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	<title>Sportvereine Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Benjamin Lamce künftig im Weiche-Trikot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 22:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Lamce]]></category>
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		<category><![CDATA[SC Weiche Flensburg 08]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Talent kommt vom Hamburger SV II Der SC Weiche Flensburg 08 hat den nächsten Neuzugang perfekt gemacht. Ab der neuen Saison 2026/27 wird Benjamin Lamce das Trikot des nördlichsten deutschen Regionalligisten tragen. Der 20-Jährige kommt vom Liga-Rivalen Hamburger SV II und bringt die Erfahrung aus 24 Regionalliga-Spielen mit. Nach Ilir Serifi (VfR Neumünster), dem Duo [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Talent kommt vom Hamburger SV II</h2>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 hat den nächsten Neuzugang perfekt gemacht. Ab der neuen Saison 2026/27 wird Benjamin Lamce das Trikot des nördlichsten deutschen Regionalligisten tragen. Der 20-Jährige kommt vom Liga-Rivalen Hamburger SV II und bringt die Erfahrung aus 24 Regionalliga-Spielen mit. Nach Ilir Serifi (VfR Neumünster), dem Duo Brandolf Duah und Nick Selutin vom ETSV Hamburg sowie Bjarne Schneider (TSB Flensburg U 19) ist er der fünfte externe Neuzugang beim SC Weiche in diesem Sommer.</p>



<p>Dominic Hartmann, Sportlicher Leiter beim Viertligisten, freut sich: „Benjamin hat über Jahre beim HSV eine erstklassige Ausbildung genossen. Er ist ein sehr ballsicherer Spieler, der mit seiner Kreativität immer wieder Lösungen auf dem Platz findet und dabei konstant seine Leistung abruft.“ Unser Ex-Kapitän ergänzt: „Trotz seines jungen Alters verfügt er bereits über eine hohe Spielintelligenz und eine professionelle Einstellung. Wir freuen uns sehr, dass er sich für unseren Weg entschieden hat, und sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft sportlich wie menschlich bereichern wird.“ Ganz ähnlich äußert sich auch Tim Wulff, der sich ebenso freut, dass der Wechsel geklappt hat. Unser Cheftrainer: „Benjamin Lamce ist ein sehr gut ausgebildeter Spieler mit sehr gutem Passspiel. Wir hatten ihn schon länger auf unserem Radar. Daher freuen wir uns, dass er sich für uns entschieden hat. Sein Spiel ist wenig fehlerbehaftet. Deshalb kann er auch mal Ruhe ins Spiel bringen, wenn es hektisch wird.“</p>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 hat den nächsten Neuzugang perfekt gemacht. Ab der neuen Saison 2026/27 wird Benjamin Lamce das Trikot des nördlichsten deutschen Regionalligisten tragen. Der 20-Jährige kommt vom Liga-Rivalen Hamburger SV II und bringt die Erfahrung aus 24 Regionalliga-Spielen mit. Nach Ilir Serifi (VfR Neumünster), dem Duo Brandolf Duah und Nick Selutin vom ETSV Hamburg sowie Bjarne Schneider (TSB Flensburg U 19) ist er der fünfte externe Neuzugang beim SC Weiche in diesem Sommer. Dominic Hartmann, Sportlicher Leiter beim Viertligisten, freut sich: „Benjamin hat über Jahre beim HSV eine erstklassige Ausbildung genossen. Er ist ein sehr ballsicherer Spieler, der mit seiner Kreativität immer wieder Lösungen auf dem Platz findet und dabei konstant seine Leistung abruft.“ Unser Ex-Kapitän ergänzt: „Trotz seines jungen Alters verfügt er bereits über eine hohe Spielintelligenz und eine professionelle Einstellung. Wir freuen uns sehr, dass er sich für unseren Weg entschieden hat, und sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft sportlich wie menschlich bereichern wird.“ Ganz ähnlich äußert sich auch Tim Wulff, der sich ebenso freut, dass der Wechsel geklappt hat. Unser Cheftrainer: „Benjamin Lamce ist ein sehr gut ausgebildeter Spieler mit sehr gutem Passspiel. Wir hatten ihn schon länger auf unserem Radar. Daher freuen wir uns, dass er sich für uns entschieden hat. Sein Spiel ist wenig fehlerbehaftet. Deshalb kann er auch mal Ruhe ins Spiel bringen, wenn es hektisch wird.“</p>



<p>Der am 3. November 2005 geborene Benjamin William Lamce debütierte am 22. September 2024 beim 5:0-Sieg des HSV II gegen den VfB Oldenburg in der Regionalliga. Bei der 2:3-Niederlage der jungen Rothosen im Manfred-Werner-Stadion am 5. September 2025 wurde er kurz vor Schluss eingewechselt, sodass er die Atmosphäre in Flensburg bereits kennt. Beim HSV II wurde er auf vielen Positionen eingesetzt, ob als Innen- oder Außenverteidiger oder auch davor im Mittelfeld. „Eigentlich habe ich – gefühlt – mit Ausnahme des Torwarts überall schon gespielt“, sagt er, um zu ergänzen: „Aber ich sehe mich klar als Sechser oder Achter, jedenfalls im Zentrum.“</p>



<p>Der Mittelfeldakteur mit deutschen und albanischen Wurzeln ging die ersten Schritte auf dem Fußballplatz als Knirps im Verein seines Vaters VfR Neumünster. Nach einem Abstecher ausgerechnet zum Lokalrivalen PSV Neumünster wurde er zunächst bei Holstein Kiel (2016-2018) und danach in der Akademie des Hamburger SV weiterausgebildet. Für den Club mit der Raute bestritt er über 40 Spiele in der Bund in der A-Juniorenbundesliga, ehe er vor zwei Jahren den Sprung in die U 21 des Hamburger SV schaffte. Beim Trainingsspiel zwischen dem HSV-Nachwuchs und Weiche am 2. April dieses Jahres (3:2) stand er 90 Minuten lang unter direkter Beobachtung der Flensburger Trainer. Der Vater von Benjamin Lamce, Ervin Lamce, ist älteren Fußballfans in Schleswig-Holstein als langjähriger Spieler und Trainer des VfR Neumünster (1998-2013) bekannt. Er arbeitet seit langem im Scouting-Bereich des Hamburger SV.</p>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 freut sich sehr, dass Benjamin Lamce seine sportliche Laufbahn bei uns fortsetzen und hier die nächsten Schritte seiner Entwicklung gehen möchte. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem sportliche Erfolge und Verletzungsfreiheit.</p>



<p><em>Pressemitteilung SC Weiche Flensburg 08 Liga GmbH &amp; Co. KG<br>Foto: SC Weiche Flensburg 08 </em></p>



<p></p>
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		<title>SV Adelby wird 75 Jahre alt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2025 10:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Eisstockschießen]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
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		<category><![CDATA[sportverein]]></category>
		<category><![CDATA[SV Adelby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus kleinen Anfängen hat sich ein moderner und zeitgemäßer Sportverein entwickelt Er ist im Südosten Flensburgs als allgemeiner Sport- und Vielspartenverein konkurrenzlos – der SV&#160;Adelby. Umringt von mehreren Neubaugebieten und in unmittelbarer Nachbarschaft von gleich zwei Schulen gelegen, feiert er in diesen Tagen seinen 75. Geburtstag. Das Zuhause des SV&#160;Adelby liegt seit jeher an der [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Aus kleinen Anfängen hat sich ein moderner und zeitgemäßer Sportverein entwickelt</h2>



<p>Er ist im Südosten Flensburgs als allgemeiner Sport- und Vielspartenverein konkurrenzlos – der SV&nbsp;Adelby. Umringt von mehreren Neubaugebieten und in unmittelbarer Nachbarschaft von gleich zwei Schulen gelegen, feiert er in diesen Tagen seinen 75. Geburtstag. Das Zuhause des SV&nbsp;Adelby liegt seit jeher an der Ringstraße im Stadtteil Tarup, neben dem vereinseigenen Clubheim und der benachbarten Kegelbahn.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83768" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Luftbild vom Sportheim</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Die Vereinsgründung</h3>



<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den entbehrungsreichen ersten Nachkriegsjahren fingen die Menschen allmählich wieder an, ihre Freizeit zu gestalten und so auch Sport zu treiben.</p>



<p>Erste Sportgruppen bildeten und festigten sich in den umliegenden Dörfern wie Sünderup, Tarup und Tastrup, es wurde wieder Feldhandball gespielt und geturnt. Gut 5 Jahre nach Kriegsende wurde dann folgerichtig im Laufe des Jahres 1950 von etwa 40 Sportfreunden ein neuer Verein gegründet: Genau am 5.&nbsp;August 1950 wurde der Sportverein Adelby – kurz SV&nbsp;Adelby oder nur SVA genannt – offiziell gegründet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="613" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83769" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen-300x230.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen-768x588.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen-548x420.jpg 548w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen-696x533.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Der SV Adelby heute im Jahre 2025</h3>



<p>Der SV&nbsp;Adelby hat, wie viele andere Vereine auch, die hierzulande üblichen und gängigen Sparten wie Fußball, Leichtathletik, Kinderturnen und Volleyball in seinem Angebot. In dem gesamten angebotenen Sportspektrum reihten sich schon vor drei Jahren, in 2022, immerhin 16 verschiedene Sparten auf. Längst gibt es auch eine ansehnliche eigene Sparte mit Angeboten aus dem immer wichtiger werdenden Reha-Bereich, wie Rückenschule, Koronar-Sport oder auch Nordic Walking. Selbst sogenannte Randsportarten – nur in wenigen Vereinen im Angebot – fanden im SVA ein eigenes Zuhause: „Exoten“ wie die Eisstockschützen, die Radballer oder die Rollstuhl-Basketballer sind schon lange fester Bestandteil in diesem rührigen Verein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="461" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83772" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch-300x173.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch-768x443.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch-729x420.jpg 729w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch-696x401.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hans Hansen (Mitte) – der LSV-Präsident zu Besuch</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Neue Führungsregie ist etabliert</h3>



<p>Das freut insbesondere den heutigen Vereinsvorsitzenden des SVA, Heiko Kaletta. Immerhin seit mittlerweile sechs Jahren, seit 2019, leitet er mit Erfolg und großem Engagement die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender. Heiko Kalettas persönliche Sportart ist schon seit vielen Jahren das Eisstockschießen! Für diese in unseren Breitengraden eher selten anzutreffende Sportart ist er in unserer Region das Aushängeschild. Als „Draußensportler“ trainieren diese Sportler und Sportlerinnen das ganze Jahr über draußen auf der eigens für sie angelegten Eisstockschützenbahn des SV&nbsp;Adelby. Heiko Kaletta übernimmt neben seiner eigenen Sparte auch noch ehrenamtlich eine ganze Menge Verantwortung: „Als der Vorgänger aus dem Amt schied und sich niemand für die Nachfolge fand, und als mich dann mein Verein rief, habe ich nicht lange gezögert und habe den vakanten Posten des 1. Vorsitzenden übernommen.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="555" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83774" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-300x208.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-768x533.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-605x420.jpg 605w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-696x483.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sportlerehrung durch den 1. Vorsitzenden Hans-Wilhelm Langholz († 27.11.2024)</figcaption></figure></div>


<p>Er selbst begann schon vor gut 30 Jahren als Jugendlicher in der damals sehr erfolgreichen B-Jugend des SV&nbsp;Adelby mit dem Fußballspielen, seinerzeit unter dem Trainer Horst Dieter Adler. „Die dortige Zeit als Jugendfußballer hat mich geprägt, sowohl sportlich als auch menschlich habe ich viel aus der Zeit mitgenommen“, zieht Kaletta ein durchaus positives Fazit seiner langjährigen Vereinszugehörigkeit zum SVA.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="405" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Vorstand-mit-Hans-Wilhelm-Langholz.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83777" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Vorstand-mit-Hans-Wilhelm-Langholz.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Vorstand-mit-Hans-Wilhelm-Langholz-300x152.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Vorstand-mit-Hans-Wilhelm-Langholz-768x389.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Vorstand-mit-Hans-Wilhelm-Langholz-696x352.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vorstand mit Hans-Wilhelm Langholz (4. v. l.)</figcaption></figure></div>


<p>Den Verein prägen weitere langjährige Ehrenamtler. Beispielhaft seien drei von ihnen hier namentlich erwähnt, wie Rolf Emler, der über 25 Jahre lang die „gute Seele“ des Vereins war, jetzt offiziell eigentlich zurückgetreten ist, jedoch im Notfall sofort einspringt und stets mit Rat und Tat zur Verfügung steht. Ebenso leitet der Sportfreund Frank Heinrich schon seit Jahrzehnten die Leichtathletikabteilung, ist dabei sehr engagiert und bleibt dem Verein in jeder Situation treu. Auch Ilya Wichert ist so ein Sportfreund, der die große Fußballabteilung mit Können und viel Einsatz führt, und in diesen Tagen Ende Juli 2025 einen großen Fußballer-Traum in Erfüllung gehen sieht – den vereinseigenen Kunstrasenplatz!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="556" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83776" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30-300x209.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30-768x534.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30-604x420.jpg 604w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30-696x484.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">C-Jugend-Landesmeister SH, vor dem Spiel gegen Werder Bremen um die Norddeutsche Meisterschaft</figcaption></figure></div>


