OB Simon Faber
OB Simon Faber

Die letzte OB-Wahl fand am 31.10.2010 statt, die Stichwahl der beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen war am 21.11.2010.

Aus der Stichwahl gingen Sie, Herr Faber als Sieger hervor und am 15.01.2011 begann Ihre 6-jährige Amtszeit als OB der Stadt Flensburg.











Mehr als Dreiviertel Ihrer Amtszeit als Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Flensburg sind vergangen, Zeit um ein Fazit Ihrer bisherigen Tätigkeit zu ziehen und einen Ausblick auf die verbleibenden 15 Monate zu wagen.

Unsere Fragen an den 

Oberbürgermeister

Vom Kulturpolitischen Referent der dänischen Minderheit zum OB der Stadt Flensburg – wie ist Ihnen diese gravierende Umstellung gelungen?

Zunächst vorab: Im Moment gibt es Wichtigeres als Rückblicke, Bilanzen und verfrühten Wahlkampf. Ich danke insofern für Ihre Anfrage, werde mich aber kurz fassen. Viele Erfahrungen aus Kultur, Politik und Wirtschaft konnte ich im Amt nutzen, bin aber auch immer wieder auf unerwartete Binnensichten in Politik, Verwaltung und Medien unserer Stadt gestoßen.

Der Oberbürgermeister ist in jeder Hinsicht für die Verwaltung der Kommune verantwortlich, er leitet, organisiert und strukturiert sie gegebenenfalls neu oder um – was haben Sie diesbezüglich verändert, welchen Nutzen haben die Bürger dadurch erfahren?

Eine Verwaltung muss sich laufend an neue Schwerpunkte anpassen, und so hat es mehrere Umstrukturierungen gegeben. Hervorheben möchte ich den neu komponierten Fachbereich Entwicklung und Innovation, in dem durch die Verknüpfung von Planung, Denkmalschutz und Kultur z. B. ein so erfolgreiches Projekt wie die vom Bund geförderte deutsch-dänische Kulturachse entstanden ist. Aktuell bin ich auch sehr zufrieden darüber, dass wir noch rechtzeitig vor der Flüchtlingskrise den neuen Fachbereich Einwohnerservice und Willkommenskultur gebildet haben. Diese Fokussierung erweist sich derzeit als so richtig wie notwendig. Insgesamt gibt es durch einen allgemeinen Zuwachs an Aufgaben der Kommunen heute mehr Stellen, dabei spielen vor allem die Themen Soziales, Kitas und Asylbewerber eine Rolle. Dagegen haben wir die Verwaltung an der Spitze durch die Reduzierung auf zwei statt drei Bürgermeister verschlankt.

Sie sind u. a. im Aufsichtsrat der Stadtwerke Flensburg – wie sehen Sie die „Verschmelzungswünsche“ mit dem TBZ?

Unsere Tochterunternehmen sind heute gesund und auf Erfolgskurs.

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird von  meinem Vorstandskollegen Herrn Brüggemann betreut. Eine Verschmelzung mit dem TBZ steht nicht zur Diskussion, wohl aber eine stärkere Bündelung der Leitungsnetze. Ich sehe darin die Chance einer leistungsfähigen Breitbandversorgung und einer effektiveren Baustellenkoordinierung. Noch läuft aber der Prüfauftrag.

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