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	<title>Bestattungen Erichsen Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Das Gedenkportal – Trauerbewältigung auf digitale Weise</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 00:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trauer]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedenkportal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du bist nicht allein! Teile deine Erinnerungen und bewahre sie so für immer. Menschen drücken ihre Trauer auf unterschiedlichste Weise aus – die einen trauern nach innen, die anderen leben ihre Trauer öffentlich aus. Jeder muss dabei seinen eigenen Weg finden. In Zeiten der Digitalisierung findet die Trauer immer mehr den Weg ins Internet. Das [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Du bist nicht allein! Teile deine Erinnerungen und bewahre sie so für immer.</h2>



<p>Menschen drücken ihre Trauer auf unterschiedlichste Weise aus – die einen trauern nach innen, die anderen leben ihre Trauer öffentlich aus. Jeder muss dabei seinen eigenen Weg finden. In Zeiten der Digitalisierung findet die Trauer immer mehr den Weg  ins Internet. Das Gedenkportal ist ein virtueller Ort, an dem Menschen von überall auf der Welt und zu jeder Zeit  zusammenkommen können, um gemeinsam zu trauern und Erinnerungen an ein vergangenes Leben wiederaufleben lassen können. Jeder Verstorbene bekommt im Gedenkportal eine eigene Gedenkseite. So ist es der Trauergemeinschaft möglich, auf  verschiedenen Wegen ihrer Anteilnahme Ausdruck zu verleihen, indem beispielsweise Kerzen für den Verstorbenen entzündet,  gemeinsame Bilder geteilt oder in Form einer Kondolenz tröstende Worte an die Hinterbliebenen gerichtet werden können. Besonders in schweren Zeiten von Corona, in denen öffentliche Trauerfeiern nicht erlaubt waren, ist das Gedenkportal eine schöne  Möglichkeit des gemeinsamen Erinnerns und Gedenkens gewesen.<br>Ein Ort der Erinnerungen, ein Ort der Begegnung und der Ewigkeit.</p>



<p><em><a href="http://www.bestattungen-erichsen.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> http://www.bestattungen-erichsen.de </a></em></p>
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		<title>Helena Erichsen – Eventmanagerin für den Tod</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2021 00:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Bestatter]]></category>
		<category><![CDATA[Bestattungen Erichsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wir haben nur einen Versuch für unseren Job.“ – Gestorben wird immer, aber eben nur einmal. Bei der Trauerfeier darf deshalb nichts schiefgehen. Angehörige verlassen sich auf Bestattermeisterin Helena Erichsen und ihre Eltern, die in dritter und vierter Generation das Familienunternehmen in Handewitt führen. „Einmal waren wir spät dran zu einer Urnenbeisetzung. Doch statt ungeduldiger [&#8230;]</p>
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<p>„Wir haben nur einen Versuch für unseren Job.“ – Gestorben wird immer, aber eben nur einmal. Bei der Trauerfeier darf deshalb  nichts schiefgehen. Angehörige verlassen sich auf Bestattermeisterin Helena Erichsen und ihre Eltern, die in dritter und vierter  Generation das Familienunternehmen in Handewitt führen. <br>„Einmal waren wir spät dran zu einer Urnenbeisetzung. Doch statt ungeduldiger Angehöriger erwartete uns eine heitere Runde, die  darüber lachte, dass der verstorbene Vater immer zu spät gekommen wäre und das nun selbst bei der eigenen Beisetzung  geschafft hatte.“ Im Arbeitsalltag umgeben von Tod und Trauernden sind es die vielen kleinen schönen und auch witzigen Momente, die für Familie Erichsen die Freude an ihrer Arbeit ausmachen.<br>Gleichzeitig Handwerker und Seelsorger sein, einen würdevollen Abschied organisieren und am Ende die tiefe Dankbarkeit der  Angehörigen verspüren. Man braucht einen Ausgleich, ein gutes soziales Umfeld, das um den besonderen Beruf weiß. Nicht selten kommt es vor, dass einer von ihnen sich kurz für eine Überführung vom Essenstisch verabschieden muss.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Der Tod sitzt bei uns mit am Tisch.“</h2>



<p>Nicht nur in ihrem privaten Umfeld ist Helena mit Ende 20 in diesem Beruf definitiv eine Ausnahme – und ihr Job Gesprächsstoff auf jeder Party.<br>Bereits neben ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau hat sie im Unternehmen der Eltern mitgearbeitet, den vielseitigen Beruf lieben gelernt und dann auf schnellstem Weg den geprüften Bestatter und in diesem Jahr ihren Meister gemacht. Die stolzen Eltern Brigitte und Frank Erichsen finden das großartig. Helenas Freunde waren vorher skeptisch, ob die enge Zusammenarbeit mit den Eltern gut gehen kann. So viel Zeit gemeinsam verbringen, das funktioniert nicht in jeder Familie.<br>Aber hier war sie gleich Teil des Teams, wurde nach ihrer Meinung gefragt und durfte mitwirken. Und das ist in diesem Alter längst  nicht bei allen Berufskollegen selbstverständlich. Derzeit ist Helena schwanger und will mit der Berufswahl ihres Kindes später mal  genauso umgehen wie ihre Eltern: „Klar wäre es schön, wenn das Familienunternehmen bestehen bleibt, aber genau wie ich soll natürlich auch mein Kind das später selbst entscheiden.“<br>Erstmal den eigenen Weg gehen, das hatte auch Helena vor: „Vielleicht mal Eventmanagerin werden …“ Heute ist sie das eigentlich auch. Denn irgendwie sind Bestatter mit den unzähligen organisatorischen Dingen rund um das Abschiednehmen so etwas wie  Eventmanager für den Tod. Immer weniger kirchliche Trauerfeiern, immer mehr Bedarf an Orten für das Abschiednehmen – Familie Erichsen ist mit ihren großzügigen Räumlichkeiten sehr gut vorbereitet auf die Zukunft der Branche und kann zu verschiedensten Anlässen kleine und große Gesellschaften bis zu 100 Personen empfangen.<br>„Wir sind flexibel und wollen alles möglich machen.“ – Manchmal auch eher Ungewöhnliches. Nach dem Beratungsgespräch mit einem älteren Herrn, der gerade seine Frau verloren hatte, fuhr Helena diesen spontan wegen starker Schulterschmerzen zum Arzt. Das steht so natürlich nicht in der Jobbeschreibung. Und was dann in der Praxis passierte, klingt eigentlich auch eher wie ein  Sketch. „Ich wurde gefragt, in welcher Beziehung ich zu dem Patienten stehe und sagte: Ich bin die Bestatterin!“ Man muss das Leben mit Humor nehmen. Und der Tod gehört dazu!</p>



<p><em>Text und Foto: H. Erichsen</em></p>
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