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	<title>BARMER Schleswig-Holstein Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Schmerzhaftes Leiden: über 11.500 Frauen in SL.-H. an Endometriose erkrankt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 00:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[BARMER Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Endometriose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Starke Schmerzen während der Regelblutung, Unterleibskrämpfe oder auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können Anzeichen für eine Endometriose sein. Hierbei handelt es sich um eine der häufigsten Unterleibs-Erkrankungen bei Frauen. Laut BARMER-Daten haben 0,79 Prozent der Frauen in Schleswig-Holstein eine ärztlich diagnostizierte Endometriose. Das entspricht hochgerechnet mehr als 11.500 Betroffenen im Land. Ursache der Krankheit sind gutartige [&#8230;]</p>
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<p>Starke Schmerzen während der Regelblutung, Unterleibskrämpfe oder auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können Anzeichen für eine Endometriose sein. Hierbei handelt es sich um eine der häufigsten Unterleibs-Erkrankungen bei Frauen. Laut BARMER-Daten haben 0,79 Prozent der Frauen in Schleswig-Holstein eine ärztlich diagnostizierte Endometriose. Das entspricht hochgerechnet mehr als 11.500 Betroffenen im Land. Ursache der Krankheit sind gutartige Wucherungen aus gebärmutterschleimhautartigem Gewebe, das außerhalb der Gebärmutterhöhle meist in benachbarten Organen wächst. Fachleute bezeichnen solche Gewebsinseln auch als Endometriose-Herde. „Endometriose kann schmerzhaft sein und sogar die Fruchtbarkeit mindern. So verschieden die Orte sind, an denen sich die Wucherungen ansiedeln, so unterschiedlich kann die Erkrankung und ihre Symptomatik ausgeprägt sein“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER in Schleswig-Holstein. Oftmals wissen Frauen nicht einmal, dass sie unter einer Endometriose leiden. Sie hielten starke Schmerzen vor, während oder nach der Periode für normal. „Wir wollen sensibilisieren, dass Betroffene ihr Leiden medizinisches abklären lassen“, so Dr. Hillebrandt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Ursachen hat eine Endometriose?</strong></h2>



<p>Endometriose-Herde bauen sich wie die Gebärmutterschleimhaut in der ersten Hälfte des Menstruationszyklus auf und werden am Ende abgestoßen. Da sich die Herde jedoch außerhalb der Gebärmutter im Bauchraum befinden, können sie nicht wie eine gewöhnliche Regelblutung abfließen. Die Gewebereste können somit zu Verklebungen, Entzündungen oder Zysten führen, die unterschiedlich starke Schmerzen auslösen. „Weshalb sich überhaupt Endometriose-Herde bilden und warum einige starke und andere kaum Beschwerden verursachen, ist bislang ungeklärt“, so Dr. Hillebrandt. In der Regel trete eine Endometriose nur in den fruchtbaren Jahren auf. Meist beginnen die Beschwerden im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, oft jedoch bereits mit der ersten Regelblutung. Der Krankheitsverlauf lasse sich zwar nicht sicher vorhersagen, jedoch klingen die Beschwerden meist nach der letzten Regelblutung ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Keine Heilung, aber Linderung möglich</strong></h2>



<p>Bei Beschwerden, die auf eine Endometriose hindeuten, sollten sich Frauen unbedingt an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin wenden. Auch spezialisierte Endometriose-Zentren können hilfreiche Anlaufstellen sein. Die Endometriose kann mithilfe einer Ultraschalluntersuchung oder einer Bauchspiegelung diagnostiziert werden. Ist die Diagnose erst einmal gestellt, helfen individuelle Therapien, die Beschwerden zu lindern. Eine vollständige Heilung ist bislang leider nicht möglich.</p>



<p><em>Pressemitteilung BARMER Schleswig-Holstein<br>Bild: Envato.com</em></p>
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		<title>Cybermobbing im Jugendalltag massiv verbreitet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 00:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[BARMER Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Cybermobbing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sinus-Jugendstudie 2021 Cybermobbing im Jugendalltag massiv verbreitet Kiel, 3. Januar 2022 – Ob als Täter, Opfer oder Beobachter, 51 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren in Deutschland haben Erfahrungen mit Cybermobbing. Das zeigen Ergebnisse der im Auftrag der BARMER entstandenen Sinus-Jugendstudie 2021. Darin berichten 14 Prozent der rund 2.000 Befragten, direkt von Cybermobbing [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/cybermobbing-im-jugendalltag-massiv-verbreitet/">Cybermobbing im Jugendalltag massiv verbreitet</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sinus-Jugendstudie 2021</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Cybermobbing im Jugendalltag massiv verbreitet</strong><strong></strong></h3>



