03. Dezember 2015 – Flensburg: Es war ein arbeitsreicher Nachmittag für die Feuerwehren und Rettungsdienste in den Kreisen Schleswig-Flensburg, Nordfriesland und der Stadt Flensburg. Am Nachmittag mussten gleich mehrere Wehren zeitnah zu Unfällen und Bränden ausrücken. Großalarm wurde am Nachmittag gegen 13.45 Uhr für Feuerwehr und Rettungsdienst in Husum ausgelöst. Ein Mann war dort nach Auskunft der Leitstelle Nord mit den Füßen unter einen rund 1,6 Tonnen schweren Tresor geraten. Arbeiter waren offenbar gerade dabei den Tresor zu verladen, als das Unglück geschah. Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr keine alltägliche Rettung. Mit Hilfe der Drehleiter wurde der tonnenschwere Tresor angehoben und der Mann befreit. Nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt vor Ort wurde der Mann in die Notaufnahme des Husumer Krankenhauses gebracht. Die zunächst angenommenen sehr schweren Verletzungen erwiesen sich nach Informationen der Feuerwehr glücklicherweise als nicht  zu ernst. Offenbar kam er mit mehreren gebrochenen Zehen davon.

Kind mit Hand unter Autositz eingeklemmt











Gegen 14.30 Uhr rückten Rettungsdienst und Feuerwehr im Kreis Schleswig-Flensburg aus, in der Meyner Straße in Schafflund mussten die Einsatzkräfte einen sechsjährigen Jungen aus einer misslichen Lage befreien. Der Junge hatte seine Hand unter dem Fahrersitz des Autos seiner Mutter eingeklemmt und konnte diese nicht mehr eigenständig befreien. Der Junge klagte über starke Schmerzen, so dass umgehend die Rettungskräfte alarmiert wurden. Für Benno Gasa und seine Kameraden von der freiwilligen Feuerwehr Schafflund war dies kein alltäglicher Einsatz. „Glücklicherweise kamen wir hier ohne schweres Gerät aus“, berichtet Einsatzleiter Gasa, „mit etwas Spülmittel und kleinem Werkzeug konnten wir die Hand des Jungen schnell unter dem Sitz befreien.“ Nach der erfolgreichen Befreiung des kleinen Patienten wurde er im Rettungswagen erstversorgt, auch ein Flensburger Notarzt war vor Ort. Für weitere Untersuchungen wurde der Junge mit dem Rettungswagen in die Notaufnahme der Diako gebracht. Als der erste Schock überwunden war, konnte er nach Angaben der Feuerwehr auch schon wieder lachen und bestaunte das Innere des Rettungswagens.

Mann stürzt in Kellerschacht – Reanimation durch Feuerwehr und Rettungsdienst

Nahezu zeitgleich zwei Einsätze in Flensburg. Noch während der Löschzug der Flensburger Berufsfeuerwehr auf der Anfahrt zu einem Feuer in der Fachhochschule war, dort war offenbar eine Fritöse in Brand geraten, erreichte die Einsatzkräfte ein zweiter Einsatz. Ein Mann war in der Weberstraße in einen Kellerschacht gefallen und nicht mehr ansprechbar. Ein Hilfeleistungsfahrzeug änderte auf der Einsatzfahrt den Kurs und steuerte die Weberstraße an. Rettungsdienst, Notarzt und Polizei rückten ebenfalls mit aus. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen schwer verletzten Mann in dem Kellerschacht vor. Während der Rettung des Mannes setzten bei diesem Puls und Atmung aus. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Flensburg leiteten sofort eine Reanimation des Patienten ein, mit Erfolg, wenig später schlug das Herz des Mannes wieder. Unter Begleitung und ständiger Beobachtung eines Notarztes ging es auf dem schnellsten Weg in die Notaufnahme der Diako nach Flensburg.

LKW Bergung in Niebüll

Am Nachmittag gegen 15 Uhr dann die Alarmierung für die Feuerwehr Niebüll, dort sollten die Einsatzkräfte bei der Bergung eines am Vormittag umgekippten LKW unterstützen. Nach Informationen der Leitstelle hatte diese offenbar Schweinehälften geladen und war am Vormittag auf die Seite gekippt. Um den LKW bergen zu können, musste die Ladung umgeladen werden.

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