Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 76 Tüten pro Einwohner und Jahr, liegt Deutschland deutlich unter dem EU-weiten Durchschnitt von 198 Plastiktüten.  Jährlich werden in Deutschland etwa 5,3 Milliarden Plastiktüten verbraucht, das entspricht über 10.000 Tüten pro Minute. Die im Lebensmitteleinzelhandel bestehende Bezahlpflicht für Kunststofftragetaschen konnte den Verbrauch zwar verringern, dennoch gelangen über andere Geschäfte noch viele Plastiktüten kostenlos in die Hände der Kunden.

In der Regel werden die Tüten einmal benutzt, danach landen sie im Müll. In manchen Teilen sind Plastiktüten aufgrund der großen Umweltbelastung bereits komplett verboten, oder werden nur gegen Bezahlung ausgegeben.







Eine Verringerung des Verbrauchs von Plastiktüten trägt einen wichtigen Teil zum Klimaschutz bei. Jedoch müssen genug Menschen die Problematik verstehen und danach handeln.

Die Stadt Flensburg unterstützt deshalb die aktuelle bundesweite Kampagne der Deutschen Umwelthilfe (DUH) „Einweg-Plastik kommt nicht in die Tüte“ und bietet vielfältige Informationen zur Plastik-Problematik und umweltverträgliche Alternativen. Für Flensburger Schulen gibt es einen Schulwettbewerb.

Auf der Homepage der Stadt Flensburg werden die Bürger ausführlich über das Projekt informiert. Am 25.02.2015 findet um 17 Uhr in der Bürgerhalle im Rathaus ein Stadtdialog mit Podiumsdiskussion „Flensburg ohne Plastiktüten“ statt. Die Verwaltung konnte zahlreiche Referenzen zu dem Thema gewinnen:

  • Herrn Hans-Martin Bohac, Einzelhandelsverband Nord (EHV-Nord)
  • Herrn Ulf von Finthel, Geschäftsleiter P&C, Vorstand des City Flensburg e.V. und Mitglied der IHK Vollversammlung
  • Frau Christine Hannemann, Leiterin der Verbraucherzentrale Flensburg
  • Herrn Karsten Johst, Präsidiumsmitglied des EHV-Nord, EDEKA-Einzelhändler und Vorsitzender der Region Flensburg
  • Herrn Nils Möllmann, Bundesgeschäftsstelle des NABU, Regionale Maßnahmen gegen Müll im Meer
  • Frau Kerstin Olschewski. Ministerium f. Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Referat Stoff- und Abfallwirtschaft und Chemikaliensicherheit.

Zusätzlich gibt es einen Schulwettbewerb, an dem Einzelschüler, Klassen, Arbeitsgruppen etc. ab Klasse 8. teilnehmen können.

Bis zum 01.Juni.2015 können Beiträge zum Thema „Vermeidung von Einwegplastiktüten“ eingereicht werden. Jede teilnehmende Schule erhält im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Abschlussveranstaltung eine Urkunde sowie eine größere Menge an originellen Stoffbeuteln.

Die drei Erstplatzierten erhalten Preise im Wert von 500,- Euro, 300,- Euro und 200,- Euro. Neben der praktischen Anwendbarkeit wird auch Originalität bzw. die öffentliche Signalwirkung
der Wettbewerbsbeiträge bewertet. Von besonderem Interesse sind auch Beiträge, die dazu geeignet sind, im Rahmen zukünftiger Kampagnen die breite Öffentlichkeit Flensburgs zu erreichen.

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Stephan Nitsch
Gast

solange die einweg öko tüte teurer ist als die normale plastiktüte wird sich nix ändern wink

Stephan Nitsch
Gast

solange die einweg öko tüte teurer ist als die normale plastiktüte wird sich nix ändern wink

Diana Matzen
Gast

Längst überfällig,trotzdem super!

Diana Matzen
Gast

Längst überfällig,trotzdem super!

Gaby Arets
Gast

ist doch so einfach, Korb, Stofftasche …

Pippilotta Langstrumpf
Gast

Ich hab Leinenbeutel, da ich die ab und zu vergesse werden es immer mehr =D

Sebastiaan R. Jeworowski
Gast

In der Regel reicht mein Rucksack und die grösseren Einkauf mit dem PKW landen in „Bananenkartons“,Klappkisten oder oder Riesentragetaschen die mehrfach verwendbar sind.
Plastiktüten sind bei mir ganz selten,vll. einmal im Jahr wegen “ Rucksack vergessen“.

Angelika Krüger
Gast

Ich hab immer große Einkaufstaschen im Auto und eine Stofftasche in der Handtasche

Bärbel Staiger
Gast

Habe über Facebook eine Frau kennengelernt, die Plastiktüten „verhäkelt“…. das hatte mich total entflammt grin Nur, wo bekomme ich sooo viele Plastiktüten her. Kurze Zeit später, war ein Aufruf auf Flensbook, in der sich Auszubildende in einem Drogieriemarkt, sich mit diesem Thema befasst haben: Bringen sie uns ihre Plastiktüten…. und sie bekommen dafür einen Stoffbeutel o.ä.
… Den gesamten Erlös der Plastiktüten….. lol…. habe ich mir aus dem Drogeriemarkt abgeholt.
grin Mein Kater Paule, hat ein Verweil-Nettoplastiktüten-Körbchen bekommen… u.a.

Bärbel Staiger
Gast

Eine kleine Tasche aus Aldi-Plastiktüten grin

Bärbel Staiger
Gast

Eine Umhängetasche aus versch. Firmen-Plastiktüten grin

Bärbel Staiger
Gast

Eine Blumentopfstulpe grin

Hanna
Gast
Hanna

Dafür muss ich nicht forschen. Bis auf Tomaten die gequetscht werden können, können die Einzelhändler für alles andere Papiertüten ausgeben. Das Abwiegen was bei den Märkten auf dem Scanner der Kasse läuft ist das wahre Problem. Weil die werden nämlich ohne Tüte verschmutzt. Die Einzelhändler wie die Türken hätten es da einfacher. Aber die mit Scannerkassen dürfen dann wegen dem Dreck immer das Fließband abwischen. Die Waage neben dem Obststand war Euch ja wie immer zu ineffizient. Ihr denkt ihr handelt im Sine von Menschen …uns habt Ihr nie gefragt. Ihr kriegt in Zukunft die beschissenste und KÄLTESTE Gesellschaft der… Weiterlesen »

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