Die 3 Häuser in der Angelburger Straße 11-15 sind nicht schön anzusehen. Unter dem Bau der Flensburg Galerie gelitten, machten sie zuletzt Schlagzeilen als Treffpunkt von Bettlern und „dort nicht erwünschten“ Personengruppen. Aufgrund des baulichen Zustandes kam eine Wohnnutzung nicht in Frage, und so schienen die Häuser – trotz Denkmalschutz – dem Verfall preisgegeben.

Nun die große Wende: Das dänische Unternehmen Sinnerup hat den Komplex erworben und möchte unter hohem finanziellen Aufwand sein Kaufhaus in den Gebäudekomplex integrieren – oder andersrum. Denn der Erhalt der historischen Bausubstanz (vermutlich zurückreichend bis ins 15 Jhd.) steht für das Unternehmen aus Holstebro an erster Stelle.











Neben der geplanten Verkleinerung von derzeit 2.800 m² auf dann 1.800 m² wird Sinnerup durch den Erwerb von Eigentum einen langfristigen Anziehungspunkt für die deutsche, aber vor allem auch die dänische Kundschaft schaffen. Die bisher sträflich vernachlässigte Angelburger Straße wird durch die Entwicklung massiv gestärkt.

Bis dahin vergeht allerdings noch Zeit – die Übergabe der Häuser soll am 1. November stattfinden. Bevor die Bauarbeiten jedoch beginnen können, ist eine enge Abstimmung mit dem Denkmalschutz erforderlich.

Für die Stärkung der Innenstadt setzt Sinnerup durch den Umzug ein Zeichen, das Centermanagement der Galerie sieht keine Probleme, für die freigewordene Verkaufsfläche einen neuen Mieter zu finden.

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