Liebe Leserin, lieber Leser,

der „Jahrhundert-Sommer 2018“ hat zu unserer großen Freude wirklich einen langen Atem gehabt, auch wenn man jetzt morgens und abends schon merkt, dass die Nächte länger und die Tage kürzer werden. Seit einigen Tagen befinden wir uns bereits im Herbst dieses Jahres, der Sommer ist, zumindest kalendarisch, beendet; und es wird nicht mehr lange dauern, dass man wieder die Heizung aufdrehen sollte – nach mehreren schönen Sommermonaten erleben wir das Gefühl mal wieder, kalte Füße zu haben, überhaupt zu frösteln, sprich: Dass man mehr und teilweise langärmelige Sachen anziehen sollte. Die Schüler bekommen in wenigen Tagen drei Wochen(!) Herbstferien, für die Studenten beginnt demnächst das Wintersemester, und Ende des Monats Oktober haben wir das zweifelhafte Vergnügen, unsere Uhren auf die „Winterzeit“ – letztmalig(?) – umstellen zu dürfen.







Was beschäftigt uns in diesen Tagen? Ende August wurde in Chemnitz ein Mann getötet, zwei Asylbewerber wurden verdächtigt. Es eskalierte die Stimmung, die Situation lief aus dem Ruder; mittlerweile steht das Wort „Chemnitz“ für alle nachfolgenden Ereignisse in der sächsischen Stadt im Monat September. Durch seine Äußerungen zu den Ereignissen brachte sich der Verfassungsschutzpräsident Maaßen dermaßen selbst in Bedrängnis, dass den drei Parteichefs der Großen Koalition keine andere Wahl blieb, als ihn von seinem Amt zu entbinden. Wie das allerdings bewerkstelligt wurde, löste allgemein Unverständnis aus: Maaßen wurde von seinem Posten „wegbefördert“, ins Innenministerium in den Rang eines Staatssekretärs, verbunden mit einer Gehaltserhöhung in Höhe von etwa 2.600 Euro (monatlich). Unfassbar, was sich die drei Parteichefs der GroKo haben einfallen lassen, um eben diese zu retten. Die GroKo stolpert seit ihrem Beginn von einer Krise in die nächste: War es im Juni der Asylstreit, ist es drei Monate später die Posse um Maaßen – was wollen diese Herrschaften den Wählern eigentlich noch zumuten? Dass so die Politikverdrossenheit eher noch zunimmt, dürfte niemanden verwundern.

In Flensburg wurde und wird eifrig um die „Begegnungszone“ in der Rathausstraße gerungen, nun wurde von der Ratsversammlung entschieden, das Projekt zu beenden: Die blauen und roten Punkte werden entfernt, es werden wieder die Ampeln aktiviert. Die neuformierte SG Flensburg-Handewitt ist überraschend gut in die neue Saison gestartet, hat anfangs alles gewonnen, jedoch das erste Heimspiel in der Champions League gegen Zagreb – für viele unerwartet – verloren. Ein Dämpfer zur rechten Zeit? Mag sein …, wir hoffen dennoch auf eine weitere erfolgreiche Spielzeit! Die Fußballer des SC Weiche Flensburg 08 üben auch in der neuen Serie dank ihrer bemerkenswerten Erfolge im DFB-Pokal Druck auf Flensburgs Stadt-Väter (und -Mutter) sowie die hiesige Verwaltung aus in Sachen Stadion-Neubau! Wir sind gespannt, wie es in der Angelegenheit in den kommenden Wochen und Monaten wohl weitergeht!

Wir wünschen unseren Lesern einen wettermäßig schönen („goldenen“) Oktober, bleiben Sie uns gewogen, und haben Sie viel Freude an dem vor Ihnen liegenden Flensburg Journal.

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Leider Harrislee wieder keins bekommen, schade

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