<p>Ein neues Gesicht prägt seit April 2025 die Geschäftsstelle des Vereins. Mit Peter Jordan konnte ein neuer Geschäftsstellenleiter gefunden werden, der seit Amtsantritt mit viel Einsatz, Können und Empathie die Geschicke dieser wichtigen Nahtstelle des Vereins leitet und führt. Für diese vielfältigen und zeitaufwändigen Tätigkeiten erhält der „Neue“ zurecht eine Aufwandsentschädigung. „Die Führung eines Vereins mit über 1.000 Mitgliedern ist schon recht fordernd und nicht mal eben nebenbei ehrenamtlich durchzuführen“, weiß auch Heiko Kaletta. „Wir sind glücklich und froh, dass wir Peter für diese Aufgabe gewinnen konnten.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="540" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83771" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR-300x203.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR-768x518.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR-622x420.jpg 622w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR-696x470.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Besuch aus Neubrandenburg / DDR</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Neue Angebote</h3>



<p>Gleich mehrere Sparten sind seit kurzem im breit gefächerten Angebot des Vereins zu finden. Ganz besonders stolz ist Heiko Kaletta auf die Sparte „Ringen“. „Vor rund 2 Jahren haben wir diese Sparte ins Leben gerufen. Wir haben in der Abteilung eine tolle Entwicklung beobachten können, aktuell sind über 50 Ringer dort aktiv. Das liegt ganz besonders an den beiden außergewöhnlichen, kompetenten und engagierten Trainern und Übungsleitern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83765" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sportheim des SVA</figcaption></figure></div>


<p>Beide Übungsleiter, Dr. Dogukan Karakus und Abdullah Al-Junaid, sind früher in ihren Heimatländern Türkei und Jemen jeweils als sehr erfolgreiche Ringer im Nationalteam ihres Geburtslandes in Erscheinung getreten, Herr Al-Junaid hat sogar bei den Asien-Spielen eine Silbermedaille gewinnen können. Beide haben übrigens in Deutschland in der 1. Bundesliga gerungen. Sie verfügen – kein Wunder bei dem jeweiligen Werdegang &#8211; über einen hervorragenden fachlichen und sportartspezifischen Hintergrund und sind&nbsp;schon heute auf dem besten Wege, das Ringen in Flensburg wieder populär zu machen! Übrigens sind beide ehrenamtlich tätig – Respekt!“ Heiko Kaletta ergänzt: „Der Verein hat auch Geld in die Hand genommen und die fürs Ringen erforderlichen Matten angeschafft. Nun können die Ringer in der Sporthalle der Schule Engelsby unter guten Bedingungen trainieren und kämpfen“, ist Kaletta stolz auf diese Sparte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83764" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Heiko Kaletta, 1. Vorsitzende des SVA, hockend, wo jetzt der Kunstrasenplatz gebaut wird</figcaption></figure></div>


<p>Als weitere Sparte ist das Kegeln wieder aktiviert worden – die eigene Kegelbahn ist dafür natürlich ein wichtiger Faktor gewesen und hat den Neustart erleichtert.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83766" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vereinseigene Kegelbahn</figcaption></figure></div>


<p>„Wir haben – ganz neu – ein weiteres besonderes Angebot“, so der 1.&nbsp;Vorsitzende. „Thai-Bo heißt diese Sportart: ein ganzheitliches Fitness-Training, das u.&nbsp;a. Stressabbau fördert. Das Selbstbewusstsein der teilnehmenden Kids wird dadurch gefördert neben Faktoren wie auch die Fettverbrennung, Schnellkraft, Beweglichkeit, Muskel­aufbau, Gruppendynamik, Kraftausdauer sowie die Koordination.“&nbsp;</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83770" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Die Vereinsphilosophie hat sich verändert</h3>



<p>Hatte sich der SV Adelby jahrelang auf die Fahne geschrieben, in erster Linie den Breitensport zu fördern, und dabei insbesondere der Jugend eine sportliche Plattform zu bieten, ist man heute durchaus gewillt, den Leistungsgedanken bei den Sportlern zu etablieren. „Es muss sich lohnen, für den SV Adelby sportliche Leistungen zu erbringen“, beschreibt Kaletta den Sinneswandel. „Wir möchten in den kommenden Jahren neben dem Breitensport den Leistungssport fördern. Insbesondere im Handball, aber auch im Fußball hat der Verein in lange zurückliegenden Zeiten durchaus erfolgreich in Leistungsklassen gespielt. So wurde in 1989 die C-Jugend des SV&nbsp;Adelby sogar Schleswig-Holsteinischer Landesmeister – gegen starke Konkurrenz aus dem gesamten Bundesland, durfte anschließend sogar in Bremen auf dem Gelände des Weserstadions an der Norddeutschen Meisterschaft teilnehmen. Doch genau so wichtig ist uns die Vielfalt unseres Sportangebots, deshalb ist es so erfreulich, dass wir ein breit gefächertes Angebot an Sparten im Verein haben. Bei uns ist jede und jeder willkommen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht und Leistungsvermögen. Sport soll verbinden, gerade Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Entwicklung gefördert werden, ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachkommen …“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="564" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83773" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09-300x212.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09-768x541.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09-596x420.jpg 596w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09-696x491.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vorstand SV Adelby, 1975</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Wer macht ehrenamtlich mit?</h3>



<p>Wie viele andere Sportvereine fällt es auch dem SV&nbsp;Adelby zunehmend schwer, Freiwillige und Ehrenamtler für seine Belange zu gewinnen. „Leider ist es in der heutigen Zeit so, dass die Menschen einerseits immer mehr beruflich eingespannt werden, andererseits es jedoch gerne sehen würden, wenn Sportvereine die benötigten Trainer, Betreuer und Ehrenamtlichen stellen würden. Gerade für unsere alljährlich wiederkehrenden Events wie das Osterfeuer auf der Sportanlage und das beliebte Laternelaufen im November ist es immer schwerer, ehrenamtliche Helfer und Helferinnen zu finden.“</p>



<p>Also: Sollte sich jemand angesprochen fühlen, der oder die gerne den SV&nbsp;Adelby in irgendeiner Art und Weise unterstützen möchte – nicht nur der 1. Vorsitzende würde sich über jede helfende Hand freuen …</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausblick in eine erfolgreiche Zukunft</h3>



<p>Am 12. Juli 2025 wurde auf der Sportanlage ein „Tag der Offenen Tür“ veranstaltet, bei dem sich sämtliche Sparten präsentieren konnten und auf großes Interesse stießen. Im August findet zum wiederholten Mal auf der Vereinsanlage das Sommer Camp des FC&nbsp;St.&nbsp;Pauli statt, rund 50 Kids haben sich dafür bereits angemeldet.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="507" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83775" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27-300x190.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27-768x487.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27-663x420.jpg 663w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27-696x441.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">B-Jugend: Bezirksliga-Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga SH</figcaption></figure></div>


<p>Ein besonderes Highlight können die Eisstockschützen vermelden. Gleich am ersten Wochenende 2026 – am 3.&nbsp;und 4.1.2026 – finden in Flensburg die Deutschen Meisterschaften im „Eisstock-Weitschießen“ statt: auf dem Parkplatz gegenüber der GP&nbsp;Joule- Arena unter Beteiligung vieler Eisstockschützen aus dem gesamten Bundesgebiet. Der SV&nbsp;Adelby hat die Organisation und Durchführung übernommen. „Wir sind den Betreibern der Campushalle sehr dankbar für ihre tolle Unterstützung. Wir dürfen sogar einige Innenräume der Halle nutzen als Umkleide und als Aufenthaltsmöglichkeit“, freut sich Heiko Kaletta schon heute auf das einmalige Ereignis.</p>



<p>Ein weiterer und besonderer Termin ist für den SV&nbsp;Adelby der Baubeginn des eigenen Kunstrasenplatzes am 29.&nbsp;Juli 2025. Auf dem „Pro­blem-Acker“ des heutigen B-Platzes wird die moderne Spielfläche entstehen, in geplanten 16 Wochen Bauzeit soll er fertiggestellt werden, zeitgleich übrigens mit einem identischen Platz beim SC Weiche Flensburg 08 in der Bred­stedter Straße. Der vereinseigene Kostenanteil an dem Projekt beläuft sich für den SV&nbsp;Adelby auf 125.000 Euro, eine stolze Summe für einen Sportverein. „Einen beachtlichen Teil dieser Summe haben wir schon zusammenbekommen“, berichtet Kaletta. „Wir hoffen, dass wir zeitnah auch den Rest noch finanziert bekommen – damit unsere aktuell immerhin 17 Fußballmannschaften mit rund 400 Aktiven dann in den Genuss eines solchen Sportplatzes kommen.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83763" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Das Flensburg Journal bedankt sich beim Vereinsvorsitzenden Heiko Kaletta für ein ausführliches und erhellendes Gespräch über die aktuelle Situation im Verein SV&nbsp;Adelby, der gerade sein 75jähriges Bestehen feiern konnte und für die Zukunft bestens aufgestellt ist, deshalb auch optimistisch in die kommenden Jahre schauen kann und über sehr gute Perspektiven verfügt!</p>



<p><em>Mit Heiko Kaletta sprach Peter Feuerschütz</em><br><em>Fotos: Benjamin Nolte, SV Adelby   </em></p>
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		<title>Im Portrait: Trainer Torsten Fröhling, SC Weiche Flensburg 08</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 22:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[SC Weiche Flensburg 08]]></category>
		<category><![CDATA[Torsten Fröhling]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fußballer des SC Weiche Flensburg 08 sind in der Regionalliga Nord gut gestartet. „Wir können etwas erreichen, aber der Fußball ist sehr wechselhaft“, sagt Torsten Fröhling. „Wir müssen konsequent weiterarbeiten.“ Der Trainer weiß, wovon er spricht. Der 58-Jährige hat schon viel erlebt. Er trainierte schon den Traditionsklub 1860 München und „auf Schalke“. Und als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/im-portrait-trainer-torsten-froehling-sc-weiche-flensburg-08/">Im Portrait: Trainer Torsten Fröhling, SC Weiche Flensburg 08</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Die Fußballer des SC Weiche Flensburg 08 sind in der Regionalliga Nord gut gestartet. „Wir können etwas erreichen, aber der Fußball ist sehr wechselhaft“, sagt Torsten Fröhling. „Wir müssen konsequent weiterarbeiten.“ Der Trainer weiß, wovon er spricht. Der 58-Jährige hat schon viel erlebt. Er trainierte schon den Traditionsklub 1860 München und „auf Schalke“. Und als Spieler kickte er nicht nur in der ersten und zweiten Bundesliga, sondern auch in der DDR-Oberliga und in der zweiten DDR-Liga. Ein deutsches Quartett, das gewiss Raritäts-Charakter besitzt.</p>



<p>Die lange Fußball-Karriere war in den frühen 70er Jahren nicht unbedingt zu erahnen. Im Dorf Rühn vor den Toren der mecklenburgischen Kleinstadt Bützow war die besondere Handwerkstradition der Familie prägend. Ferdinand Fröhling hießen Urgroßvater, Uropa und Vater – und alle führten eine gleichnamige Bäckerei und Konditorei. Der Vater starb allerdings früh. Der Betrieb musste verkauft werden, und die Kinder zogen mit der Mutter nach Bützow.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von Bützow nach Magdeburg</h2>



<p>Torsten Fröhling begann mit dem Fußball – bei der Betriebssportgemeinschaft Lokomotive Bützow. Der Junge war nicht untalentiert, empfahl sich für Kreis- und Bezirksauswahl und nahm schließlich an der Jugend-Spartakiade in Ost-Berlin teil. „Da bin ich wohl den Spähern aus Magdeburg aufgefallen“, erzählt er heute. „Denn gute Fußballer aus dem Bezirk Schwerin wurden an die Kinder- und Jugendsportschule Magdeburg delegiert.“ Bereits mit zwölf Jahren ging er in die Stadt an der Elbe und kam nur noch alle vier bis sechs Wochen nach Hause.</p>



