Nach dem verspäteten Wintereinbruch Anfang März hoffen viele Hobby-Gärtner, die ihr kleines grünes Kleinod auf Vordermann bringen wollen, auf einen fulminanten Frühlingsanfang. Erste sonnige Tage nach den Schneemassen lassen hoffen, dass es bald im Garten oder auf dem Balkon losgehen kann. Damit alles gut klappt, steht bei Kelo in Handewitt Jannine Marquardt ratsuchenden Kunden mit ihrer Expertise zur Seite. Die Mitarbeiterin verrät schon einmal ein paar kleine Tipps für einen gelungenen Start in die Gartensaison.

Richtiges Zurückschneiden von Zierpflanzen und Gehölzen

Wer seinen Zierpflanzen etwas Gutes tun möchte, beschneidet diese nach dem letzten Frost und vor dem ersten Austrieb. Gut orientieren kann man sich z. B. bei Kletterrosen, hier kann alles, was schwarz ist, entfernt werden. Bei Hortensien kann man zwar einen Rückschnitt machen, dann läuft man aber Gefahr, dass die bunte, und vor allem langanhaltende Blütenpracht in diesem Jahr nicht zur Geltung kommt. Nicht zu vergessen: Ein gesundes Maß an Dünger. Für fast jede Pflanze gibt es einen speziellen (Mineral-)Dünger.











Aufzucht von Gemüse

Grundsätzlich gilt, dass für jede Gemüseart eine entsprechend richtige Anbauzeit zu beachten ist. Unterschiedliche Aussaat- und Pflanztermine haben meist mit der Tageslänge oder den Temperaturen zu tun. Natürlich kann man auch schon einige Sorten im Wohnzimmer anziehen lassen und später in den Garten setzen. Tipp von Jannine Marquardt: „Als Dünger empfehle ich Hornspäne. Diese sind zu 100% natürlich und waschen auch nicht so schnell aus wie andere künstlich hergestellte Düngerarten.“

Der geliebte Rasen braucht jetzt die richtige Pflege

Wer im Garten einen gepflegten Rasen will, muss dafür einiges tun. Kelo-Marktleiter Nis Andresen: „Zuerst bringt man Eisendünger auf, am besten mit einem Streuwagen. Nach einer Woche sollte man dann das abgestorbene Moos mit Hilfe eines Vertikutierers entfernen und den Rasen gut belüften.“ Anschließend sollte man ab Ende April bis Anfang Mai eine Nachsaat oder Reparatursaat einbringen. Aber Achtung: Nicht jede Rasensaat ist gleichermaßen gut geeignet. Worauf man auf jeden Fall achten sollte, verrät Jannine Marquardt: „Bei der Rasensaat sollte man auf eine hohe Triebanzahl pro Quadratmeter achten. Und wer besonders viel Freude an einem Rasen im eigenen Garten haben möchte, achtet auf eine Rasensaatmischung, die der Umgebung und Benutzung angepasst ist. Je besser die Qualität der Rasensaat, desto geringer später der Abschnitt, und der Rasen verdichtet sich besser.“ Das bedeutet, dass Moos und andere ungewünschte Pflanzen es schwerer haben sich im Rasen anzusiedeln. Gegen Löwenzahn hilft nur eins: Ausstechen. „Und zwar so früh wie möglich“, weiß Nis Andresen. Und was dem Rasen besonders gut bekommt: Dreimal im Jahr eine Düngung und bei Bedarf eine Behandlung mit Rasenkalk. Die beste Jahreszeit dafür ist der Übergang vom Winter zum Frühling, kurz bevor der Rasen wieder zu wachsen beginnt. Auch hier gibt die Expertin einen wertvollen Tipp: „Bei dem Rasendünger sollte man darauf achten, dass es sich um einen gekörnten Langzeitdünger handelt. Dieser gibt über einen längeren Zeitraum wichtige Mineralstoffe in den Rasen ab und er entwickelt sich besser.“

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