FLensburg (ots) – Die Polizei in Flensburg intensiviert ihre Kontrollen von Jugendlichen, nutzt die rechtlichen Möglichkeiten der Ortshaftung und erklärt einen umgrenzten Bereich der Innenstadt zum „gefährlichen Ort“. Der an diesem Wochenende beginnende Jahrmarkt steht ebenfalls im Fokus der Beamten.

Seit Freitag, 23.03.2018, ist ein begrenzter Bereich der Innenstadt als sogenannter „Gefährlicher Ort“ eingestuft. Damit unternimmt die Polizeidirektion Flensburg einen weiteren Schritt, die mit Sorge zu betrachtende Situation in der Flensburger Innenstadt, zu beruhigen. Nach zahlreichen Vorkommnissen, an denen maßgeblich polizeibekannte Jugendliche beteiligt sind, hat die Polizeidirektion Flensburg ihre Präsenz im Flensburger Zentrum bereits seit Dienstag spürbar erhöht. Mit der Einstufung eines umgrenzten Bereiches der Innenstadt zum „gefährlichen Ort“, nimmt die Polizei die rechtlichen Möglichkeiten des Landesverwaltungsgesetzes in Anspruch, verdachtsunabhängig jede dort anwesende Person kontrollieren zu können.











Schwerpunkt der zielgerichteten Kontrollen sind Jugendliche, die im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen und Straftaten stehen könnten. Aber auch Mitläufer und Schaulustige sollen dabei identifiziert werden. Rädelsführer sollen isoliert, Auseinandersetzungen und Straftaten verhindert werden. Unruhestifter
werden des Ortes verwiesen. Jugendliche, die den Platzverweisen nicht nachkommen, werden in Polizeigewahrsam genommen und können von den Eltern auf der Polizeiwache abgeholt werden. Aggressives Verhalten wird nicht geduldet und sofort unterbunden. Außerdem sollen sich möglicherweise anbahnende Strukturen erkannt und verhindert werden.

Der am Wochenende beginnende Jahrmarkt steht ebenfalls stark im Fokus der Polizei. Der Jahrmarkt ist ein Anziehungspunkt für viele Jugendliche und es ist zu erwarten, dass die für Störungen und Straftaten verantwortlichen Personen sich ebenfalls dort hinbegeben werden. Deshalb wird die Polizei auch dort ihre Präsenz verstärken. Die Polizei hat die rechtliche Möglichkeit, Aufenthaltsverbote auszusprechen. Das bedeutet für identifizierte Straftäter und Störer,
dass ihnen ein komplettes Jahrmarktsverbot droht.

Erläuterungen zum „gefährlichen Ort“:

Grundlage für die Einstufung zum „gefährlichen Ort“ ist das polizeiliche Lagebild. Die Auswertung dieses Lagebildes hat ergeben, dass in diesen nun festgelegte Bereichen in der Flensburger Innenstadt seit dem 01.01.2018 eine Häufung von Straftaten verzeichnet wurde. Darunter fallen Raubdelikte, Körperverletzungsdelikte und Diebstähle. Ein Großteil dieser Straftaten ist den auffälligen Jugendlichen zuzuordnen. Für den Bereich zwischen den Straßenzügen Holm/Südermarkt und Süderhofenden mit der nördlichen Begrenzung der Hafenspitze und der südlichen Begrenzung Angelburger Straße wird deshalb die Anordnung eines gefährlichen Ortes durch die Polizeidirektion Flensburg für den Zeitraum vom 23.03.2018 – 20.04.2018 bekanntgegeben.

An diesen Orten genügt alleine die Anwesenheit der Personen (Ortshaftung), um kontrolliert zu werden. Eine konkrete Gefahr wird nicht vorausgesetzt. Die Maßnahme ist zunächst auf vier Wochen befristet, kann nach weiterer Prüfung jedoch verlängert werden. Die Rechtsgrundlage ist dem § 180 Abs. 3 Landesverwaltungsgesetz zu entnehmen.