<p>An der Sportschule in Magdeburg waren Ruderer, Handballer, Schwimmer – und Fußballer. „In meiner Klasse waren nur Jungen, und wir alle waren eine Fußball-Mannschaft des 1.&nbsp;FC&nbsp;Magdeburg”, erinnert sich Torsten Fröhling. Schule, Training, Schule, Training und dann Hausaufgaben-Betreuung – das war der Tagesablauf im Internat. Beste Fußballplätze, Hallen und sogar eine überdachte Laufbahn mit Lichtschranke bildeten perfekte Trainingsbedingungen, die eine ebenso exakte Organisation begleitete. Bisweilen trieb sie allerdings auch Blüten. „Als die Ruderer sehr erfolgreich waren, mussten wir plötzlich wie sie viel Kraft und Kondition trainieren“, schmunzelt Torsten Fröhling. „Wir waren dann aber für den Fußball zu müde, und bald trainierten wir wieder anders.“</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="721" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/1991-1992-AK-Fro╠ehling_alt-721x1024.jpg" alt="Im Portrait: Trainer Torsten Fröhling SC Weiche Flensburg 08" class="wp-image-80635" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/1991-1992-AK-Fro╠ehling_alt-721x1024.jpg 721w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/1991-1992-AK-Fro╠ehling_alt-211x300.jpg 211w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/1991-1992-AK-Fro╠ehling_alt-768x1091.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/1991-1992-AK-Fro╠ehling_alt-296x420.jpg 296w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/1991-1992-AK-Fro╠ehling_alt-696x988.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/1991-1992-AK-Fro╠ehling_alt.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 721px) 100vw, 721px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Von der Magdeburger Jugend in die zweite DDR-Liga</h2>



<p>Im DDR-System war der Leistungssport bis in die letzten Facetten durchdacht. Im Fußball zeigte sich dieses in der Team-Struktur. „Es gab Top-Talente und gute Spieler, die man braucht, um die Besten zu fordern und zu entwickeln“, erklärt Torsten Fröhling und ergänzt mit einem Schmunzeln. „Ich gehörte zur zweiten Gruppe.“ Beim 1. FC Magdeburg gab es stets vier oder fünf Jugend-Nationalspieler, er selbst erhielt nur ein einziges Mal die Einladung zu einem DDR-Lehrgang. Niemand ahnte, dass der Bützower einmal derjenige aus diesem Magdeburger Jahrgang mit der größten Fußball-Karriere sein würde.</p>



<p>Er schaffte zunächst nicht den Sprung in die DDR-Oberliga. Immerhin gab es in der Nachbarschaft die BSG Motor Schönebeck, die 1986 in die zweite DDR-Liga aufstieg. Als Mitglied einer Betriebssportgemeinschaft erhielt Torsten Fröhling ein Gehalt als Maschinenanlagen-Mechaniker, musste aber nie zur Arbeit. Der Abwehrspieler war ein sogenannter Staats­amateur und konzentrierte sich  voll auf seine Fußball-Mission. Und im geschichtsträchtigen Jahr 1989 öffnete sich für ihn tatsächlich die Tür zur DDR-Oberliga – an der Oder, ganze 250 Kilometer entfernt. Sein Schönebecker Trainer Günter Reinke wechselte zum Aufsteiger BSG Stahl Eisenhüttenstadt und nahm Torsten Fröhling mit. „Vor ihm hatte ich viel Respekt und Demut, er war mein bester Trainer“, sagt er heute.</p>



<h2 class="wp-block-heading">November 1989: Ab in den Westen</h2>



<p>Es wurden nur acht Erstliga-Einsätze, der turbulente Herbst 1989 erfasste auch den Fußballer. Das Staatsgebilde der DDR wankte, immer mehr Menschen flüchteten über Prag oder Budapest in den Westen. Auch Torsten Fröhling machte sich seine Gedanken. „Ich hatte in der DDR als Fußballer ein gutes Leben“, erzählt er. „Aber die Fernsehbilder von drüben sahen sehr gut aus.” Aber da er als Oberliga-Spieler gewiss von der Staatssicherheit beobachtet wurde und die Beantragung eines Visums mitten in der Saison zu auffällig gewesen wäre, zögerte er. Schließlich fasste er zusammen mit seiner damaligen Frau den Entschluss, am einzigen spielfreien Wochenende im November über die CSSR abzuhauen.</p>



<p>An einem Mittwoch erkämpfte sich Eisenhüttenstadt ein respektables Remis bei Dynamo Berlin, für den Tag darauf lud Torsten Fröhling seine ahnungslosen Mannschaftskameraden zu einer Feier in seiner Wohnung ein. Nur der beste Kumpel Thomas Kluge wusste: Es sollte seine Abschiedsvorstellung werden. Doch es war der 9. November 1989. An jenem Abend verkündete die DDR-Regierung eine neue Reiseregelung – die Mauer fiel, die Grenze war offen. Diese Nachricht erreichte natürlich auch Eisenhüttenstadt. „Um mich herum tanzten alle auf den Tischen“, erinnert sich Torsten Fröhling. „Und ich überlegte nur, was ich denn nun machen soll.“</p>



<p>Nach der kurzen Nacht ging er noch einmal zum Training. „Schön, dass ihr alle noch da seid!”, begrüßte Trainer Günter Reinke seine Kicker und entließ sie zwei Stunden später ins Wochenende. Torsten Fröhling fuhr nach Stendal zu seiner Frau, um tags darauf mit dem „Trabbi“ über Salzwedel auszureisen. Das Ziel: Hamburg, wo sie einen Onkel hatte. Die Euphorie auf den Straßen und in den Orten war gewaltig, und 100 D-Mark gab es als Begrüßungsgeld.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="727" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/s-l1600-727x1024.jpg" alt="Im Portrait: Trainer Torsten Fröhling SC Weiche Flensburg 08" class="wp-image-80639" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/s-l1600-727x1024.jpg 727w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/s-l1600-213x300.jpg 213w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/s-l1600-768x1082.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/s-l1600-298x420.jpg 298w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/s-l1600-696x980.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/s-l1600.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 727px) 100vw, 727px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der DDR-Vertrag als Hindernis</h2>



<p>Torsten Fröhling war wieder an der Elbe, allerdings nicht in Magdeburg, sondern in Hamburg. Er wollte seine Fußball-Laufbahn fortsetzen, doch sowohl der HSV wie der FC St. Pauli spielten in der Bundesliga. Vielleicht doch eine Nummer zu groß, dachte sich der Neuankömmling. Deshalb fragte er beim Zweitligisten Hannover 96 an und erhielt prompt eine Einladung zum Probe-Training samt Unterkunft. Die Leinemetropole hatte für den disziplinerprobten DDR-Fußballer gleich eine Überraschung parat: Trainer Michael Krüger empfing ihn mit einer Zigarette in der Hand – und die Füße auf dem Tisch.</p>



<p>Der Test lief gut. „Ich hatte nach dem trainingsfreien Wochenende viel Kraft und machte einen guten Eindruck“, erzählt Torsten Fröhling. Das Management der Niedersachsen musste aber den Daumen senken: „Dein DDR-Vertrag ist noch gültig, und für eine Ablöse haben wir kein Geld.“ Der Fußballer rief aus dem Hotel seine Frau in Hamburg an und redete sich seinen Frust von der Seele. „Am Ende kostete mich das Telefonat 85 D-Mark, und das Begrüßungsgeld war weg.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ablösespiel mit dem Hamburger SV</h2>



<p>Zurück in Hamburg hatte Torsten Fröhling neuen Mut geschöpft. Beim FC St. Pauli wurde er an die Amateurabteilung verwiesen. Der HSV zeigte mehr Interesse, haderte zunächst aber auch mit dem unklaren Vertragsstatus. Mehr als die Übungseinheiten mit den Amateuren am altehrwürdigen Rothenbaum war nicht drin. „Halt dich fit“, lautete die Devise. Doch davon leben konnte man nicht. Über den Hamburger Weihnachtsmarkt schlenderte Torsten Fröhling in seiner DDR-Lederjacke, aber ohne Geld in der Tasche. Der „Trabbi“ stand ohne Treibstoff am Straßenrand. „Du kriegst ein vernünftiges Auto“, sagte Ronald Wulff. Der HSV-Funktionär besaß ein Dental-Labor. Torsten Fröhling fuhr die Anfertigungen in Hamburg und Umgebung aus – mit einem Golf.</p>



<p>Anfang 1990 waren die Modalitäten für den deutsch-deutschen Vereinswechsel geklärt. Heute kann er darüber nur lachen: „Ich kostete einen gebrauchten Golf und ein Ablösespiel!” Am 8. April 1990 ging es noch einmal zurück nach Eisenhüttenstadt, was bei dem damals 24-Jährigen ein gewisses Unbehagen auslöste. Schließlich existierte die DDR noch. Und was würde der alte Verein und vor allem Trainer Günter Reinke sagen? Und dann war da noch eine Schlagzeile in der Zeitung: „Fröhling ließ Mannschaft in Stich”. Die Bedenken erwiesen sich als unbegründet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach dem Bundesliga-Debüt zu St. Pauli</h2>



<p>Beim HSV spielte Torsten Fröhling zunächst für die Amateure, die zunächst von Gerd-Volker Schock und Co-Trainer Benno Möhlmann trainiert wurden. Kurz darauf saß dieses Duo bei den Profis auf der Bank – und immer häufiger auch Torsten Fröhling. Im Sommer 1990 kehrte allerdings HSV-Abwehr-Legende Manfred Kaltz aus Frankreich zurück. Der Routinier forderte: „Die Älteren müssen spielen.“ Torsten Fröhling wurde nur einmal in der Bundesliga eingewechselt – am 8. März 1991 zehn Minuten vor Schluss in Bochum. Da war er sich bereits mit dem FC St. Pauli einig – mit der Hoffnung in der Bundesliga zu bleiben. Aber die Kiez-Kicker scheiterten in der Relegation. „Als ich das hörte, wusste ich: Jetzt bin ich Zweitliga-Spieler“, erzählt er. Damit hatte er innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren vier deutsche Spielklassen durchlaufen, dabei aber nie drittklassig oder tiefer gespielt. Eine besondere Geschichte der Wendezeit.</p>



<p>Die Millerntor-Ära begann vielversprechend – bis zur Auswärtstour zu Stahl Brandenburg. Einige Teamkollegen raunten im Bus: „Wie sieht es hier denn aus?” Dann sah „Pauli“ gar nicht gut aus und kassierte eine 0:4-Pleite. Die nächsten beiden Spielzeiten bewegten sich die Hamburger im Mittelfeld. Im Sommer 1994 übernahm der erfahrene Coach Uli Maslo die Regie. „Bei ihm hatte ich keine guten Karten“, verrät Torsten Fröhling. „Spielte ich gut, war es ein anderer, und spielte ein anderer schlecht, war ich es.“ Trotzdem bekam er von Manager Jürgen Wähling einen Zwei-Jahres-Vertrag angeboten. Der Kicker fragte verblüfft: „Hast du mit dem Trainer gesprochen?“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="879" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/Torsten-Fro╠ehling-Vorstellung-neu.jpg" alt="Im Portrait: Trainer Torsten Fröhling SC Weiche Flensburg 08" class="wp-image-80634" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/Torsten-Fro╠ehling-Vorstellung-neu.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/Torsten-Fro╠ehling-Vorstellung-neu-273x300.jpg 273w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/Torsten-Fro╠ehling-Vorstellung-neu-768x844.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/Torsten-Fro╠ehling-Vorstellung-neu-382x420.jpg 382w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/Torsten-Fro╠ehling-Vorstellung-neu-696x765.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">November 2023: SC-Geschäftsführer Harald Uhr präsentiert den neuen Trainer</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Aufstieg in die Bundesliga</h2>



<p>Spätestens am 18. Mai 1995 war der Ärger vergessen: Der FC St. Pauli überrumpelte den FC Homburg und machte den Bundesliga-Aufstieg perfekt. Auf seinem Handy hat Torsten Fröhling ein Foto, dass ihn jubelnd und tanzend zusammen mit anderen Spielern in der Kabine zeigt. Mit 29 Jahren war der Verteidiger wieder erstklassig, ein Stammspieler war er allerdings nicht. Erst am fünften Spieltag erhielt er seine Chance – gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund. Bis zur Pause hielt das Bollwerk, dann wurde Heiko Herrlich eingewechselt. Nach fünf Minuten flog eine Flanke in den Strafraum. „Ich stand eigentlich gut, aber der Herrlich machte es toll mit der Hacke“, erzählt Torsten Fröhling. Nach dem Schlusspfiff war er der Sündenbock und hatte bis zum Saisonende keinen weiteren Einsatz.</p>



<p>Erst im Frühling 1997 folgten zwei weitere Bundesliga-Episoden. In Stuttgart traf er auf Nationalspieler Fredi Bobic. „Wir bearbeiteten uns kräftig, beschimpften uns verbal, und er machte kein Tor“, berichtet Torsten Fröhling. „Danach ging ich zu ihm: Wenn du Manns genug bist, tauschen wir jetzt unsere Trikots. Das machten wir. Aber Bobic hatte sich noch so geärgert, dass er mir mein Trikot in die Kabine hinterherwarf.“ Eine Woche später der nächste Höhepunkt: Torsten Fröhling erzielte gegen Borussia Mönchengladbach sein einziges Tor – per Kopf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Karriereende in Lübeck</h2>



