Flensburg – Polizeibeamter rettet 46-jährigen aus der Förde

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By Sönke Rahn (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Flensburg (ots) – Freitagmorgen (10.11.2017), um 03.49 Uhr wurde über Notruf gemeldet, dass sich ein Mann im Hafenbecken befinden solle, der um Hilfe schreit. Beamte vom 1. Polizeirevier wurden umgehend zum Einsatzort entsandt. Tatsächlich befand sich zwischen der Kaimauer und dem Anleger der Segelboote eine männliche Person. Sofort wurde dem Mann von den Polizeibeamten ein Rettungsring zugeworfen. Mithilfe der Rettungsleine sollte der Mann dann in Richtung Kaimauer gezogen werden. Da dies nicht gelang und der Mann völlig entkräftet war, zog der 33-jährige Polizist kurzerhand seine Schutzweste aus und sprang in das Hafenbecken.
Es gelang ihm nun, den Mann samt Rettungsring zum Bootsanleger und dort auf einen Steg zu ziehen. Kurz darauf trafen Feuerwehr- und Rettungskräfte ein, die sich um die weitere Versorgung des Mannes kümmerten. Der 46-Jährige stand unter Schock und war unterkühlt. Er wurde in die Zentrale Notaufnahme verbracht. Wie lange er sich im ca. 10 Grad kalten Wasser befand, kann nicht gesagt werden.
Es stellte sich jedoch heraus, dass er zuvor in einer Gaststätte an der Schiffbrücke gefeiert hatte. Dort sei es zu einem Streit mit einem anderen Mann gekommen, infolgedessen dieser dem 46-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht gesprüht habe. Daraufhin habe er sofort die Lokalität verlassen und offensichtlich die Orientierung verloren, weil er nicht richtig sehen konnte. Ohne weitere Fremdeinwirkung sei er dann in das Hafenbecken gestürzt.
Zur Person, die ihm Pfefferspray in die Augen gesprüht hatte, konnte der 46-Jährige nur sagen, dass dieser einen hellbeigen Anzug trug und dunkle kurze Haare hatte.

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Tanja Burmester
10. November 2017 20:30

? wenn innerhalb einer lokalität mit pfefferspray gesprüht wird dann bekommt das allerdings nicht nur einer ab.

Anna Höpner
10. November 2017 20:37

Lisa-Marie Hpn Maike Hpn Marvin Christiansen