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	<title>DEKRA Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Bei Nebel nicht blind auf die Lichtautomatik verlassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2025 11:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rund ums Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[DEKRA]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtautomatik]]></category>
		<category><![CDATA[nebel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Lichtautomatik in modernen Autos nimmt Fahrerinnen und Fahrern einiges an Arbeit ab: Sie schaltet selbsttätig das Abblendlicht ein, wenn es dunkel wird, man in eine Tiefgarage oder durch einen Tunnel fährt. Bei Nebel und anderen diffusen Lichtverhältnissen arbeitet die Automatik aber oft nicht perfekt: Die DEKRA Experten raten, mitzudenken und das Abblendlicht von Hand [&#8230;]</p>
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<p>Die Lichtautomatik in modernen Autos nimmt Fahrerinnen und Fahrern einiges an Arbeit ab: Sie schaltet selbsttätig das Abblendlicht ein, wenn es dunkel wird, man in eine Tiefgarage oder durch einen Tunnel fährt. Bei Nebel und anderen diffusen Lichtverhältnissen arbeitet die Automatik aber oft nicht perfekt: Die DEKRA Experten raten, mitzudenken und das Abblendlicht von Hand einzuschalten.</p>



<p>&#8222;Die Lichtautomatik hat viel an Sicherheitsgewinn gebracht. Dennoch sollte man sich nicht blind auf die Technik verlassen&#8220;, sagt Denis Preissner, Unfallforscher bei DEKRA. &#8222;Die Lichtsensoren vieler Fahrzeuge unterscheiden nur zwischen Hell und Dunkel und schalten zumeist bei Nebel, Nieselregen oder Gischt nur das Tagfahrlicht ein, nicht aber das Abblendlicht. In neuesten Fahrzeugen werden die Sensoren immer sensibler, trotzdem ist es wichtig, aufmerksam zu bleiben und auf die Lichteinstellung zu achten.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tagfahrlicht reicht nicht bei schlechter Sicht</strong></h2>



<p>Im Tagfahrlicht-Modus leuchten die Frontscheinwerfer schwächer, die Heckleuchten bleiben komplett ausgeschaltet. Damit ist das Fahrzeug von vorn und von hinten viel schlechter zu erkennen und es kann leichter zu kritischen Situationen kommen.</p>



<p>Die Straßenverkehrs-Ordnung verlangt, auch am Tag das Abblendlicht einzuschalten, wenn die Sicht durch Nebel, Schneefall oder Regen erheblich beeinträchtigt ist (§ 17 Abs. 3 StVO). Bei diffusem Licht müssen die Fahrenden in solchen Situationen somit selbst zum Lichtschalter greifen und das Abblendlicht aktivieren. &#8222;Je früher, desto besser&#8220;, sagt Preissner.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nebelscheinwerfer: Nahbereich besser ausgeleuchtet</strong></h2>



<p>Die Sicht verbessert sich bei diffusem Licht in der Regel, wenn die Nebelscheinwerfer eingeschaltet werden. Diese strahlen das Licht breiter ab als das normale Abblendlicht und leuchten die Fahrbahn im Nahbereich besser aus. Ohne Abblendlicht reduziert sich zugleich die Eigenblendung. Ein Wechsel auf Nebelscheinwerfer ist bei erheblicher Sichtbehinderung erlaubt, eine Verpflichtung besteht aber nicht.</p>



<p>&#8222;Bei Nebelfahrten im Dunkeln empfehlen wir, Nebelscheinwerfer, sofern vorhanden, zusätzlich zum Abblendlicht einzuschalten, um eine optimale Sicht und Ausleuchtung der Fahrbahn zu erhalten&#8220;, so Preissner. &#8222;Fernlicht ist bei Nebel oder Schnee dagegen wenig sinnvoll. Es wird von den Nebeltröpfchen stark reflektiert und verschlechtert so die Sicht durch Eigenblendung.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nebelschlussleuchte: Für Sichtweiten unter 50 Meter</strong></h2>