<p>Zu diesem Zeitpunkt war sein Abschied bereits besiegelt, er hatte eine längere Leidenszeit hinter sich. Bänder und Knorpel waren beschädigt, mehrere Operationen waren nötig. Der Rekonvaleszent vermisste etwas den Rückhalt des Vereins. Lediglich Präsident Heinz Weisener schaute im Krankenhaus vorbei und sicherte ihm einen neuen Vertrag zu. Aushandeln musste diesen allerdings Sportdirektor Helmut Schulte. „Mit ihm habe ich mich damals nicht so gut verstanden“, verrät Torsten Fröhling. „Ich war stolz und sagte: Mit dir spreche ich nicht.“ Die Profi-Zeit beim FC St. Pauli war vorbei, aber er ist immer noch passives Mitglied.</p>



<p>Ab Sommer 1997 spielte der Verteidiger für den drittklassigen VfB Lübeck. Am 4. Oktober gastierten die Hanseaten bei Hannover 96 und verloren 1:5. Das letzte Spiel der Karriere, das Knie wollte nicht mehr. Der Zufall wollte es, dass Torsten Fröhling auf den künftigen Top-Spieler Gerald Asamoah traf. „Seine Karriere begann, meine endete“, schmunzelt der Neu-Flensburger. Die beiden sollten sich 20 Jahre später im Nachwuchsbereich von Schalke 04 wiedersehen. Das einstige Duell war nun der Einstieg in ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch als U23-Coach bei Schalke 04.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_1508.jpg" alt="Im Portrait: Trainer Torsten Fröhling SC Weiche Flensburg 08" class="wp-image-80636" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_1508.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_1508-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_1508-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_1508-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_1508-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erleichterung nach dem Klassenerhalt</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Sonnenstudios und Jugendtrainer</h2>



<p>Ende der 90er Jahre war Torsten Fröhling froh, Mitglied der Berufsgenossenschaft zu sein. Sonst wäre er wohl ins Bodenlose gestürzt. So war der ehemalige Fußball-Profi finanziell zunächst abgesichert. Er kaufte sich ein Sonnenstudio in Hamburg, bald weitere. Nebenbei absolvierte er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Und ein Anruf vom FC St. Pauli bescherte ihm eine U15-Trainer-Stelle für 500 D-Mark. „Es machte Spaß, mit den Jungs zu arbeiten“, erzählt der 58-Jährige. „Da mein Karriereende noch sehr frisch war, himmelten mich alle an.“</p>



<p>Er hatte Blut geleckt, legte Trainer-Lizenzen ab und durfte sich bald auch als „DFB-Fußballlehrer“ bezeichnen. Er machte sich aber keine großen Hoffnungen. „Es gibt 50.000 bis 60.000 Fußball-Trainer“, dachte er sich. „Warum soll gerade ich davon leben können?“ In jener Zeit setzte ein Umdenken im deutschen Fußball ein. Nach der verpatzten Europameisterschaft 2000 wurden überall Nachwuchsleistungszentren installiert und mehr Wert auf Qualität in der Jugendarbeit gelegt. Torsten Fröhling stieg bei Eintracht Norderstedt ein und trainierte über mehrere Jahre die U19. 2007 war der Fußball-Lehrer erstmals der Übungsleiter eines Männer-Teams, nämlich von Altona 93. Damit hatte er endlich wieder ein Festgehalt und begann, sich von den Sonnenstudios zu trennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stationen in Norddeutschland</h2>



<p>Mit Altona 93 schaffte er souverän die Qualifikation zur damals neuen, viertklassigen Regionalliga Nord. Die Hamburger erwischten einen guten Start, aber die Rahmenbedingungen der neuen Spielklasse machten dem kleinen Klub zu schaffen. In der Winterpause trennte sich der Vorstand vom Trainer. Die Begründung: „Wir müssen Geld sparen.“ Aber ein Vertrag lässt sich nicht so einfach auflösen. „Seitdem habe ich eine Rechtschutzversicherung“, grinst Torsten Fröhling.</p>



<p>Zur Serie 2009/10 stieg er als U23-Trainer bei Holstein Kiel ein und war zugleich der zweite Co-Trainer der Profis, die in die dritte Liga aufgestiegen waren. Im Kader standen damals auch Christian Jürgensen und Tim Wulff, die er bei Weiche 08 wiedertraf. In Kiel überschlugen sich damals die Ereignisse. Chefcoach Falko Götz musste gehen, Torsten Fröhling rückte an die erste Stelle. Mit ihm holte Holstein in drei Spielen starke sechs Punkte. Mit einem guten Gefühl ging er zum nächsten Vorstandsgespräch. Doch dort hieß es: „Wir stellen dir unseren neuen Trainer vor, du kümmerst dich wieder um die U23.“ Torsten Fröhling musste zunächst etwas kleinere Brötchen backen. Es folgten der niedersächsische Oberligist VfB Oldenburg und die U17 beim Hamburger SV.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_2457-2.jpg" alt="Im Portrait: Trainer Torsten Fröhling SC Weiche Flensburg 08" class="wp-image-80637" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_2457-2.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_2457-2-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_2457-2-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_2457-2-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC_2457-2-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit Co-Trainer Tim Wulff</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Buntes Treiben in Bayern</h2>



<p>2013 lockte 1860 München, und das Nordlicht coachte zunächst die U21. „Von der Dynamik und dem Stellenwert des Fußballs war das eine ganz andere Aufgabe“, stellte Torsten Fröhling schnell fest. Die „Löwen“ teilten sich damals die Allianz-Arena mit den Bayern, taumelten allerdings in der Zweitklassigkeit. In der Serie 2014/15 warfen zwei Trainer das Handtuch. Der dritte war Torsten Fröhling. Vor 50.000 jubelnden Fans schaffte 1860 in der Relegation den Klassenerhalt – ausgerechnet gegen Holstein Kiel. Die Spannungen zwischen dem Stammverein und dem jordanischen Investor Hasan Ismaik waren allerdings riesig, sodass München ein unruhiges Pflaster blieb. Für Torsten Fröhling war im Oktober 2015 Schluss. Angesichts der großen Entfernung in den Süden hatte die Dimission auch seine Vorteile: Frau, Sohn und Tochter waren in Hamburg geblieben.</p>



<p>Dennoch nahm der Fußballlehrer noch zwei weiter entfernte Offerten an. Zunächst rettete er den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden vor dem Abstieg, dann kümmerte er sich fast vier Jahre um die U23 von Schalke 04. Dabei erlebte er mit, wie ein stolzer Champions-League-Teilnehmer zum Zweitligisten wurde. Torsten Fröhling selbst blieb anderthalb Jahre ohne neue Einstellung. „Die Jobs als Trainer wachsen im etwas höheren Alter nicht an den Bäumen“, weiß er.</p>



<p>Der Draht zu Christian Jürgensen, bislang Sport-Geschäftsführer bei Weiche 08, ebnete im letzten November den Weg nach Flensburg – in die Fußball-Provinz. „Egal ob großer oder kleiner Verein“, betont Torsten Fröhling. „Fußball bleibt Fußball und ist ein einfaches Spiel.“ Bei Weiche 08 taten sich die Spieler aber zunächst schwer. Im Juni feierten sie ihren neuen Coach als Retter in der Relegation – zum dritten Mal nach 1860 München und Wiesbaden. „Darauf möchte ich gar nicht reduziert werden“, sagt der 58-Jährige. „Ich möchte Mannschaften aufbauen, junge Spieler entwickeln und das stetige Arbeiten vermitteln.“ Er freut sich, wenn er im Fernsehen Stefan Ortega (Manchester City) oder Maximilian Wittek (VfL Bochum) sieht, mit denen er einst in München zusammenarbeitete. Und Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) kennt er aus gemeinsamen Hamburger Zeiten. Jetzt hofft Torsten Fröhling, dass bei Weiche 08 der nächste Frühling wesentlich entspannter wird als der letzte. „Flensburg ist schön, vor allem wenn die Sonne scheint“, sagt er mit einem Lächeln.</p>



<p><em>Text: Jan Kirschner<br>Fotos: Jan Kirschner, privat</em>   </p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Ein Neuer für Weiche: Sandro Plechaty</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 07:49:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Sandro Plechaty]]></category>
		<category><![CDATA[SC Weiche Flensburg 08]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuzugang sofort spielberechtigt Der SC Weiche Flensburg 08 hat auf die Verletzungsmisere reagiert und einen neuen Spieler nachverpflichtet. Sandro Plechaty hat einen Vertrag beim Fußball-Regionalligisten unterschrieben. Er ist beim SC Weiche der sechzehnte Neuzugang zur Saison 2024/25 und sofort spielberechtigt. Die Verpflichtung war möglich, da der 27-Jährige zuletzt vertragslos war. Damit könnte er bereits am [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Neuzugang sofort spielberechtigt</h2>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 hat auf die Verletzungsmisere reagiert und einen neuen Spieler nachverpflichtet. Sandro Plechaty hat einen Vertrag beim Fußball-Regionalligisten unterschrieben. Er ist beim SC Weiche der sechzehnte Neuzugang zur Saison 2024/25 und sofort spielberechtigt. Die Verpflichtung war möglich, da der 27-Jährige zuletzt vertragslos war. Damit könnte er bereits am Freitagabend (20.09.2024, 19 Uhr) im Top-Spiel gegen den Tabellendritten Kickers Emden im Manfred-Werner-Stadion sein Debüt feiern.</p>



<p>Cheftrainer Torsten Fröhling freut sich, dass der erfahrene Spieler für die rechte Seite bei Weiche unterschrieben hat. „Ich kenne Sandro aus Schalker Zeiten, wo wir schon zusammengearbeitet haben“, so unser Trainer, der weiter ergänzt: „Er weiß genau, was ich von ihm erwarte, und ich weiß, was wir von ihm bekommen können. Er hat jetzt ein paar Tage bei uns mittrainiert, sodass er keine große Eingewöhnungszeit benötigen wird.“ Sandro Plechaty hatte sich beim Liga-Spiel gegen den FC Teutonia 05 Ottensen (3:0) auf der Tribüne des Manfred-Werner-Stadions selbst ein Bild von der Qualität seiner nunmehr neuen Mannschaft machen können und sich dabei nach der Partie sehr angetan gezeigt. Jetzt sagt der Spieler zur Vertragsunterzeichnung: „Torsten (Fröhling/d. Red.) hat einen sehr großen Anteil daran, dass ich hier unterschrieben habe. Außerdem waren die Gespräche mit der sportlichen Führung sehr gut, sodass ich ein gutes Bauchgefühl bekam.“ Und weiter meint der Neuzugang: „Ich möchte wieder regelmäßig spielen, verletzungsfrei bleiben und dazu beitragen, die Ziele des Vereins zu erreichen. Dazu möchte ich meine Erfahrungen in die Mannschaft einbringen. Es geht natürlich um den maximalen Erfolg.“</p>



<p>Die sehr positiven Gespräche hebt auch Dominique Natusch hervor. Der Sport-Geschäftsführer von Weiche sagt zur Verpflichtung von Sandro Plechaty: „Wir haben uns sehr um ihn bemüht und schon in den ersten Gesprächen gemerkt, dass wir ihn unbedingt im Weiche-Trikot sehen wollen.“ Es habe – wie es heutzutage so schön heißt – „gematcht“. Die Neuverpflichtung sei nicht jemand, um den Kader nur einfach zu verbreitern. Dominique Natusch: „Wir haben einen qualitativ hochwertigen Spieler geholt, und das menschlich und fußballerisch.“</p>



<p>Sandro Plechaty gilt als Außenverteidiger, vornehmlich für die rechte Seite, kann aber auch weiter vorn auf der Außenbahn oder sogar als Stürmer sowie auf der linken Seite spielen. Der in Lünen geborene 27-Jährige kommt aus dem westdeutschen Raum und hat dort beim BV Brambauer, Borussia Dortmund, VfL Bochum und FC Schalke 04 im Nachwuchs das Fußballspielen erlernt. Bei Schalke gelang ihm 2016 der Sprung aus der U 19 in den Herrenfußball, wo er bis 2020 bei der U 23 blieb und 2019 den Wiederaufstieg aus der Oberliga Westfalen in die Regionalliga West schaffte. Im Sommer 2020 ging er zu Rot-Weiss Essen. Auch hier gelang ihm in der zweiten Saison ein Aufstieg: 2022 schaffte Essen mit ihm den Sprung in die 3. Liga. Sein Vertrag bei Rot-Weiss Essen lief im Sommer 2024 aus, sodass er zuletzt vereinslos war, obgleich er nach langer Verletzungspause im April dieses Jahres auf den Platz zurückkehren und die letzten sechs Spiele der 3. Liga in der vergangenen Saison 2023/24 für RWE bestreiten konnte. Insgesamt absolvierte Sandro Plechaty bisher 24 Spiele in der 3. Liga, 116 Partien in der Regionalliga West sowie 48 Spiele in der Oberliga-Westfalen. Dabei konnte der Abwehrspieler auch seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen. In diesen drei Spielklassen erzielte er insgesamt 21 Treffer und bereitete weitere 29 Tore vor. Mit Borussia Dortmund wurde er 2013/14 Deutscher U-17-Meister. Außerdem holte er mit Rot-Weiss Essen 2020, 2023 und 2024 dreimal den Landespokal Niederrhein. Sein Vater, Mario Plechaty, kam 1991 zu einem Bundesliga-Spiel für Borussia Dortmund.</p>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 freut sich sehr, dass Sandro Plechaty ab sofort unsere Mannschaft verstärken wird. Wir wünschen ihm dabei alles Gute, vor allem sportliche Erfolge und Verletzungsfreiheit.</p>



