Am Mittwoch dem 17 Mail ist der internationale Tag gegen Homophobie. Und bereits heute hat Flensburg in diesem Rahmen einmal mehr unter Beweis gestellt, wie bunt es tickt und diese Vielfalt auch im Straßenbild sichtbar gemacht.

Als erste Stadt in Schleswig-Holstein hat Flensburg eine Ausnahmegenehmigung des Landesverkehrsministeriums erwirkt und hat dauerhaft zwei gleichgeschlechtliche Ampelpärchen am Übergang der Fußgängerzone über die Rathausstrasse installiert.







Über den Sinn und Zweck dieser Aktion wurde bereits im Vorfeld heiss diskutiert. Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange äusserte sich auf Facebook wie folgt:

Wussten Sie, dass sich deutschlandweit die Straftaten mit homophobem Hintergrund in den letzten 10 Jahren vervierfacht haben? … dass gerade im letzten Jahr die Straftaten gegen Homosexuelle um 15 Prozent angestiegen sind?

Ich finde, da steht es einer Stadt wie Flensburg, die Wert darauf legt, Vielfalt zu leben, gut zu Gesicht, darauf auch mal aufmerksam zu machen. Und über die Ampeln auf das Thema aufmerksam zu machen ist vielleicht kein konventioneller Weg, aber einer der tatsächlich Aufmerksamkeit erregt.

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