Am 05 Juni 2016 findet in Flensburg die Wahl zum Oberbürgermeister statt. Vier Kandidaten stellen sich zur Wahl. In unserer zwölfteiligen Serie fühlen wir den Kandidaten auf den Zahn – 12 Fragen rund um Flensburg und Themen, die unsere Bürger bewegen.


Fragestunde zur Oberbürgermeisterwahl – Teil 4

Wir fragen Herrn Kay Richert (FDP)

 











Welche sozialen Aufgaben sehen Sie als vorrangige Projekte an, die unbedingt ausgebaut werden müssen?

Kay Richert
Kay Richert

Flensburg gibt über 60% seines Geldes für Soziales aus, ein großer Teil davon sind Sozialtransfers. Das ist meistens nichts als Verwaltung von Arbeitslosigkeit und Armut. Ich will Arbeitslosigkeit und Armut dauerhaft bekämpfen. Deswegen setze ich mich für ein Modell der Beschäftigung von Arbeitslosen in kommunalen Diensten ein, beispielsweise in der städtischen Grünpflege.

Arbeit verschafft den Menschen Anerkennung, soziale Kontakte und eine Struktur im Leben. Auch die Stadt hat gut davon, denn zurzeit bleiben viele Arbeiten gerade in den Stadtteilen liegen.

 

 

Weitere Informationen über Kay Richert finden Sie unter http://www.kay-richert.de


Wir fragen Frau Simone Lange (SPD)

Welche sozialen Aufgaben sehen Sie als vorrangige Projekte an, die unbedingt ausgebaut werden müssen?

Simone Lange
Simone Lange

Flensburg ist auch eine soziale Stadt mit vielen sozialen Aufgaben. Dabei ist mir wichtig, eine Stadtentwicklung zu betreiben, die die sozialen Belange berücksichtigt. Unsere Stadt darf nicht nur funktional sein, sie muss allen Menschen unserer Stadt gut tun. Ich könnte an dieser Stelle einen Roman über die vielen sozialen Aufgaben der Stadt Flensburg schreiben, möchte aber zwei Beispiele herausgreifen.

Immer mehr Menschen erkranken an Demenz. Ich möchte das Engagement, Flensburg zu einer demenzfreundlichen Stadt weiter zu entwickeln, noch stärker unterstützen. Es gibt kaum noch eine Familie, die nicht von dieser stark zunehmenden Krankheit betroffen ist.

Als zweites Beispiel möchte ich die Kindertagesstätten in Flensburg zu Familienzentren weiterentwickeln. Das ist auch ein sozialer Aspekt, denn nur, wenn wir unseren Kindern die besten Chancen von Anfang an bieten, werden sie später erfolgreich sein können. Eltern sind die besten Experten für ihr Kind und deshalb wollen wir in Familienzentren alle mit einbeziehen: Kinder, Eltern und Großeltern sowie Erzieherinnen und Erzieher.

 

 

Weitere Informationen über Simone Lange finden Sie unter http://www.simone-lange.de


 

Wir fragen Herrn Simon Faber (SSW)

Welche sozialen Aufgaben sehen Sie als vorrangige Projekte an, die unbedingt ausgebaut werden müssen?

Simon Faber
Simon Faber

Die aktuell starke Konjunktur und der überdurchschnittliche Aufschwung am Flensburger Arbeitsmarkt bieten eine besondere Chance, mehr FlensburgerInnen in gute Beschäftigung mit Existenz sichernden Löhnen zu bringen. Erfreulicherweise konnten in den letzten Jahren auch viele Langzeitarbeitslose vom Aufschwung profitieren. Doch ohne Qualifizierung geht am modernen Arbeitsmarkt nicht mehr viel, und deshalb spielt unsere stadteigene bequa eine wichtige Rolle. In der kommenden Amtsperiode möchte ich mit der Bundesagentur, dem Jobcenter und unserer stadteigenen bequa neue Initiativen zur Stärkung des Arbeitsmarktes auf den Weg bringen. Dazu gehört u.a. der Aufbau einer Jugendberufsagentur, um gerade die unter 25-jährigen gezielt zu qualifizieren und zu vermitteln.

Der weitere Ausbau der Kinderbetreuung, auch in den späten Tageszeiten, gehört dabei zu den entscheidenden Rahmenbedingungen. Unsere Sozialverwaltung ist gut aufgestellt: Sie agiert vorbildlich präventiv, hält engen Kontakt zu den freien Trägern und Einrichtungen und unterstützt das ehrenamtliche Engagement. Weitere Anstrengungen braucht es im Geschosswohnungsbau in Flensburg.

Bezahlbaren Wohnraum brauchen viele Gruppen, ob junge Familien, Alleinerziehende, Studenten oder ältere Menschen. Viele Projekte sind dank unserer umtriebigen Genossenschaften auf dem Weg. Gefordert ist hier allerdings auch das Umland, sich stärker an dieser sozialen Aufgabe zu beteiligen.

 

 

Weitere Informationen über Simon Faber finden Sie unter http://www.simonfaber.de


 

Wir fragen Herrn Drews (parteilos)

Welche sozialen Aufgaben sehen Sie als vorrangige Projekte an, die unbedingt ausgebaut werden müssen?

Jens Drews
Jens Drews

Im sozialen Bereich sind die vorrangigen Aufgaben:

  1. Schaffung von mehr Kitaplätzen
  2. sozialer Wohnungsbau
  3. Konzeptionen für Integration

 

Weitere Informationen über Jens Drews finden Sie unter http://www.jens-drews.de

Das mag ich
Das mag ich Ich liebe es Ich muss lachen Einfach WOW! Das macht mich traurig Das macht mich wütend

Weitere Artikel anzeigen
Lade mehr OB-Wahl Flensburg

Jetzt gleich kommentieren:

avatar
  
smilegrinwinkmrgreenneutraltwistedarrowshockunamusedcooleviloopsrazzrollcryeeklolmadsadexclamationquestionideahmmbegwhewchucklesillyenvyshutmouth
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Auch interessant

Wer hat die Nase vorn? Umfrage zur Oberbürgermeisterwahl 2016 in Flensburg!

Am 05 Juni 2016 findet in Flensburg die Wahl zum Oberbürgermeister statt. Vier Kandidaten …