<p><em>Pressemitteilung SC Weiche Flensburg 08 Liga GmbH &amp; Co. KG</em><br><em>Foto: SC Weiche Flensburg 08</em></p>
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		<title>Die Kommerzialisierung der Bundesliga und ihr Einfluss auf die Landesvereine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 06:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerzialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landesvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Vereine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wem gehört der deutsche Fußball? Den Fans, den Funktionären, den Medien oder den Sponsoren? Im Zuge der fortschreitenden Kommerzialisierung des Sports und insbesondere der Bundesliga wird diese Frage immer lauter. Dabei nimmt die deutsche Bundesliga bisher noch immer eine Sonderstellung ein, mit ihrer 50+1 Entscheidungsregel, die verhindert, dass zahlungskräftige Investoren aus dem Ausland zum Hauptentscheidungsträger [&#8230;]</p>
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<p>Wem gehört der deutsche Fußball? Den Fans, den Funktionären, den Medien oder den Sponsoren? Im Zuge der fortschreitenden <a href="https://www.grin.com/document/1182081" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kommerzialisierung des Sports</a> und insbesondere der Bundesliga wird diese Frage immer lauter. Dabei nimmt die deutsche Bundesliga bisher noch immer eine Sonderstellung ein, mit ihrer 50+1 Entscheidungsregel, die verhindert, dass zahlungskräftige Investoren aus dem Ausland zum Hauptentscheidungsträger werden können. Gerade platzte ein Milliardendeal, weil die Fans sich dagegen sträubten. Doch was bedeutet dies für die Landes- und Regionalligen, die ebenfalls vom Wirtschaftsfaktor Fußball profitieren wollen und am Leben bleiben wollen?</p>



<p>In England, Frankreich, Spanien und Italien ist es schon ganz üblich, dass die Ligen mehrheitlich einem Sponsor aus dem Ausland gehören: Die Ligue 1 wird von Katar finanziert, Newcastle erhielt gerade eine Finanzspritze von einem saudischen Staatsfond, und auch Spanien und Italien liegen weitgehend in saudi-arabischer Hand. Nur in Deutschland wehrt man sich mächtig gegen den Verlust der Autonomie, gerade platzte ein Deal mit dem luxemburgischen Privat-Equity-Unternehmen CVC, dank dem rund eine Milliarde Euro in die Kassen der 1. und 2. Bundesliga geflossen wären. Gerade für die Mannschaften der zweiten Liga ein wichtiger Überlebensfaktor, denn viele kämpfen mit finanziellen Problemen, hohen Schuldenbergen und mangelnden Sponsoren. Warum der Plan scheiterte: die Fans protestierten, und aufgrund der 50+1 Regelung, die in Deutschland einzigartig ist und durch die die Entscheidungsmehrheit stets im Verein bleibt, gaben die DFL-Verantwortlichen letztendlich nach und wiesen das Angebot ab.</p>



<p>In den Medien wurde die deutsche Bundesliga nach Platzen des Geschäfts als <a href="https://www.watson.ch/sport/fussball/408459594-bundesliga-deshalb-ist-der-einfluss-der-fans-in-deutschland-so-gross" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„gallisches Dorf“ bezeichnet</a>, das sich als einzige europäische Liga nach wie vor gegen ausländische Übernahme wehrt, wenngleich diverse deutsche Mannschaften bereits kräftig aus der Wirtschaft finanziert werden: Leverkusen bekanntlich von Pharmagigant Bayer, Wolfsburg und Hoffenheim von Volkswagen und RB Leipzig übergab seine Bestimmungsrechte  Energy-Drink-Hersteller Red Bull, der hier nun das Sagen hat &#8211; was von vielen Fans wie auch anderen Vereinen stark kritisiert wird.<br><br>Fußball, und insbesondere die Bundesliga, ist allerdings einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Der Umsatz aus den 36 Clubs ersten beiden Bundesligen lag <a href="https://www.dfl.de/de/aktuelles/dfl-wirtschaftsreport-2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2023 bei 4,48 Milliarden Euro</a>, 10,5 Prozent mehr als im Vorjahr, jedoch noch rund 325 Millionen Euro unter den Rekordumsätzen von vor 2019. Angesichts dieser Zahlen sprach der Sprecher des DFL-Präsidiums Hans-Joachim Watzke von einer „leichten wirtschaftlichen Erholung, aber noch lange nicht von einer Entwarnung“. Kein Wunder also, dass man nach zahlungskräftigen Investoren sucht, auch wenn man damit an Entscheidungsfreiheit verliert.<br><br>Die Vereine der Landes- und Regionalligen werden von der Richtung der Bundesliga stark beeinflusst. Der SC Weiche Flensburg 08 besitzt derzeit rund 1.100 Mitglieder. Das Manfred-Werner-Stadion hat eine Kapazität von 4.000 Zuschauern. Weiche Flensburg spielt in der Regionalliga Nord, konnte aber auf einige beachtliche Erfolge zurückblick, wie zuletzt den Abstecher in den DFB-Pokal nachdem man 2020/21 den Landespokal Schleswig-Holstein heimtrug. Auch Weiche Flensburg besitzt natürlich eine <a href="https://weiche-liga.de/fans/fankurve/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">begeisterte Fankurve</a> im Stadion und eine treue Anhängerschaft, großes Kapital aus den Mitgliederschaften ist jedoch nicht zu erwarten, und auch lokale Sponsoren und Investoren verhalten sich angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage vorsichtig.<br><br>Fußballbegeisterung macht sich hier jedoch auch für die Vereine der Bundesliga breit, selbst wenn Flensburg es selbst nicht bis in die 2. Liga schaffte. Eine neue Einnahmequelle sind Sportwetten und das spannende Geschäft um die <a href="https://www.888sport.de/fussball/deutschland/bundesliga/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundesliga Wettquoten</a>. Unabhängig vom Standort werden elektronisch Wetten abgegeben und kräftig Geld eingesetzt – was wiederum auch den Steuereinnahmen aus dem Glückspiel zuträglich ist. Die Bundesliga selbst leistete zudem aus der Saison 2021/22 Steuern und Abgaben in Höhe von 1,4 Milliarden Euro – weshalb natürlich auch der Bund Interesse daran hat den Sport weiter zu fördern, und dies deutschlandweit.<br><br>Im Sommer 2024 kommt der UEFA Euro-Cup nach Deutschland, und davon wird auch die Stadt Flensburg profitieren, nicht zuletzt aufgrund seiner Lage an der deutsch-dänischen Grenze und der Bekanntheit seiner traumhaften Förde. Zwar finden hier keine Spiele statt, von Hamburg ist man jedoch nur etwas über zwei Stunden entfernt, wo vier Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausgetragen werden. Zudem kommen viele Besucher aus aller Welt nach Deutschland, eben nicht nur um die Fußballspiele anzusehen, sondern auch Touristenregionen wie die Ostsee zu erkunden.<br></p>



<p>Flensburg profitiert also in vieler Hinsicht, auch ohne große Bundesligamannschaft, von dem Sport als bedeutende deutsche Wirtschaftsbranche. Nicht zuletzt kommen auch einige bekannten Fußballgrößen aus Flensburg, wie beispielsweise Kolja Afriyie, Niels Hansen, Pierre Becken, Christian Jürgensen, der mittlerweile Geschäftsführer beim SC Weiche Flensburg ist, und Max Christiansen, der derzeit bei Hannover 96 spielt, zuvor bereits für Fürth, Mannheim, Armenia Bielefeld, Ingolstadt und Hansa Rostock unter Vertrag stand. </p>



<p>Kann sich die Bundesliga nicht länger gegen die Kommerzialisierung und Investitionen von zahlungskräftigen Investoren wehren und passt sich dem bereits in Europa vorherrschenden Modell an, mag dies breite Auswirkungen bis in die Landes- und Regionalligen haben. Fließt mehr Geld in die erste und zweite Bundesliga, besitzt man hier mehr Kaufkraft und mach sich nach neuen Talenten auch im eigenen Land umsehen.</p>



<p><em>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>Strike! Die Bowlingsparte des TSV Oeversee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jun 2023 10:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Bowling]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[TSV Oeversee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bowling ist deutschlandweit eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Man trifft sich mit Freunden, spielt ein paar Spiele, isst und trinkt. Bowling­arenen gibt es nahezu in jeder größeren Stadt. Das Ziel ist einfach formuliert: Mit einem Bowlingball mit einem Wurf so viele Pins wie möglich abzuräumen. „Ball“ ist dabei die richtige Formulierung, umgangssprachlich wird er aber oft als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/strike-die-bowlingsparte-des-tsv-oeversee/">Strike! Die Bowlingsparte des TSV Oeversee</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Bowling ist deutschlandweit eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Man trifft sich mit Freunden, spielt ein paar Spiele, isst und trinkt. Bowling­arenen gibt es nahezu in jeder größeren Stadt. Das Ziel ist einfach formuliert: Mit einem Bowlingball mit einem Wurf so viele Pins wie möglich abzuräumen. „Ball“ ist dabei die richtige Formulierung, umgangssprachlich wird er aber oft als Kugel bezeichnet. Was für viele eine reine Freizeitbeschäftigung ist, geht für die Männer und Frauen des TSV Oeversee noch einen deutlichen Schritt weiter. Bowling ist in Deutschland auch eine Wettkampfsportart. 1998 hat der TSV Oeversee eine Bowlingsparte aufgenommen, spielt in Landes- und Verbandsligen um Punkte. </p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_004.jpg" alt="" class="wp-image-74987" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_004.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_004-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_004-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_004-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_004-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Ball wiegt in der Regel zwischen 2,7 und 7,2 Kilogramm</figcaption></figure></div>


<p>„Aktuell sind wir bei uns in der Sparte 24 aktive Sportlerinnen und Sportler“, berichtet Bernd Schindler, seit 40 Jahren aktiver Bowler und Vereinsmitglied in Oeversee. „Neben Betriebssport sind wir in der Seniorenliga, der Verbandsklasse und der Landesliga aktiv.“ Unterschiede zwischen den Freizeitbowlern und den Vereinsspielern liegen nicht nur in der einheitlichen Spielbekleidung. Die Unterschiede liegen im Detail. „Einen ganz großen Unterschied machen bereits die Bälle aus, die wir nutzen“, erklärt Schindler. „Wir spielen nicht mit Plastikbällen, unsere sind meist aus Urethan gefertigt.“ Bälle mit verschiedenen Oberflächen für verschiedene Bahnverhältnisse befinden sich in den Taschen der professionellen Spieler. „Die Bälle sind individuell angepasst, auf die Finger und die Hand des Spielers und passen dann auch nur ihm“, erklärt Schindler. „Die Stärke der Finger und auch der Abstand zum Daumen werden gemessen und anhand dieser Werte werden dann die Löcher in den Ball gebohrt.“ Diese individuelle Bohrung unterscheidet sich von der Bohrung (Konventionalbohrung) der Bälle, die in den Bowlingarenen für die Allgemeinheit genutzt werden. Bei der sogenannten Konventionalbohrung werden die Löcher so gesetzt, dass der Daumen komplett im Loch verschwindet und die Mittel- bzw. Ringfinger bis zum zweiten Gelenk in die Löcher passen. Hier werden auch keine Einlagen (Inserts) eingearbeitet, so dass ein sicherer Griff möglich ist. Diese Bälle sind vielfältig einsetzbar und passen der breiten Masse. Sportbowler, mit eigenen Bällen, bevorzugen die Fingertip-Bohrung. Hier sitzt der Daumen ebenfalls vollständig im Loch, die beiden anderen Finger jedoch nur bis zum ersten Fingergelenk. Hierdurch wird die Auflagefläche des Balls in der Hand vergrößert, was zu einem höheren Maß an Ballkontrolle führt. Hinzu kommen Einsätze (Inserts) für einen sicheren Griff. </p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_014.jpg" alt="" class="wp-image-74989" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_014.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_014-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_014-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_014-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_014-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zur persönlichen Ausrüstung spielen auch die Schuhe eine wichtige Rolle</figcaption></figure></div>