Hintergrund: Verantwortlich für diese Taten ist ein kleiner Kreis von Jugendlichen, die der Kriminalpolizei bekannt sind. Einige dieser Intensivtäter sitzen aktuell in Haft oder haben bereits Haftstrafen hinter sich. Bei den polizeibekannten Jugendlichen handelt es sich um junge Menschen im Alter von 13 – 21 Jahren. Es sind unterschiedliche Nationalitäten vertreten, darunter auch deutsche Staatsangehörige. Feste Strukturen innerhalb der Jugendgruppen sind
nicht erkennbar. Es kann in diesem Zusammenhang nicht von rivalisierenden Banden gesprochen werden. Die Auseinandersetzungen werden in der Regel zwischen den Gruppen gesucht. Dabei entwickeln sich nichtige Anlässe, angereichert durch Provokationen, zu Körperverletzungsdelikten. Die Rädelsführer scharen bewusst Mitläufer um sich, die in erster Linie erlebnisorientiert sind und nicht von vornherein auf strafbare Handlungen aus sind. Diese könnten von den bekannten Straftätern jedoch beeinflusst werden.

Nach einer angeblichen Verabredung zu einer Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen am Montagnachtmittag (19.03.2018) wurden fünf deutsche Jugendliche in Gewahrsam genommen. Es wurden an unterschiedlichen Orten 30 – 50 junge Menschen angetroffen. Die Rädelsführer traten durch aggressives Verhalten offen hervor. Die Stimmung bei den Mitläufern und Schaulustigen war latent aggressiv. Diese Personen kamen den Aufforderungen der Polizei nach. In den Folgetagen gingen wiederum Meldungen über geplante Auseinandersetzungen bei der Polizei ein. An verschiedenen Orten in der Innenstadt wurden durch die Polizei Personengruppen festgestellt, die offensichtlich darauf warteten, dass es zu Streit und Straftaten kommen wird. Es wurden in den vergangenen Tagen bereits zahlreiche Personalien festgestellt und Platzverweise erteilt. Am Mittwochabend wurde zudem ein 17-Jähriger in Gewahrsam genommen, der den Anordnungen der Polizei nicht nachkam.

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Jannika Temme
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Feste Strukturen sind nicht zu erkennen…. aber die Redelsführer scharren um sich…wenn das nicht schon eine Struktur ist.. 😱😱😱 und auch noch hervorgehoben das auch Deutsche in der Sache vertreten sind….

Friederike Schultz
Gast

Larissa Schultz

Torben Schalkefcn Lade
Gast

sauber….100 prozent hinter der polizei

Wolfgang Piske
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aber sowas von ….

Roswita Clages
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Soweit sind wir schon

Jannika Temme
Gast

Gab Zeiten da wurde in good old Flensburg solchen Büddelbatschern Einhalt geboten… und das war effizient…

Roswita Clages
Gast

Nur mit eiteitei kommt man halt nicht durch

Barbara Bargenda
Gast

Super

Erna Temme
Gast

Geile Werbung für den Jahrmarkt . Bei dieser Meldung werden erst recht viele Besucher den Jahrmarkt besuchen,da mehr Polizei präsent ist. Wir fühlen uns sicher….. 😅

Björn Herdes
Gast

Nicht schlimm der taugt doch eh nix mehr 🙈

Jannika Temme
Gast

Ist ja auch ne tolle Werbung… solch ein Bericht. Es wird die Mischpoke auf dem Jahrmarkt vermutet… sind aber mehr Polizisten im Einsatz usw usw… DOLL… wer das liest hat ja Lust auf die Kirmis zu gehen…geschweige seine Kinder dort hinzulassen…

Tobias Perlick
Gast

Eigentlich schon traurig das es soweit kommen muss

Roswita Clages
Gast

Lieber einen ganzen Tag im Freizeitpark, ist eh günstiger

Rolf G. Nagel
Gast

Unsere Weichei Lokal Polizei sollte mal Praktikum bei der Lokal Polizei in Spanien oder Südfrankreich machen . Da muckt keiner auf .

Sabine Pulver
Gast

Das ist nicht die Polizei sondern unsere Politik.

Timo Schwendke
Gast

Rolf G. Nagel, wo kommt die Flensburger Polizei als Teil der Landespolizei S.-H. denn Ihrer Meinung nach ihren per Gesetz übertragenen Aufgaben nicht nach?

Peter
Gast
Peter

Wieso Spanien? Praktikum in HH ist völlig ausreichend:

https://g20-doku.org/

Amy Jazz
Gast

Hanna Harbs🙈

Meike Hartmann
Gast

Ma Ha

Chris Tin
Gast

Das wurde auch Zeit!
Traurig das erst was schlimmes passieren muss, bevor wirklich mal etwas passiert. Traurig auch das es soweit kommen musste…

Silke Voss
Gast

Was ist nur in meinem schienen Flensburg los. Das macht mir Angst und sehr traurig.

Sabine Katschewitz
Gast

Sandra

Hendrik Kær
Gast

Linus Börner Simon Graf !!!!

