Am 05 Juni 2016 findet in Flensburg die Wahl zum Oberbürgermeister statt. Vier Kandidaten stellen sich zur Wahl. In unserer zwölfteiligen Serie fühlen wir den Kandidaten auf den Zahn – 12 Fragen rund um Flensburg und Themen, die unsere Bürger bewegen.


Fragestunde zur Oberbürgermeisterwahl – Teil 2

Wir fragen Frau Simone Lange (SPD)

Was würden Sie ändern, um dem durch jahrelangen behördlich geförderten Schwund der Attraktivität von Flensburg für die Touristen, entgegen zu wirken. (immer geringere Beteiligung an den Hafenfesten, katastrophaler Weihnachtsmarkt,etc.)

Simone Lange
Simone Lange

Flensburg ist eine attraktive Stadt, die darauf achten muss, sich nicht selbst im Weg zu stehen. Hafenfeste oder andere städtische Events gehören genauso dazu wie die Vielfalt unserer Kulturstätten. Ich möchte hier wieder neuen Schwung nach Flensburg bringen und mich für eine aktive Kulturentwicklung stark machen. Der Zuspruch zu unserer Stadt drückt sich auch in der Teilnahme an Festivitäten oder Events aus.











Flensburg hat viel vorzuweisen und sollte das noch viel öfter zeigen! Kiel hat seine Kieler Woche, Husum seine Hafentage und Flensburg sollte hier keinesfalls nachstehen und unsere einzigartigen Veranstaltungen wie die Rumregatta oder das Dampfrundum in ihrer Originalität stärken. Mit solchen Festen kann Flensburg seine positive Ausstrahlung nach außen zeigen, damit anziehend wirken und viele Menschen nach Flensburg locken.

 

Weitere Informationen über Simone Lange finden Sie unter http://www.simone-lange.de


 

Wir fragen Herrn Simon Faber (SSW)

Was würden Sie ändern, um dem durch jahrelangen behördlich geförderten Schwund der Attraktivität von Flensburg für die Touristen, entgegen zu wirken. (immer geringere Beteiligung an den Hafenfesten, katastrophaler Weihnachtsmarkt,etc.)

Simon Faber
Simon Faber

Die Thesen des Fragestellers teile ich überhaupt nicht. Gerade die letzten Weihnachtsmärkte waren außerordentlich gut besucht, wie auch die Hafenfeste, die inhaltlich authentisches bieten, wie z.B. die Rum-Regatta oder das Dampf-Rundum gut angenommen werden. Und nochmal: Unsere Gästezahlen entwickeln sich eindeutig positiv, und zwar ganzjährig.

 

Weitere Informationen über Simon Faber finden Sie unter http://www.simonfaber.de


 

Wir fragen Herrn Drews (parteilos)

Was würden Sie ändern, um dem durch jahrelangen behördlich geförderten Schwund der Attraktivität von Flensburg für die Touristen, entgegen zu wirken. (immer geringere Beteiligung an den Hafenfesten, katastrophaler Weihnachtsmarkt,etc.)

Jens Drews
Jens Drews

Flensburg ist ein hochgradig attraktiver Standort für größere Events. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung. Jedoch wäre es hilfreich, die Genehmigungsprozesse zu entbürokratisieren, damit die Planung und Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen vereinfacht wird und die lokalen Veranstalter auf diesem Wege Unterstützung erfahren.

Darüber hinaus sollte die Stadt die Veranstalter unterstützen und beraten und nicht den Eindruck erwecken, dass durch immer neue Auflagen und Kosten unüberwindliche Hürden aufgebaut werden. Eine erfolgreiche Veranstaltung ist eine hervorragende Visitenkarte für den Standort, der nicht unterschätzt werden darf.

 

Weitere Informationen über Jens Drews finden Sie unter http://www.jens-drews.de


 

Wir fragen Herrn Kay Richert (FDP)

Was würden Sie ändern, um dem durch jahrelangen behördlich geförderten Schwund der Attraktivität von Flensburg für die Touristen, entgegen zu wirken. (immer geringere Beteiligung an den Hafenfesten, katastrophaler Weihnachtsmarkt,etc.)

Kay Richert
Kay Richert

Es ist in der Tat nicht zu verstehen, warum wir die Hafenfeste nicht mehr unterstützen – immerhin bringen die Feste bis zu 6 Millionen Euro (SAIL) in die Stadt und machen Flensburg europaweit bekannt. Weil die Feste durch private Veranstalter organisiert werden, steht die Stadt auch nicht im Risiko. Ich habe mich als Ratsherr für die Hafenfeste eingesetzt und werde das auch als OB weiterhin tun.

Den Weihnachtsmarkt empfinde ich nicht als katastrophal, ich bin mit meiner Familie und Freunden gerne über die Stände gebummelt. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es immer – etwa im Bereich Rollstuhl- und Rollatorfreundlichkeit – aber wir sollten unsere Stadt nicht selbst kleinreden.

 

Weitere Informationen über Kay Richert finden Sie unter http://www.kay-richert.de

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