<p>„Unterscheiden tut man zusätzlich noch zwischen Strikebällen und Räum- oder Sparebällen“, erklärt Schindler. „Die Strikebälle sind durch ihren Kern und die spezielle Oberfläche in der Lage eine Art Haken zu schlagen um einen optimalen Einschlag auf die Pins zu ermöglichen. Die Räumbälle oder auch die Standard-Plastik-Bälle, die es in den Arenen gibt, laufen gerader, machen keine so starke Rotation.“ Ein Ball wiegt in der Regel zwischen 2,7 und 7,2 Kilogramm. Für einen eigenen Ball kann man leicht zwischen 180-260 Euro ausgeben. Die individuelle Bohrung kommt noch hinzu. „Ich selbst spiele mit drei verschiedenen Bällen“, so Schindler. „Wir haben bei uns im Verein aber auch Spieler, die fünf oder sechs Bälle in ihrer Tasche haben.“ </p>



<p>Bei der persönlichen Ausrüstung spielen auch die Schuhe eine wichtige Rolle. „Manch einer zieht auch noch eine Art Puschen oder Leder über den Schuh“, so Schindler. „Auch auswechselbare Sohlen sind durchaus üblich.“ Der Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Beschaffenheit des Anlaufes auf den Bahnen. „Die Bereiche sind unterschiedlich gut gepflegt, da sind verschiedene Sohlen über Überzüge schon wichtig um nicht unnötig viel oder zu wenig zu rutschen.“ Auch die Handgelenke spielen bei den Sportbowlern eine wichtige Rolle. Viele spielen mit Handgelenkstützen, damit das Gelenk nicht wegknickt, sobald der Ball losgelassen wird. „Profisportler brauchen diese Unterstützung weniger“, erklärt Schindler, „die trainieren ihre Handgelenke.“ </p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_008.jpg" alt="" class="wp-image-74988" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_008.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_008-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_008-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_008-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_008-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf jede Situation vorbereitet: Strikebälle und Räum- oder Sparebälle</figcaption></figure></div>


<p>Neben der individuellen, persönlichen Ausrüstung kommt es beim Sportbowlen auch auf die Bahn an. Die sogenannten Ölbilder auf der 19,20 Meter langen und 1,04 Meter breiten Bahn sind hier von zentraler Bedeutung. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Ölung der Bahnen zu einer wichtigen Komponente dieser Sportart entwickelt. Ursprünglich diente sie lediglich dem Schutz der Holzbahnen vor Verschmutzung oder Feuchtigkeit und für die Verteilung der Kräfte, die beim Aufkommen der Bälle entstehen. Heutige Kunststoffbahnen sind da weniger empfindlich und die Ölung der Bahnen hat eine andere Bedeutung bekommen. Das aufgetragene Ölbild oder Ölmuster wirkt sich auf den Lauf der Bowlingbälle aus. „Bei internationalen Meisterschaften oder größeren Turnieren hängt das verwendete Ölmuster zur Information aus, so dass sich jeder Sportler anschauen kann, wie die Bahn geölt ist“, erklärt Schindler. „Im Trainingsbetrieb und insbesondere in den hauptsächlich für den Freizeitsport geöffneten Anlagen kennen wir die Ölbilder nicht und sie sind auch nicht konstant, da deut­lich seltener geölt wird.“ Die Pflege der Bahnen übernehmen in der Regel Maschinen. Eine gute Bahnpflegemaschine kann durchaus dutzende unterschiedliche Ölbilder auftragen. „Grob kann man sagen, dass Dreiviertel der Bahn geölt sind und das letzte Viertel nicht“, so Schindler, „dadurch entsteht die von Sportbowlern gewünschte Rotation am Ende der Bahn, kurz vor dem Einschlag in die Pins.“ Auch die Bälle nehmen einen Teil des Öls auf, weshalb sie nach den Würfen in der Regel abgewischt und gesäubert werden. </p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_022.jpg" alt="" class="wp-image-74991" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_022.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_022-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_022-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_022-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_022-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Exakt 19,20 m lang und 1,04 m breit: die Bahn</figcaption></figure></div>


<p>Anders als beim Kegeln gilt es beim Bowling zehn statt neun Pins abzuräumen. Die Pins sind dabei in einem gleichseitigen Dreieck angeordnet, beim Kegeln in Form einer Raute. Entstanden ist das Bowling allerdings aus dem Kegelsport, der durch europäische Siedler im 17./18. Jahrhundert in die USA gebracht wurde. Das klassische Kegeln wurde in Connecticut im 19. Jahrhundert verboten. Um das Gebot zu umgehen fügte man einen zehnten Kegel hinzu, stellte diese im Dreieck statt im Viereck auf, nannte sie Pins und das neue Spiel Bowling. In den 50er Jahren kehrte der Sport dann zurück nach Europa und nach Deutschland. Gewann hier immer mehr an Beliebtheit.</p>



<p>Die zehn Pins sind in einem Dreieck mit einer Kantenlänge von 91,44 cm angeordnet, die Spitze zeigt zum Spieler. Ein Spiel (Game) besteht aus zehn Durchgängen (Frames). Es gilt in jedem Frame die maximale Anzahl an Pins abzuräumen. Um dies zu schaffen hat ein Spieler maximal zwei Würfe. Als Strike bezeichnet man es, wenn ein Spieler mit dem ersten Wurf alle zehn Pins abräumt. Gelingt ihm dies erst mit dem zweiten Wurf, dann ist es ein Spare. Schafft er es auch mit dem zweiten nicht, dann spricht man in der Bowling-Sprache von einem Open Frame. Für die Wertung werden nun die pro Frame umgeworfenen Links gezählt. Nach einem Spare werden zusätzlich zu den zehn Punkten die des nächsten Wurfes hinzugezählt, man kann somit maximal 20 Punkte erreichen. Bei einem Strike sind es sogar die Punkte der nächsten beiden Würfe. Somit können maximal 30 Punkte erreicht werden. Bei einem Spare im letzten Spiel erhält der Spieler einen Zusatzwurf, bei einem Strike sogar zwei. Schafft man zwölf Strikes in einem Spiel, so spricht der Bowler von einem perfekten Spiel. Das höchste zu erreichende Ergebnis sind damit 300 Punkte. </p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_023-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-74992" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_023-683x1024.jpg 683w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_023-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_023-768x1152.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_023-696x1044.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_023-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/TSV_Oeversee_Bowling_023.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure></div>


<p>Wer beim Bowling mehr Ambitionen entwickelt, als hin und wieder mal mit Freunden eine Runde zu spielen, der kann sich einem Verein wie dem TSV Oeversee anschließen. Früher gab es in und um Flensburg fünf Vereine, in Flensburg ist der Bowling Club Förde Flensburg übrig geblieben, vor den Toren der Stadt der TSV Oeversee. „Um bei uns in Oeversee mitzumachen braucht man zunächst einmal Lust“, so Schindler. „Dann folgt Training, Training, Training um auch erste Erfolge zu erkennen.“ Ein Gefühl für den Ball bekommen. Sportbowling unterscheidet sich von Bowling als Freizeitaktivität. Das richtige Equipment und die richtige Technik sind wichtig, dann stellen sich auch Erfolge und eine deutliche Verbesserung der eigenen spielerischen Fähigkeiten ein. „Man fängt vorsichtig an und wenn es einem gefällt, dann ist auch schnell der erste eigene, individuelle Ball da.“ Die Oeverseer Sportbowler trainieren immer montags von 19-21 Uhr in der Bowling Arena in Flensburg. Einige der Vereinsmitglieder fahren für ein zweites Training nach Rendsburg.</p>



<p><em>Text und Fotos: Benjamin Nolte</em></p>
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		<title>IF Stjernen &#8211; ein Sportverein wird 75!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Apr 2023 22:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Frei nach dem populären Hit von DJ Ötzi „Ein Club, der Deinen Namen („Stern“) trägt…“ kann sich eine unter diesem Begriff „Stern“ bekannt gewordene Institution eigentlich nur in eine wahre Erfolgsgeschichte verwandeln – und so ist es ja bekanntlich gekommen. So ist es letztlich dem Flensburger Sportverein IF Stjernen ergangen, einem Verein, der in diesen [&#8230;]</p>
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<p>Frei nach dem populären Hit von DJ Ötzi „Ein Club, der Deinen Namen („Stern“) trägt…“ kann sich eine unter diesem Begriff „Stern“ bekannt gewordene Institution eigentlich nur in eine wahre Erfolgsgeschichte verwandeln – und so ist es ja bekanntlich gekommen. So ist es letztlich dem Flensburger Sportverein IF Stjernen ergangen, einem Verein, der in diesen Wochen immerhin auf eine 75jährige und erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Anfänge</h2>



<p>IF Stjernen wurde am 16.04.1948 gegründet, als Verein der dänischen Minderheit in Flensburg. Anlass der Vereinsgründung war der Umstand, dass sich seinerzeit 180 Mitglieder einvernehmlich vom anderen Verein der dänischen Minderheit DGF Flensborg trennten, um einen eigenständigen Spielbetrieb aufzunehmen, mit zunächst 8 Handballmannschaften, zwei Fußballmannschaften, sowie einigen Leichtathleten.<br>In dieser Zeit zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 und der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Mai 1949 wurden übrigens noch weitere Vereine der dänischen Minderheit neu ins Leben gerufen, da bis zur sportpolitischen Einigung im „Malenter Sportfrieden“ im Jahre 1951 diese Vereine nicht an sportlichen Wettkämpfen innerhalb Deutschlands teilnehmen durften! So spielte man zunächst innerhalb der Minderheit gegeneinander oder nahm an Wettkämpfen im benachbarten Dänemark teil.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/kunstrasenplatz-2.jpg" alt="" class="wp-image-74354" width="800" height="450" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/kunstrasenplatz-2.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/kunstrasenplatz-2-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/kunstrasenplatz-2-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/kunstrasenplatz-2-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/kunstrasenplatz-2-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Kunstrasenplatz</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">IF Stjernen heute</h2>



<p>Aktuell zählt der Verein immerhin 789 Mitglieder, kaum weniger als in den Jahren vor der „Corona-Pandemie“. Von diesen Mitgliedern sind die meisten in den Ballsport-Abteilungen Fußball (357) und Handball (131) aktiv, auf die sogenannten Indoor-Abteilungen Gymnastik (148), Boxen (35) und Judo (21) verteilen sich die übrigen aktiven Sportlerinnen und Sportler. Etwa 100 „Stjerne“ zählen die sogenannten passiven Mitglieder – meistens auch ehemalige im Verein aktive Sportfreunde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Heimat des Vereins</h2>



<p>Seit den frühen 70er Jahren ist IF Stjernen im seinerzeit aufwachsenden und immer größer werdenden Flensburger Stadtteil Engelsby zu Hause. Im damals frisch erbauten Engelsby-Centret in der Brahmsstraße fand der Verein eine rundum gelungene und großzügig angelegte Heimstätte, die auch heute noch das komplette Vereinsleben unter ihrem Dach und auf den angrenzenden Spielfeldern vereint. „Das betrifft im Übrigen ausdrücklich auch die gesamte Handball-abteilung“, wie der sportliche Leiter Idraetshalle Volker Schildger nachdrücklich betont. Volker ist als Vorstandsmitglied damit auch Bindeglied zur Handballabteilung.<br>„Als reine Hallensportart sind wir Handballer nun einmal auf die Idraets-halle angewiesen. Wir sind gern dort drüben auf der Westlichen Höhe sportlich zuhause, doch auch wir Handballer sind allesamt mit vollem Herzen „Sterne“, die immer wieder gern und bei allen möglichen Anlässen in das Vereinsheim in Engelsby kommen!“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="705" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS_1.HB-Damen_2022.jpg" alt="" class="wp-image-74351" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS_1.HB-Damen_2022.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS_1.HB-Damen_2022-300x264.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS_1.HB-Damen_2022-768x677.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS_1.HB-Damen_2022-696x613.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS_1.HB-Damen_2022-477x420.jpg 477w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aushängeschild des Vereins: Die Handball-Damen</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die maßgeblichen Köpfe des Vereins</h2>