<p>Bei Sichtweiten unter 50 Metern ist es erlaubt, durch das Zuschalten der Nebelschlussleuchte für mehr Sicherheit zu sorgen. Das eigene Fahrzeug ist dann selbst bei dichtem Nebel durch das helle Rücklicht früher vom nachfolgenden Verkehr zu erkennen. Dies bedeutet aber auch, dass nicht schneller als 50 km/h gefahren werden darf. Lichtet sich der Nebel wieder, muss die lichtstarke Leuchte wieder ausgeschaltet werden, um nachfolgende Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden.</p>



<p>&#8222;Vergessen Sie nicht die wichtigsten Regeln fürs Fahren bei Nebel&#8220;, betont Unfallforscher Preissner. &#8222;Sie lauten: Geschwindigkeit anpassen, Abstand halten und sich niemals an schnell vorausfahrende Fahrzeuge &#8218;anhängen&#8216;. Sonst drohen die leider bei Nebel typischen Massenunfälle.&#8220; Sie lassen sich nur vermeiden, wenn man jederzeit innerhalb der überschaubaren Strecke anhalten kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss man sogar innerhalb der halben überschaubaren Strecke stoppen können.</p>



<p><em>Pressemitteilung DEKRA SE<br>Bildrechte: DEKRA SE; Fotograf: DEKRA SE</em></p>
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		<title>Stille Gefahr am Steuer: Sekundenschlaf ohne Unfall ist reine Glückssache</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2024 23:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rund ums Auto]]></category>
		<category><![CDATA[DEKRA]]></category>
		<category><![CDATA[Übermüdung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Übermüdung am Steuer bedeutet akute Unfallgefahr. Die Unfallexperten von DEKRA warnen davor, die Risiken zu unterschätzen. &#8222;Wer müde am Steuer sitzt und trotz Symptomen wie häufigem Gähnen oder schwindender Konzentrationsfähigkeit weiterfährt, gefährdet sich selbst und andere&#8220;, warnt Unfallforscher Markus Egelhaaf. &#8222;Wer bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h nur eine einzige Sekunde lang wegdämmert, legt mehr [&#8230;]</p>
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<p>Übermüdung am Steuer bedeutet akute Unfallgefahr. Die Unfallexperten von DEKRA warnen davor, die Risiken zu unterschätzen. &#8222;Wer müde am Steuer sitzt und trotz Symptomen wie häufigem Gähnen oder schwindender Konzentrationsfähigkeit weiterfährt, gefährdet sich selbst und andere&#8220;, warnt Unfallforscher Markus Egelhaaf.</p>



<p>&#8222;Wer bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h nur eine einzige Sekunde lang wegdämmert, legt mehr als 33 Meter im Blindflug zurück. Bei drei Sekunden sind es schon rund 100 Meter. In dieser Zeit ist das Auto unkontrolliert unterwegs und es ist pure Glücksache, wenn es ohne Unfall abgeht&#8220;, so der Unfallforscher.</p>



<p>Laut der amtlichen Unfallstatistik für das 2023 war Übermüdung die Ursache von 1.902 Verkehrsunfällen mit Personenschaden in Deutschland. 3.010 Personen wurden dabei verletzt, 42 davon tödlich. Außerdem ereigneten sich 1.456 Unfälle mit schwerwiegendem Sachschaden, berichtet das Statistische Bundesamt. Unfallexperten gehen allerdings von einer weit höheren Dunkelziffer aus, da eine Übermüdung der Fahrenden oft nicht zugegeben oder nachgewiesen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>&#8222;Dunkle Jahreszeit&#8220; macht müde</strong></h2>



<p>In der &#8222;dunklen Jahreszeit&#8220; kann Müdigkeit beim Autofahren leichter die Oberhand gewinnen, warnt Unfallforscher Egelhaaf. &#8222;Wer nach einem anstrengenden Tag länger in die Dämmerung oder Dunkelheit hineinfährt, tut sich schwerer, die Konzentration hochzuhalten, vor allem, wenn man auf monotonen Autobahn-Strecken unterwegs ist.&#8220; Auch Personen, die nachts nur kurz oder schlecht schlafen, können leichter Opfer von Übermüdung werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Power-Nap und Bewegung statt Kaffee</strong></h2>



