In Deutschland feiert man das Ende des Krieges vor 70 Jahren. Für viele Menschen ist die Zeit des Leidens und des Suchens nie zu Ende gegangen. Die Kinder des Krieges sind die vielleicht schmerzlichsten Opfer. Die Suche nach ihren Vätern und Müttern bestimmte ihr Denken und Fühlen während der letzten sieben Jahrzehnte.

In dieser Dokumentarserie berichten wir von Schicksalen, die uns berühren und uns zur Überzeugung bringen: Nie wieder Krieg!











Vor der Kaserne vor dem großen Tor

Vor der Kaserne vor dem großen Tor
stand eine Laterne
und steht sie noch davor
so woll‘n wir uns da wiederseh’n
bei der Laterne woll‘n wir steh’n
wie einst, Lili Marleen

Uns‘re beiden Schatten sah‘n wie einer aus;
dass wir so lieb uns hatten
das sah man gleich daraus.
Und alle Leute soll‘n es seh’n
wenn wir bei der Laterne steh’n
wie einst, Lili Marleen

Schon rief der Posten: Sie blasen Zapfenstreich;
es kann drei Tage kosten! – Kam‘rad
ich komm ja gleich.
Da sagten wir auf Wiederseh’n.
Wie gerne wollt‘ ich mit dir geh’n.

alle Abend brennt sie
mich vergaß sie lang.
Und sollte mir ein Leid gescheh’n
wer wird bei der Laterne steh’n
mit dir, Lili Marleen?

Aus dem stillen Raume
aus der Erde Grund
hebt mich wie im Traume dein verliebter Mund.
Wenn sich die späten Nebel dreh’n
werd‘ ich bei der Laterne steh’n
wie einst, Lili Marleen
Vor 74 Jahren spielte der deutsche Soldatensender Belgrad den Schlager zum ersten Mal.
International bekannt wurde das Lied durch Marlene Dietrich, die es 1944 vor alliierten Truppen auf Englisch sang. Zu dem Zeitpunkt war der Schlager in seiner deutschen Fassung bereits ein Hit unter Soldaten, sowohl unter deutschen als auch englischen.
An allen Fronten in Europa und Nordafrika hörten Freund und Feind das Lied von ‚Lili Marleen‘. Seit dem 18. August 1941 lief es regelmäßig im Radio zum Abschluss des Programms „Wir grüßen unsere Hörer“. Dann, so will es der Mythos, ließen Generalleutnant Erwin Rommels ‚Wüstenfüchse‘ und General Bernard Montgomerys englische Truppen bei Tobruk und El Alamein für Minuten die Waffen schweigen, um im Radio der Stimme von Lale Andersen zu lauschen.

Das mag ich
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