Der Beachclub ist in Gefahr, und keiner hat es gemerkt: Im Planungsausschuss ist der Auftrag, einem Beachclubbetrieb eine Grundlage zu geben, zunächst nicht erteilt worden. Am Dienstag wird der Planungsausschuss in zweiter Lesung darüber beraten.

Planungspolitiker Arne Rüstemeier hatte sich vehement dafür ausgesprochen, dieses touristische Angebot auch in den Folgejahren zu sichern: „Das Angebot wird hervorragend angenommen, der Standort ist gut für einen Beachclub, und die Menschen wollen ganz offensichtlich maritimes Flair in einer Stadt an der Ostsee. Das zu verhindern macht Flensburg nicht attraktiver!“











Offenbar gebe es ein großes Misstrauen einiger Fraktionen gegenüber allem, was neben einem Risiko auch Gewinne bringen könne. So sei ein Argument gegen den Betrieb, die Fläche sei seinerzeit als Aufenthaltsfläche für die Öffentlichkeit hergestellt worden. „Sitzgelegenheit und Kaltgetränk machen den Aufenthalt nicht weniger angenehm,“ sagt Rüstemeier. Auch die derzeit laufende Überplanung des gesamten Bereiches bis zur Harniskaispitze mache die Notwendigkeit, die Verpachtung der Fläche auf eine rechtlich einwandfreie Grundlage zu stellen, nicht hinfällig.

Hintergrund: Im Planungsausschuss am 14.5. wurde der Aufstellungsbeschluss in eine erste Lesung geschickt, weil sich eine Ablehnung abzeichnete. Ratsherr Rüstemeier bat dabei, rechtlich klären zu lassen, ob die Genehmigung eines Beachclub auch ohne Bebauungsplan möglich sei. Die Vorlage ist inzwischen um die juristische Beurteilung der Verwaltung ergänzt zur Verfügung gestellt worden und wird am 28.6. im Ausschuss behandelt.

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