Am gestrigen Donnerstag fand die angekündigte Veranstaltung zur Vorstellung einiger Projekte am Industriehafen im Robbe & Berking Yachting Heritage Center statt. Die gut besuchte Veranstaltung wurde von Simone Lange (OB) und Markus Pahl (Geschäftsführer IHR Sanierungsträger Flensburger Gesellschaft für Stadterneuerung mbH) eröffnet.

Bereits am 21. Juni 2017 informierten sich über 150 Flensburgerinnen und Flensburger in einer Öffentlichkeitsveranstaltung über die Ergebnisse der bisherigen Beteiligungsveranstaltungen. Experten für die Machbarkeit einer Nachnutzung der denkmalgeschützten Silogebäude sowie aktuelle gutachterliche Stellungnahmen zu Schall, Staub und Geruch wurden gehört.











Gestern wurden nun einige Ideen zur Umgestaltung des Ostufers vorgestellt. Für das abgängige Gebäude am Ballastkai 10a wurde sowohl eine Wohn- als auch eine Gewerbelösung in Form eines Bürokomplexes vorgestellt. Beide Entwürfe orientierten sich an dem benachbarten Silo der HaGe, für welches noch keine abschließenxe Lösung vorliegt. Ein möglicher Ansatz in Form eines Wohnkomplexes mit Dienstleistungszentrum wurde für den Gesamtkomplex der HaGe unter Erhalt der denkmalgeschützten Elemente vorgestellt. Das besondere Augenmerk fiel hierbei auf die Schaffung von öffentlich gefördertem Wohnraum.

Während diese Vorschläge auf verhaltene Reaktionen trafen, fand die projektierte Umnutzung des Freihafen Silos große Zustimmung. Das Konzept zur Umnutzung des Speichers zu einem Bürogebäude wurde mit viel Applaus bedacht.

Für den derzeit im dezenten Stadtwerke grün gehaltenen Schuppen 8 wurde eine Nutzung unter dem Ansatz „Regionale Werte bewahren, pflegen, weiterentwickeln“ vorgestellt. Zusammengefasst in einem Gebäudekomplex sollen hier eine Destillerie, Gastronomie, ein Startup Zentrum, ein Business Center, Apartments und ein Shop-In-Shop beherbergt werden. Einigen der Zuschauer fehlten Details über die gestalterischen Ideen und Konzepte.

Im Anschluss daran warb der TSB für eine Kletterhalle mit dem klangvollen Namen „El Capitan“. Aus dem „Hübsch Silo“ soll das Flensburger Kletter- und Erlebniscenter werden. Der letzte Vortrag wurde durch die Geschäftsführer des Flensburger Yacht-Service gehalten. Primär ging es hier um die Frage der Lage: Ost oder West? Für die Interessen der ehrenamtlichen Vereine wurde von Markus Pahl ein Treffen zwischen allen Beteiligten vorgeschlagen.

Der Sanierungsträger vertreten durch Markus Pahl zeigte sich informativ und Bürgernah. Den verständlichen Sorgen und Fragen der Bürger wollte er sich laut eigener Aussage auch bis Mitternacht stellen – sofern Fussball und Handball keine Hinderungsgründe seien. Deutlich befremdet zeigten sich die anwesenden Anwohner des betroffenen Gebietes über die Leitung des Abends, welche durch den Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung – Axel Kohrt übernommen wurde.

Weitergehende Informationen können auf der Homepage des städtischen Sanierungsträgers unter www.ihrsan.de/hafen-ost.html eingesehen werden.

Der städtische Sanierungsträger weist darauf hin, dass es ebenfalls unter der oben angegebenen Adresse den sogenannten Ideenmerker Öffentlichkeitsbeteiligung gibt. Hier können Interessierte zu jederzeit Anregungen und Ideen zum Thema Hafen-Ost platzieren.

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Horst Schlüter
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FGS-immo FA mit Sitz in Kampen Sylt!!!!!!!?

Tom Mass
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?

Helmi Evers
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dachte immer das Hafengelände ist Industriegebiet
Warum kommen da keine Firmen hin die Produzieren und einnahmen für dir Stadt bringen ?

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