<p>Kiel, 3. Januar 2022 – Ob als Täter, Opfer oder Beobachter, 51 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren in Deutschland haben Erfahrungen mit Cybermobbing. Das zeigen Ergebnisse der im Auftrag der BARMER entstandenen Sinus-Jugendstudie 2021. Darin berichten 14 Prozent der rund 2.000 Befragten, direkt von Cybermobbing betroffen gewesen zu sein. Immerhin fünf Prozent gestanden ein, selbst gemobbt zu haben. Am häufigsten bejahten die Teenager, bei anderen Mobbingattacken beobachtet zu haben (43 Prozent). „Cybermobbing ist im Leben der Jugendlichen nach wie vor inakzeptabel weit verbreitet. Die Prävention muss intensiviert werden. Betroffene brauchen leichten Zugang zu Hilfe und vor allem Anlaufstellen, denen sie vertrauen können. Denn allein sind Mobbingattacken nur schwer zu bestehen“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER in Schleswig-Holstein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="719" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/01/grafik-cybermobbing-ist-unter-jugendlichen-weit-verbreitet-1024x719.jpg" alt="" class="wp-image-69163" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/01/grafik-cybermobbing-ist-unter-jugendlichen-weit-verbreitet-1024x719.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/01/grafik-cybermobbing-ist-unter-jugendlichen-weit-verbreitet-300x211.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/01/grafik-cybermobbing-ist-unter-jugendlichen-weit-verbreitet-768x539.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/01/grafik-cybermobbing-ist-unter-jugendlichen-weit-verbreitet-696x489.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/01/grafik-cybermobbing-ist-unter-jugendlichen-weit-verbreitet-1068x750.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/01/grafik-cybermobbing-ist-unter-jugendlichen-weit-verbreitet-598x420.jpg 598w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/01/grafik-cybermobbing-ist-unter-jugendlichen-weit-verbreitet-100x70.jpg 100w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/01/grafik-cybermobbing-ist-unter-jugendlichen-weit-verbreitet.jpg 1417w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wo und wie Cybermobbing stattfindet</strong></h3>



<p>Cybermobbing gibt es laut der Sinus-Jugendstudie auf allen gängigen Social-Media-Kanälen. Am häufigsten erlebt wird es demnach auf WhatsApp (59 Prozent), gefolgt von Instagram (41 Prozent) und TikTok (26 Prozent, Mehrfachnennungen möglich). Am häufigsten gemobbt wird durch Beleidigungen (72 Prozent) oder indem Gerüchte in die Welt gesetzt werden (56 Prozent). Mit 31 bis 29 Prozent häufig sind der Ausschluss aus Gruppen bei WhatsApp und Co., Belästigungen oder das Posten peinlicher Videos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/01/grafik-cybermobbing-orte-und-arten-736x1024.jpg" alt="" class="wp-image-69162" width="403" height="551"/></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eltern wichtigste erste Anlaufstelle</strong></h3>



<p>Wem Cybermobbing begegnet, der braucht laut Sinus-Jugendstudie leicht erreichbare Anlaufstellen. Erste Ansprechpersonen sind demnach zumeist Eltern und der Freundeskreis (67 bzw. 44 Prozent). Hillebrandt: „Mütter und Väter und die besten Freundinnen und Freunde genießen in der schwierigen Lage, in die Betroffene durch das Mobbing geraten, das größte Vertrauen. Prinzipiell gibt es aber viele andere Anlaufstellen, die helfen können.“ So könnten vertraute Lehrerinnen und Lehrer, Schulleitungen, Selbsthilfegruppen oder die Polizei helfen. Ein leicht erreichbares und psychologisch qualifiziertes Angebot sei Krisenchat.de, das die BARMER seit einem Jahr unterstütze.</p>



<p>Direkte Hilfe für Betroffene von Cybermobbing: <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.barmer.de/a005559" target="_blank">www.barmer.de/a005559</a>.</p>



<p><em>Pressemitteilung BARMER Schleswig-Holstein<br>Bild: envato.com; BARMER </em></p>
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