<p>Erster Vorsitzender von IF Stjernen ist seit 1996 bis einschließlich heute Ronald Weigelt, der den Verein seitdem erfolgreich nach innen und außen vertritt. „Ich bin übrigens erst der Fünfte auf diesem Posten“, weiß Ro-nald zu erzählen. „Meine Vorgänger haben es meistens auch recht lange auf dem Stuhl ausgehalten, einer sogar 25 Jahre lang, das war von 1953 bis 1978 der Sportfreund Valdemar Albertsen.“ Die anderen Vorsitzenden (formænd) waren übrigens Hermann Andresen (1948-1953), Erwin Heiland (1979 bis 1989) sowie Viggo Petersen (1989-1996). „In genau 75 Jahren nur fünf Vorsitzende – das spricht für Kontinuität und ein erfüllendes Vereinsleben“, ist Ronald Weigelt zu Recht stolz auf diese Tatsache.<br>Und er ist besonders stolz drauf, dass in all diesen Jahren der familiäre Charakter des Vereins erhalten blieb. „Wir pflegen ein gutes Miteinander hier im Verein, der Zusammenhalt ist prägend und viele helfende Hände von zahlreichen „einfachen“ Mitgliedern sind seit vielen Jahren regelmäßig im Vereinsheim und auf der gesamten Anlage tätig.“ Beispiele für solche Arbeitseinsätze gibt es genug: So wurde etwa der Hütten-Neubau 1998/1999 komplett in Eigenregie durchgeführt. „Das war eines meiner Steckenpferde, ebenso wie auch der notwendige Umbau des B-Platzes zu einem Schotterplatz im Jahr 2006“, erinnert sich Ronald gern an jene Zeiten.<br>Der Verein ist stets ohne festangestellte Mitarbeiter ausgekommen. „Natürlich beziehen unsere Übungsleiter in ihren jeweiligen Positionen in den einzelnen Sparten die für ehrenamtliche Mitarbeiter vorgesehenen Übungsleiterpauschalen.“ Dafür bringen diese Sportfreunde sich aber auch regelmäßig ein ins Vereinsgeschehen, leiten Trainingseinheiten, bereiten Wettkämpfe vor, fahren mit zu Wettkämpfen, besuchen Fortbildungslehrgänge – machen eben all das, was von ihnen erwartet werden darf. Reichlich Unterstützung erfahren sie zudem durch viele weitere Ehrenamtler, die die Sportler regelmäßig zu den Auswärtsspielen und Wettkämpfen begleiten und fahren. Bei Kindern und Jugendlichen sind dies oftmals die Eltern, die ihre Sprösslinge begleiten und anfeuern.<br>Und Ronald ergänzt: „Ein absoluter Höhepunkt war es dann letztlich, als im Jahre 2015 für rund 380.000 Euro aus dem Sandplatz einer der ersten Kunstrasenplätze Flensburgs wurde. Für mich eine prägende Zeit, aufregend, endlose Gespräche, viel Gehirnschmalz und Schweißtropfen vergossen – doch hat es sich gelohnt – für alle „Sterne“, für den gesamten Verein!“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="535" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS-Handball.jpg" alt="" class="wp-image-74352" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS-Handball.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS-Handball-300x201.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS-Handball-768x514.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS-Handball-696x465.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/IFS-Handball-628x420.jpg 628w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Sparten im Verein</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Handball</h3>



<p>Bis zur Fertigstellung der Idraetshalle 1968 wurde Handball in der Duborghalle gespielt.<br>In den 1950er und 1960er Jahren gehörte der IF Stjernen zu den Aushängeschildern im Flensburger Handball. Insbesondere die Spiele um die norddeutsche Meisterschaft gegen den A.T.S.V., THW Kiel und PSV Hamburg fanden hier vor großer Kulisse statt.<br>Bis weit in die 1990er Jahre spielten die Leistungsmannschaften immer in Bezirks- bzw. Oberliga, von 1989 bis 1996 gab es eine Spielgemeinschaft mit den Harrisleern von HKUF.<br>Nach mehreren Umstrukturierungen in den Spielklassen und dem Aufstieg in 2022 sind die 1. Damen heute das Aushängeschild des Vereins im Spielbetrieb der Schleswig-Holstein Liga. Die weiteren der insgesamt fünf Mannschaften nehmen am Spielbetrieb auf Regions- bzw. Kreisebene in Staffeln wie Kreisoberliga und Kreisliga teil.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fußball</h3>



<p>In den Jahren 1948 bis 1973 teilten sich IF Stjernen und DGF noch die Sportplätze an der Marienhölzung – der heutigen DGF-Heimstätte. Erst zum Ende der 1960er Jahre ging es sportlich aufwärts, mit der 1. Herren gelang 1968 der Aufstieg in die Bezirksliga. Nach dem Umzug 1973 auf die neu erstellte Sportplatzanlage an der Brahmsstraße in Engelsby spielte man noch einige Jahre in der Bezirksklasse, bis Mitte der 1980er dann der Abstieg in die Kreisliga erfolgte.<br>Nach vielen Anläufen gelang erst 2005 der Wiederaufstieg in den Bezirk. Gute Platzierungen in Verbindung mit einigen Spielklassenreformen begünstigten 2008 die erreichte Qualifikation zur neu geschaffenen Verbandsliga Nord-West. Nach einer bisher besten Platzierung in der Spielzeit 2012/2013 mit 64 Punkten und einem 4. Tabellenplatz wurde in der Saison 2016/2017 die Qualifikation zur Landesliga knapp verpasst. Nach insgesamt 9 Jahren Verbandsliga gelang dann mit neuen jungen Kräften der ersehnte Aufstieg in 2018. Nach den schwierigen Corona-Jahren hoffen die Liga-Kicker und ihr Umfeld, dass sie die Klassenzugehörigkeit auch in dieser Saison 2022/2023 erhalten können.<br>Seit 1993 wird auch bei IF Stjernen durchgehend Frauen- und Mädchenfußball angeboten, die 1. Damen-Mannschaft als Aushängeschild des Vereins spielt aktuell in der Oberliga Schleswig-Holstein – ist somit die aktuell in der höchsten Spielklasse angesiedelte Mannschaft des Vereins. Zudem sind auch alle Altersklassen im Jugendbereich gut besetzt.<br>Seit 2013 besteht eine erfolgreiche Spielgemeinschaft mit DGF Flensborg im Jugendbereich der älteren Jahrgänge A-, B-, und C-Jugend. Eine Ü-45-Oldboys-Truppe und eine Ü-60- Veteranenmannschaft runden das Spektrum ab.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/DKFLUIF_Stjernen-5864.jpg" alt="" class="wp-image-74348" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/DKFLUIF_Stjernen-5864.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/DKFLUIF_Stjernen-5864-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/DKFLUIF_Stjernen-5864-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/DKFLUIF_Stjernen-5864-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/DKFLUIF_Stjernen-5864-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Gymnastik, Judo, Tischtennis, Boxen</h3>



<p>Mit Fertigstellung des Turnsaals im Engelsby-Centret 1975 konnten sich diese Abteilungen als Indoor-Sparten ebenfalls sehr positiv entwickeln.<br>Die Gymnastikabteilung hat sich zwischenzeitlich zur zweitgrößten Abteilung entwickelt.<br>Neben den klassischen Turnangeboten werden auch Kinderturnen, Nordic-Walking, Zumba, Pilates, Line-dance und sogar Reha-Sport angeboten. Die insgesamt fünf morgendlichen Seniorengruppen sind mit immerhin rund 120 Teilnehmern stets sehr gut besucht. Hier wird besonders den Bedürfnissen der Ü-60-Mitglieder Rechnung getragen. Seit 2022 wird zusätzlich noch Sitz- bzw. Stuhlgymnastik angeboten.<br>Die Judoabteilung hatte ihre Blütezeit in den 1990er Jahren, als über 60 Mitglieder diesem Sport nachgingen. Zeitweise wurden dadurch aber auch die zur Verfügung stehenden Kapazitäten überschritten. Heute sind noch zwei Jugendgruppen mit jeweils 10 Teilnehmern wöchentlich aktiv. Insbesondere die jeweiligen Gurtprüfungen stehen hier im Vordergrund.<br>Tischtennis wurde, mit kleinen Unterbrechungen, bereits seit Ende der 1960er Jahre angeboten. Aber erst in den letzteren Jahren hat sich die Mitgliederzahl auf ca. 20 Aktive einigermaßen stabilisiert. Profitiert davon haben insbesondere die Jugendlichen, die nach längerer Durststrecke wieder zum Spielbetrieb gemeldet werden konnten. Der Einsatz eines Ballroboters sorgte hierbei für besondere Motivation.<br>Letztendlich musste die Abteilung aber der Überalterung und Mitgliederrückgang Tribut zollen und löste sich 2015 auf. Die 1. Herren-Mannschaft nahm bis zur Auflösung der Sparte am Spielbetrieb der 2. Bezirksliga teil.<br>Boxen wird seit 2015 beim IF Stjernen angeboten und löste Sambo als „Integrations-Projekt“ des LSV ab. Zwischenzeitlich nehmen ca. 35 Mitglieder regelmäßig am Trainingsbetrieb teil, besonders talentierte Boxer werden von den Übungsleitern behutsam an ihre ersten Kämpfe herangeführt. In 2018 wurde zudem ein mobiler Boxring angeschafft, der dieses Vorhaben maßgeblich unterstützt und die Sparte hoffentlich deutlich voranbringt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Boxen_2023-1.jpg" alt="" class="wp-image-74347" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Boxen_2023-1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Boxen_2023-1-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Boxen_2023-1-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Boxen_2023-1-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Boxen_2023-1-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Boxen_2023-1-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Boxen_2023-1-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Finanzen</h2>



<p>Trotz der Gemeinnützigkeit und der Aufrechterhaltung des Vereinslebens durch überwiegend ehrenamtlich tätige Sportfreunde und Vereinsmitglieder sind die Finanzen stets ein wichtiger Faktor für den Verein, der insbesondere den geschäftsführenden Vorstand stets umtreibt. Folgende besonders „dicke finanzielle Brocken“ wurden dabei in den letzten 30 Jahren gestemmt:</p>



<p>Investitionen in Sportanlage Engelsby-Centret unter Mithilfe von Verein und Mitgliedern:<br>1993: Neubau eines 135m-Ballfangzauns an der Ostseite (ca.20.000 EUR)<br>1996: Abriss und Neubau der Vereinshütte (ca.8.000 EUR)<br>1998: Spielfelderweiterung und Zaunerneuerung C-Platz (31x 55m) (ca.10.000 EUR)<br>2005: Erneuerung Flutlichtanlage mittels blendfreier Planflächenstrahler (ca.13.000 EUR)<br>2006: Umwandlung B-Platz (5.850 m²) in ein Sandplatzspielfeld (ca.55.000 EUR)<br>2013: Erneuerung von 70m-Ballfangzaun an Westseite A-Platz (ca.20.000 EUR)<br>2014: 90m Zaunerneuerung an Nordseite der Sportplatzanlage (ca.14.000 EUR)<br>2015: Austausch von 2 Flutlichtmasten incl. Leuchtmittelumbau (ca.13.000 EUR)<br>2015: Umbau des Sandplatzes in ein Kunstrasenspielfeld (5.850 m²; ca.380.000 EUR)</p>



<p>Alle Investitionen wurden nachhaltig durch den Eigentümer SdU, Stadt Flensburg, Sportverband Flensburg sowie den Landessportverband Schleswig-Holstein unterstützt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/1.Herren_2018.jpg" alt="" class="wp-image-74345" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/1.Herren_2018.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/1.Herren_2018-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/1.Herren_2018-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/1.Herren_2018-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/1.Herren_2018-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/1.Herren_2018-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/1.Herren_2018-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aufstieg in die Landesliga 2018</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Kunstrasenplatz</h2>



<p>Wie die eben genannten Zahlen schon deutlich zeigen, ist insbesondere das Projekt „Kunstrasenplatz“ ein besonders prägendes Ereignis für die „Sterne“ gewesen.<br>Gerade dieser Punkt – der Umbau des Sandplatzes in einen Kunstrasenplatz – hat die Männer und Frauen um Ro-nald Weigelt einige Jahre lang ständig in Atem gehalten; heute ist die Fußballabteilung dank des Kunstrasenplatzes gut für eine weitere erfolgreiche Zukunft aufgestellt.<br>„In dem Zusammenhang muss unbedingt erwähnt werden, dass uns besonders wichtig war, dass ALLE im Verein das Projekt „Kunstrasenplatz“ mitgetragen haben“, erklärt uns Ro-nald. „Wir haben uns im Vorfeld die Zustimmung aller Vereinsmitglieder eingeholt, es waren letztlich weit über 75 % der Mitglieder dafür. Mit dieser Rückendeckung haben wir das Projekt tatkräftig beworben; im Verein, im Stadtteil, in der Kommune, im Land, beim Landessportverband, bis hin nach Kopenhagen ins Zentrum der dänischen Regierung und Verwaltung. Verdienter Lohn dieser Mühen und Aufwände waren schließlich die uns bewilligten Zuschüsse für den geplanten Bau – diese sind uns aber allesamt nicht in den Schoß gefallen“, ergänzt Ronald mit sichtlichem Stolz auf die damals geleistete Vorarbeit.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="537" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Gymn-Step-arobic.jpg" alt="" class="wp-image-74350" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Gymn-Step-arobic.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Gymn-Step-arobic-300x201.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Gymn-Step-arobic-768x516.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Gymn-Step-arobic-696x467.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/Gymn-Step-arobic-626x420.jpg 626w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Zusammenhalt</h2>



