Mehr als 2.000 Jugendliche des IHK-Bezirks – also aus den Kreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg – haben diesen Sommer die Abschlussprüfungen in verschiedenen kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen absolviert. Die besten von ihnen hat die IHK Flensburg heute in einer Feierstunde für ihre überdurchschnittlichen Leistungen geehrt.

IHK-Präsident Uwe Möser gratulierte den Prüfungsbesten: „Die Zahlen sprechen für sich: Sie sind die erfolgreichsten 48 von insgesamt mehr als 2.000 Prüfungsteilnehmern in diesem Sommer. Wir alle sind stolz auf Sie und Ihre glänzenden Ergebnisse.“ Möser betonte auch die Bedeutung der dualen Ausbildung für die Unternehmen: „57 Prozent der Betriebe übernehmen ihre Azubis. Verständlich, denn das „Learning on the Job“ einer Ausbildung stellt schließlich sicher, dass jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schnell Verantwortung übertragen werden kann, dass sie schnell zu Leistungsträgern und verlässlichen Größen im Unternehmen werden.“











Stellvertretend für die Berufsbildenden Schulen im IHK-Bezirk überbrachte Studiendirektor Achim Trautmann von der HLA – Die Flensburger Wirtschaftsschule – ein Grußwort an die Prüfungsbesten. In seiner Rede führte Trautmann ein Zitat des deutschen Pädagogen Herwig Blankertz an: „Die Wahrheit der allgemeinen Bildung ist die berufliche.“

Sarah Thomsen, prüfungsbeste Technische Systemplanerin und mittlerweile Angestellte bei der Stadt Flensburg, zog ein persönliches Fazit ihrer Ausbildungszeit: „Ich war viel auf Baustellen unterwegs und habe mir vor Ort ein Bild von den laufenden Projekten gemacht. Hierbei bekommt man dann einen guten Überblick, wie etwas von einer Zeichnung auch wirklich Stück für Stück umgesetzt wird.“

Für die zehn erfolgreichsten Jugendlichen gab es einen besonderen Bonus: IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Michael Stein nahm sie in das Förderprogramm „Begabtenförderung Berufliche Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf. Es unterstützt die Berufseinsteiger drei Jahre lang mit Zuschüssen für berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen mit jeweils bis zu 6.000 Euro. „Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft profitieren von der Vielfalt der Potenziale, die gut ausgebildete Fachkräfte darstellen – nicht nur in unserer Region, sondern bundesweit“, so Stein.

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