Die SG Flensburg-Handewitt ist seit 1995 ununterbrochen auf europäischer Bühne dabei und startet am Samstag um 17.30 Uhr zum zwölften Mal in die VELUX EHF Champions League. In den letzten zwei Dekaden hatte die SG 118 Mal einen internationalen Einsatz zu Hause, gewann dabei in 99 Fällen. Ob nun Heimsieg Nummer 100 glückt? Mit Telekom Veszprém erwartet die SG einen sehr schweren Gegner in der FLENS-ARENA. Der ungarische Meister entführte im Februar mit einem 29:28-Erfolg beide Zähler und hat seitdem seinen Kader auf 27 Akteure erweitert. „Mit Veszprém kommt jetzt die erste internationale Weltklasse-Mannschaft in die FLENS-ARENA“, weiß SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Das wird mit Sicherheit ein Spiel auf allerhöchstem Niveau. Deswegen wünsche ich mir eine volle FLENS-ARENA mit der gewohnt großartigen Unterstützung von den Rängen.“

Inzwischen sind 4500 Karten verkauft. Die „Hölle Nord“ wird das übliche Fassungsvermögen mit 6300 Plätzen erreichen, da die Werbung in den Umläufen abgenommen wird. Da Veszprém auf die EHF-Regelung bestand, bis zehn Tage vor der Partie das gängige Zehn-Prozent-Gästekontingent zu blocken, dann aber nur 30 Tickets abnahm, klaffen gerade im Sitzplatzbereich der Blöcke M und N noch Lücken. Das ist die große Chance für Kurzentschlossene. „Auf diese Partie können sich alle Fans und Zuschauer freuen“, sagt SG Trainer Ljubomir Vranjes. „So viele Weltklasse-Handballer sieht man selten auf einen Schlag!“ Nicht umsonst hat die EHF den „Knüller“ zum „Match of the Week“ gekürt.











Ljubomir Vranjes hat in den letzten Tagen wie gewohnt seinen Analyse-Prozess angeworfen, hat aber aufgrund des 27er Kaders des ungarischen Kontrahenten eine ganz neue Erfahrung gemacht. „Ein klares Muster war nicht zu erkennen“, erklärt er. „Einen Aron Palmarsson beispielsweise habe ich gar nicht gesehen. Jeder Spieler hat unglaublich individuelle Stärken, da gibt es sehr viele Variationen.“ Dem Gast kann ohne Zweifel eine Favoritenstellung für die Gruppenphase und auch den weiteren Verlauf der VELUX EHF Champions League zugeschrieben werden. „Paris und Veszprém sind vom Geld und den Spielern her in einer eigenen Klasse, eine von diesen beiden Mannschaften müsste eigentlich den Titel holen“, glaubt der SG Trainer.

In der letzten Serie verlor die SG am Plattensee mit 24:28, schnupperte im Februar zu Hause an etwas Zählbarem, um dann knapp mit 28:29 zu verlieren. Es war eine hochklassige Partie, die SG Akteure bekamen Glückwünsche für ihre Leistung, obwohl sie sich selbst über die knappe Niederlage ärgerten. Ohne Chancen sind die Gastgeber auch diesmal nicht. „Wir sind nach dem guten Start in der DKB Handball-Bundesliga gut drauf“, sagt Ljubomir Vranjes. „Mit der Unterstützung unserer Fans, mit unserer starken Abwehr und einen fantastischen Angriff können wir dieses Spiel gewinnen.“ Gute Kunde gibt es zu Jim Gottfridsson. Er kann spielen. Damit stehen im SG Kader nun 17 gesunde Akteure. Bis zehn Uhr am heutigen Samstag musste die SG 16 Spieler melden. In der Königsklasse hat die Bank bekanntlich zwei Plätze mehr.

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