<p>Gefährlich wird es immer dann, wenn sich die typischen Übermüdungssymptome einstellen: das Gähnen ist kaum mehr zu unterdrücken, die Konzentration lässt nach, die Augen fallen zu, man hat Schwierigkeiten, in der Spur zu bleiben, oder es fehlt die Erinnerung an die gerade erst zurückgelegte Strecke. &#8222;Dies sind klare Indizien, dass es an der Zeit ist, schnellstmöglich anzuhalten und Pause zu machen&#8220;, betont Egelhaaf.</p>



<p>&#8222;Nehmen Sie am besten eine Mütze Schlaf. Ein &#8218;Power-Nap&#8216; von 15 bis 20 Minuten und anschließend ein kurzes Bewegungsprogramm an der frischen Luft &#8211; das bringt mehr als die typischerweise gewählten Wachmacher Kaffee oder Energy-Drink. Die halten nur kurzfristig wach&#8220;, so der Unfallforscher. &#8222;Zu beachten ist auch: So erholsam solche Power-Naps im Moment sind, den regulären Schlaf in der Nacht können sie nicht ersetzen.&#8220; Auch beim Essen heißt es aufgepasst: ein voller Bauch fährt nicht gern, sondern macht müde. Daher ist leichte Kost zu bevorzugen. Als Getränke empfehlen sich Mineralwasser oder Saftschorle.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alle zwei Stunden eine Pause</strong></h2>



<p>Spätestens nach zwei Stunden am Steuer, so die Faustregel, wird es Zeit für eine Pause, selbst wenn man sich noch einigermaßen fit fühlt. &#8222;Hier ist die Eigenverantwortung jedes einzelnen gefragt. Immerhin geht es um die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer&#8220;, betont DEKRA Unfallforscher Egelhaaf. Wer sich fahrunfähig ans Steuer setzt, macht sich zudem strafbar und muss mit drastischen Strafen rechnen. Bei Gefährdung anderer können Geldbuße, Fahrverbot, Entzug der Fahrerlaubnis oder gar Freiheitsstrafe die Folge sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Müdigkeitswarner bei Neufahrzeugen Pflicht</strong></h2>



<p>Viele Automobilhersteller bieten mit dem Müdigkeitswarner schon länger eine technische Lösung, die den Sekundenschlaf am Steuer zu verhindern hilft. Seit Juli 2024 sind solche Systeme Pflichtausstattung für alle Neufahrzeuge in der EU. Sie erfassen Daten wie Lenkverhalten, Spurhalten, Augenbewegungen oder auch Blinken, Fahrdauer und Geschwindigkeit. Erkennt der Müdigkeitswarner Anzeichen von Müdigkeit, warnt er, z.B. mit einem akustischen Signal oder einem optischen Hinweis (&#8222;Kaffeetasse&#8220;) im Display. Dann heißt es: Pause machen für die Sicherheit &#8211; die DEKRA Experten raten dringend, solche Warnungen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.</p>



<p><em>Text: DEKRA SE<br>Bildrechte: DEKRA / Creading; Fotograf: DEKRA SE</em></p>



<p></p>
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		<title>Feuchter Keller – sofort reagieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2023 16:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen, Wohnen, Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen Wohnen Leben]]></category>
		<category><![CDATA[DEKRA]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchte Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Sachschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DEKRA Experten warnen vor Sach- und Gebäudeschäden Wer in seinem Keller einen modrigen Geruch wahrnimmt oder feuchte Stellen am Mauerwerk entdeckt, sollte der Sache sofort auf den Grund gehen, empfehlen die Bausachverständigen von DEKRA. Werden Feuchteschäden in Wänden oder Böden nicht zügig beseitigt, kann die Immobilie substanziell beeinträchtigt werden. „Lange Zeit wurden Keller nur für [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">DEKRA Experten warnen vor Sach- und Gebäudeschäden</h2>



<p><strong>Wer in seinem Keller einen modrigen Geruch wahrnimmt oder feuchte Stellen am Mauerwerk entdeckt, sollte der Sache sofort auf den Grund gehen, empfehlen die Bausachverständigen von DEKRA. Werden Feuchteschäden in Wänden oder Böden nicht zügig beseitigt, kann die Immobilie substanziell beeinträchtigt werden.</strong></p>



