Der heute von Bundesverkehrsminister Dobrindt veröffentlichte Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans enthält neben Vorhaben für schleswig-holsteinische Autobahn- und Schienenbauprojekte auch eine für Handewitt und Flensburg wichtige Aussage.

„Ich bin froh, dass die Ortsumgehung der B 199 bei Handewitt als ,vordringlicher Bedarf‘ eingestuft wird und eine Umsetzung dieses wichtigen Projektes damit wieder ein Stück näher rückt“, sagt Bundestagsabgeordnete Dr. Sabine Sütterlin-Waack (CDU), die den Entwurf in Berlin in Empfang nahm. Sie hatte sich bereits in den vergangenen Jahren in Schreiben an das Bundesministerium gewandt, um eine entsprechende Priorisierung einzufordern.

Positiv äußert sich auch Arne Rüstemeier (CDU), Vorsitzender der Verbandsversammlung des gemeinsamen Gewerbegebietes von Flensburg und Handewitt (WEG): „Mit der Ortsumgehung entlasten wir nicht nur die Gemeinde, sondern schaffen auch Anbindungsmöglichkeiten an weitere Gewerbeflächen. Das schafft für Flensburg und Handewitt wichtige wirtschaftliche Entwicklungspotentiale.“

Das WEG-Gebiet zeichne sich durch großflächige Gewerbenutzung bei hoher Arbeitsplatzdichte aus. Rüstemeier äußerte die Hoffnung, dass „die finanziellen Mittel für die Baumaßnahmen nun gezielt eingeplant werden, um den Plan auch Wirkung entfalten zu lassen.“ Die städtebauliche Beurteilung sei im Planentwurf als ‚hoch‘ gekennzeichnet. „Damit rückt das Projekt in der Abarbeitung vielleicht noch ein Stück nach oben“, hofft Rüstemeier abschließend.

 

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