Arne List
Gast

Kann mal jemand erklären, worum es da geht?

Peter
Gast
Peter

Polizei testet neue Befugnisse.

Ani Bargenda
Gast

👍

Christina Schocke
Gast

Christina Rohr

Mr Creedy
Gast
Mr Creedy

Wenig Konkretes, viel Nebel. Da ist es auf der A7 gefährlicher. Ein netter Modellversuch, um die Akzeptanz eines Polizeistaates zu sondieren. Widerstände bleiben aus, also geht’s in Runde zwei…

Hauke Stammer
Gast

Wann kommt der erste Kommentar „das gab es früher auch, Placker, Fruerlunder, Engelsbyer… alles schon gesehen. Gab halt nur kein Internet.“

Und dann ein fröhliches ALLES NAZIS wer was anderes behauptet. Und denen allen auf die Fresse, für die Toleranz.

5. Welt Artikel mit dem Hintergrund multinationaler Gewalt in Flensburg vom Messerstecher bis zum Schlagstockprügeln in 2 1/2 Wochen. In einer bundesweit erscheinenden Zeitung. Vom wem stammt noch der Spruch „auch schlechte Nachrichten schaffen Aufmerksamkeit?“ Gelungenes Regionalmarketing…

Wulf Hinrik Hand
Gast

Sylvi

Mi Ck
Gast

Line Gier Ilona Schneidereit

Line Gier
Gast

Kenne ich schon

Ilona Schneidereit
Gast

ist doch gut , wenn für mehr Sicherheit gesorgt wird

Mi Ck
Gast

Hab ich gestern vom Arbeitskollegen gehört, das sich jugendliche zum hauen treffen, konnte aber bis her wohl immer unterbunden werden..

Line Gier
Gast

Wie dämlich

Mi Ck
Gast

Ja außer Schuss Waffen haben die alles dabei, Kinder die sich gegenseitig abstechen.. Erziehung hat bei den komplett versagt

Lennard Sorge
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erziehung war nie da 😂

Martina Maaß
Gast

schlimm was da los is…hoffentlich bald wieder Ruhe !!!

Philip Großkopf
Gast

Pascal Stö

Jürgen Hansen- Radunz
Gast

das dumme ist nur an der sache das die Jungen die Polizisten aus lachen tun.. Schade das die Polizei da nicht noch härter durch Greifft

Sabrina Franke
Gast

Linda Lo Timo Fo grin hahah

Ruediger Andersen
Gast

auch wenn es so etwas schon mal gab, macht es das nicht besser denn anscheinend wurde daraus keine Lehre gezogen !

Frank Schaefer
Gast

Mir wurde innerhalb weniger Stunden mehrmals der Tod gewünscht. Vielleicht geht die Polizei mal gegen diesen rechten Rotz vor.

Frank Schaefer
Gast

Hauke Stammer. Ja. Nazis muss mensch auch so nennen! Punkt.

Hauke Stammer
Gast

Schon lustig, wie jemand der Che Guevara verehrt (der den 3. Weltkrieg zünden wollte (Zitat aus der Kuba Krise „Wenn die Kubaner die Kontrolle gehabt hätten, dann wären die Raketen gezündet worden.“, der Ankläger / Jury / Richter in einer Person war, der Stalin verehrte, der Mord, Totschlag und Krieg in die Welt exportierte) so schnell den moralischen Stab über andere bricht.

Davon ab haben deine Kommentare hier nichts, aber so gar nichts, mit dem Artikel zu tun.

Frank Schaefer
Gast

Nimm es …du Opfer

Heiko Heeskens
Gast

Gelbe Karte…

Frank Schaefer
Gast

Heiko Heeskens Ist ja noch nicht rot wink Ich halte mich zurück. Danke für den Hinweis Heiko

Ruediger Andersen
Gast

Frank Schaefer die AFD bekommt Zuviel Aufmerksamkeit von der Presse und das weil sie gezielt provozieren, wenn dann gewählt wird bekommen zum Glück nicht all zu viel Stimmen und bei der Linken ist zum Glück ähnlich, auch wenn sie in FL gerade die (fast) Einzigen sind die noch ein Rechtsbewußtsen haben….. deshalb empfehle ich die Linke auch für die Kommunalwahl als wählbar

Frank Schaefer
Gast

Ich halte mich zurück. Es gäbe viel zu antworten. Energiefresser.

Nic Fischer
Gast

was ist daran jetzt witzig?

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