<p>„Lange Zeit wurden Keller nur für untergeordnete Zwecke genutzt. Sie waren oft aus Naturstein gemauert, in der Regel unverputzt und wurden allenfalls zum Lagern von Kohle, Kartoffeln und anderer Vorräte verwendet“, erklärt Andreas Kraus, Bausachverständiger bei DEKRA. „Ein modriger Geruch war üblich und störte wenig. Der Standfestigkeit dieser massiven Bauteile hat dieser Umstand kaum etwas angetan.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Keller häufig wie Wohnräume genutzt</h3>



<p>Diese Zeit ist aber vorbei. „Bei modernen Gebäuden will man Kellerräume oft ähnlich einem Wohnraum nutzen oder Güter wie Möbel, Kleidung oder Bücher lagern, die nicht gut auf dauernde Feuchtigkeit reagieren“, sagt DEKRA Experte Kraus. Die Wände sind deshalb verputzt, gestrichen und Böden regelmäßig auch dort hochwertig belegt.</p>



<p>Kraus: „Eine über längere Zeit erhöhte Feuchtigkeit oder Nässe im Keller bedeutet eine Gefahr für gelagerte Vorräte, Kleidung, Möbel und technische Geräte. Sie bildet auch den Nährboden für Schimmel und kann die Bausubstanz des Hauses, insbesondere feuchteempfindliche Oberflächen wie Putze, Trockenbauplatten oder Fußbodenbeläge in Mitleidenschaft ziehen.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Betroffene Bereiche eingrenzen und stoßlüften</h3>



<p>Daher ist es wichtig, der Feuchtigkeit rasch auf den Grund zu gehen. Dazu sollten die betroffenen Bereiche frei geräumt und mithilfe eines Feuchtigkeitsmessers eingegrenzt werden. Ein Schimmelpilz-Gutachten durch einen Fachmann schafft schnell Klarheit, ob bereits ein größerer Schimmelbefall vorliegt und die Raumluft durch Sporen belastet ist. Ein Hygrometer zeigt an, wie stark die Luftfeuchtigkeit im Keller den anzustrebenden Normalwert von 50 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit übersteigt.</p>



<p>Als Sofortmaßnahme bietet sich an trockenen, kalten Wintertagen intensives Stoßlüften an. Dabei werden Fenster und Türen wiederholt minutenlang weit geöffnet, optimalerweise mit Durchzug. Die trockene kalte Außenluft kann viel Feuchtigkeit aufnehmen und diese nach außen abführen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Naheliegende Ursachen prüfen</h3>



<p>Außerdem ist zu prüfen, ob naheliegende Ursachen für die erhöhte Feuchtigkeit in Frage kommen. Zum Beispiel das Eindringen von feuchter Luft aus einer Waschküche, einem Aquarium oder undichten Wasserleitungen. Gelangt feuchte Luft an kalte Wände, schlägt sich die Luftfeuchtigkeit dort in Form von Wassertröpfchen nieder. Vor allem bei Nutzung von Waschküchen ist auf geschlossene Türen und regelmäßiges Stoßlüften zu achten, um ein Ausbreiten von Feuchtigkeit zu vermeiden. Als Ursache kommen auch undichte Kellerfenster infrage, durch die feuchte Luft oder bei starkem Regen sogar Wasser eindringen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Umgehend Fachmann einschalten</h3>



<p>„Liegt die Ursache nicht auf der Hand und lässt sich das Problem nicht mit ‚Bordmitteln‘ beseitigen, empfiehlt es sich, umgehend einen Fachmann einzuschalten“, betont DEKRA Bauexperte Kraus. „Ein feuchter Keller kann auch die Folge eines Wasserrohrbruchs oder einer durchlässigen Kellerabdichtung sein.“</p>



<p>In solchen Fällen ist es notwendig, einen Rohrbruch von Wasser- oder Abwasserleitungen umgehend zu beseitigen, den Keller schnellstmöglich professionell abzudichten oder eine Drainage zu erneuern, damit sich das Wasser nicht weiter ausbreiten kann. „Es wird vielfach unterschätzt, welche substanziellen Schäden eindringende Feuchtigkeit oder Wasser über die Zeit im Haus anrichten kann“, warnt der Sachverständige.</p>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="http://www.dekra.de/de/bau-und-immobilienqualitaet" target="_blank">www.dekra.de/de/bau-und-immobilienqualitaet</a></p>



<p><em>Text und Foto: DEKRA e.V.</em><br></p>
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