<p>Trotz der räumlichen Trennung der großen Sparten Handball und Fußball verfolgen die einen stets die Erfolge und Leistungen der anderen mit. Bei mancher Gelegenheit waren schon zahlreiche Fußballer unter den Zuschauern bei entscheidenden Handballspielen, wie etwa erst im letzten Spieljahr, als es für die Handballdamen um den Aufstieg in die oberste Spielklasse auf Landesebene ging, und dabei die vielen mitgereisten Fans für einen „Höllenlärm“ auf der Tribüne sorgten.<br>Oder bei einem Pokalspiel der Fußballer, das zahlreiche Handballer und Handballerinnen am Spielfeldrand begleiteten, und so die Männer zu ungeahnten Leistungen nach vorne peitschten.<br>Gern trifft man sich seit eh und je im Clubheim, das viele Jahre lang von Holger Lorenzen mit viel Einsatz und Engagement betrieben wurde, zu einem Kaffee, einem Bier, einer Cola oder im Sommer zur zünftigen Grillwurst draußen. Holger hat sich vor Jahresfrist altersbedingt zurückgezogen; in diesem Sommer wird die Bewirtschaftung in neue Hände gelegt werden: Frank Diedrichsen und seine Frau werden dann in der Vereinsgaststätte das Zepter schwingen.<br>Die traditionelle „Grün-Weiße Nacht“, das seit ewigen Zeiten beliebte Vereinsfest, wird auch im Jubiläumsjahr 2023 wieder stattfinden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/5_IFS_Vorstand.jpg" alt="" class="wp-image-74346" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/5_IFS_Vorstand.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/5_IFS_Vorstand-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/5_IFS_Vorstand-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/5_IFS_Vorstand-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/5_IFS_Vorstand-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Vorstand</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2023</h2>



<p>Im Sommermonat Juni wird an gleich drei Samstagen hintereinander feinster Fußball auf der Sportanlage des IF Stjernen geboten werden. Den Anfang wird ein Spiel am 10.06. machen. Hier tritt ein All-Star-Team (bestehend aus lauter ehemaligen Ligaspielern) gegen die aktuelle Ligamannschaft an. Der folgende Sonnabend am 17.06. wird beim IF Stjernen als „Tag des Mädchen- und Frauenfußballs“ deklariert werden – ein wahres Fußballfest mit allem Drum und Dran wird dann die beiden Sportplätze mit Leben und Trubel erfüllen.<br>Am Sonnabend, den 24.06.2023, steigt ein weiteres und ganz besonderes Fußballspiel: Um 16 Uhr spielt die bekannte und mit zahlreichen prominenten Spielern gespickte „Nord-Ostsee-Auswahl“ gegen eine Mannschaft der „Sterne“, in diesem Fall jene erfolgreiche Mannschaft, die seinerzeit im Jahr 2006 den Aufstieg meisterte. Dieses Spiel wird ein sogenanntes Benefizspiel werden: Bei freiem Eintritt werden sämtliche Einnahmen rund um dieses Spiel zugunsten der „Mukoviszidose-Stiftung“ gespendet werden. Achtung: Bereits aktuell werden bei jedem Handball- und Fußballspiel der Stern-Teams Sammelbüchsen herumgereicht, ebenfalls für Spenden zugunsten der „Mukoviszidose-Stiftung“. Alle Flensburger Sportfreunde und Sportfreundinnen sind herzlich zu diesem Mega-Event eingeladen; statt des sonst üblichen Eintritts bitten die Verantwortlichen um eine (großzügige) Spende zugunsten der „Mukoviszidose-Stiftung“ – wer spenden möchte, darf dies bereits gern im Vorfeld erledigen, es wurde extra ein Spendenkonto eingerichtet:</p>



<p><em>Union Bank Flensborg<br>IBAN: DE12 2152 0100 0000 0139 78<br>BIC: UNBNDE21XXX</em></p>



<p>Auch die anderen Sparten werden sich zum Vereinsjubiläum so Einiges einfallen lassen, in allen Bereichen laufen die Planungen dafür auf Hochtouren, die einzelnen Events entnehmen Interessierte bitte der Tagespresse oder den Veranstaltungstipps in den kommenden Ausgaben des Flensburg Journals.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="770" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/ifs-logo-75-jahre.jpg" alt="" class="wp-image-74353" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/ifs-logo-75-jahre.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/ifs-logo-75-jahre-300x289.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/ifs-logo-75-jahre-768x739.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/ifs-logo-75-jahre-696x670.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/03/ifs-logo-75-jahre-436x420.jpg 436w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>„Ist denn bei euch im Verein wirklich alles immer „Friede, Freude, Eierkuchen?“ wollten wir von Ro-nald Weigelt und Volker Schildger wissen. „Na ja, meistens schon“, entgegen uns die beiden Gesprächspartner. „Aktuell sind wir gut aufgestellt, Vereinsheim, Sportanlage, Idraetshalle – alles läuft soweit geschmeidig! Doch dürfen wir nicht den Fehler machen, uns auf dem heutigen Stand auszuruhen. Die Mitgliedergewinnung und Mitgliederbetreuung ist auch in unserem Verein ein Dauerthema, damit geht es uns nicht besser als den anderen: Auch wir kämpfen um jeden Ehrenamtler, müssen uns ständig bemühen, kompetente und engagierte Übungsleiter zu gewinnen und zu halten. Leider erschwert die seit langem erkennbare Entwicklung in der Gesellschaft diesbezüglich unser Werben um solche „Mitstreiter“, zudem würden wir uns wünschen, dass noch mehr Menschen den etwas umgewandelten Ausspruch von John F. Kennedy beherzigen würden: „Frag nicht, was Dein Verein für Dich tun kann. Frage lieber, was Du für Deinen Verein tun kannst!“<br>„Dennoch …, wir freuen uns auf alle Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2023, und blicken einigermaßen positiv in die weitere Zukunft unseres Vereins IF Stjernen Flensborg!“<br>Wenn das kein gutes Schlusswort ist !</p>



<p><em>Mit Ronald Weigelt und Volker Schildger sprach Peter Feuerschütz<br>Fotos: IF Stjernen</em></p>
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		<item>
		<title>SV Adelby – vom Dorfverein zum modernen Dienstleister in Sachen Sport</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 22:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Heiko Kaletta]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/2.jpg" alt="" class="wp-image-71606" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/2.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/2-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/2-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/2-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/2-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Heiko Kaletta, 1. Vorsitzender SV Adelby</figcaption></figure></div>


<p>Nahezu jeder im Südosten Flensburgs lebende Bürger kennt die Heimstätte des SV Adelby, an der Ringstraße gelegen mit dem vereinseigenen Clubheim, der benachbarten Kegelbahn sowie den grünen Sport- und Fußballplätzen. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule Adelby tobt dort oft schon vormittags das Leben (Schulsport), aber spätestens nachmittags und frühabends bevölkern zahlreiche kickende Kinder, Jugendliche und Erwachsene die weitläufige Sportanlage, zu der auch die Spielfläche der Eissportschützen zählt – dazu später mehr. Was das menschliche Auge hier sieht und wahrnimmt, ist jedoch nur ein kleiner Teil dessen, was den aktuellen SV Adelby ausmacht. Heute, im Jahr 2022, treiben rund 1.000 Vereinsmitglieder in einer der insgesamt 16 Sparten Sport, verteilen sich dabei auf zahlreiche Sportstätten und Turnhallen, die über das gesamte Stadtgebiet Flensburgs verteilt sind.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="526" data-id="71608" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/10-1.jpg" alt="" class="wp-image-71608" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/10-1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/10-1-300x197.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/10-1-768x505.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/10-1-696x458.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/10-1-639x420.jpg 639w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/10-1-741x486.jpg 741w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Anfänge</h2>



<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den entbehrungsreichen ersten Nachkriegsjahren versammelten sich damals einige<br>Sportfreunde im Osten der Stadt mit dem Ziel, gemeinsam Sport zu treiben, und gleichzeitig den in der näheren Umgebung lebenden Menschen der Dörfer Sünderup, Tarup und Tastrup eine sinnvolle Sport- und Freizeitmöglichkeit anbieten zu können. Das fing an mit der Gründung einer Handballmannschaft – damals wurde noch Feldhandball gespielt, doch ebenso wichtig war den Sportfreunden der ersten Stunde das Turnen für Jung und Alt. Nachdem sich nach und nach die ersten Sportgruppen etabliert und gefestigt hatten, wurde folgerichtig im August 1950 von etwa 40 Sportfreunden ein Verein gegründet: Der Sportverein Adelby – kurz SV Adelby oder nur SVA – wurde aus der Taufe gehoben. Der Verein war in seinem unmittelbaren Dunstkreis bald allgemein bekannt und beliebt, wuchs zwar langsam, aber doch stetig. Anfangs wurde sogar bei jenen Sportlern, die über wenig Geld verfügten, großzügig auf einen Vereinsbeitrag verzichtet. Das war insofern relativ leicht durchzuführen, weil in den Anfangsjahren des SV Adelby der Mitgliedsbeitrag noch durch einen Kassierer eingezogen wurde, der von Haus zu Haus ging, und dabei das Geld für den fälligen Monatsbeitrag in bar einsammelte.<br>Im Laufe der 1950er Jahre festigte sich Zug um Zug das Vereinsleben, es musste zwar immer noch viel improvisiert werden, aber der Verein war inzwischen eine feste Einrichtung in jener Gegend geworden.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="538" data-id="71612" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/11-1.jpg" alt="" class="wp-image-71612" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/11-1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/11-1-300x202.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/11-1-768x516.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/11-1-696x468.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/11-1-625x420.jpg 625w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="544" data-id="71611" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/12-1.jpg" alt="" class="wp-image-71611" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/12-1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/12-1-300x204.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/12-1-768x522.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/12-1-696x473.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/12-1-618x420.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Verein mausert sich</h2>



<p>Etwa mit dem Beginn der 1960er Jahre ging es dann steil bergauf mit dem Vereinsleben. Im Jahre 1960 wurde die kleine Turnhalle der Grundschule Adelby gebaut – ein Glücksfall für den benachbarten Sportverein. Ein zweiter Sportplatz entstand nebenan, die Fußballsparte wurde gegründet, die Mitgliederzahlen schossen alsbald nach oben, und die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Verein war mittlerweile riesengroß. Sie lag folgerichtig sogar viel höher als in vergleichbaren Sportvereinen. In der ersten Hälfte der 60er Jahre lenkte noch der Schulrektor der nachbarlichen Grundschule, Hans-Karl Jensen, als 1. Vorsitzender die Geschicke des SV Adelby. Als Jensen nicht mehr zur Verfügung stand, wurde der Posten des 1. Vorsitzenden an Hans-Wilhelm Langholz herangetragen. Dieser übernahm; Langholz hatte dieses Ehrenamt immerhin 11 Jahre inne; von 1965 bis 1976.<br>Diese Jahre stellten rückblickend eine sehr erfolgreiche Epoche für das Vereinsleben des SV Adelby dar. Unter der Regie von Langholz und seinem Motto „Mach mit bei uns!“ stieg die Zahl der Vereinsmitglieder rasant auf über 1.100 an. Der Sportplatz Adelby samt dem im Jahr 1973 eingeweihten vereinseigenen Clubheim mauserte sich zu einem wahren Schmuckstück, die Sportanlage wurde zudem durch eine 400-m-Laufbahn komplettiert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="629" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/3.jpg" alt="" class="wp-image-71613" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/3.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/3-300x236.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/3-768x604.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/3-696x547.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/3-534x420.jpg 534w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ein fester Bestandteil im Flensburger Sport</h2>



<p>Im letzten Viertel des vorherigen Jahrhunderts sowie in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends war der SV Adelby geprägt durch eine andere Persönlichkeit, seinen langjährigen 1. Vorsitzenden Volker Eddiks, der mehr als 30(!) Jahre den Verein führte. Der lange als Lehrer tätige Eddiks hatte schon von Berufs wegen eine besondere Affinität zur Jugend und zum Sport. Sein ehrenamtliches und zudem weit über das Normale hinausgehendes Engagement für „seinen“ Verein hat dem SV Adelby und seinen vielen Mitgliedern richtig gutgetan. Eddiks ist mittlerweile schon länger nicht mehr als 1. Vorsitzender für den Verein tätig, steht jedoch dem aktuellen Vorsitzenden Heiko Kaletta helfend und unterstützend zur Seite.<br>Er ist heute Geschäftsführer des Vereins und gewissermaßen als „graue Eminenz“ stets mit Rat und Tat zur Stelle. „Die damaligen Zeiten sind mit dem heutigen gesellschaftlichen Leben einfach nicht mehr vergleichbar“, weiß Eddiks. „Wenn man mal rund 30 Jahre zurückblickt, führte man seinerzeit noch ein richtiges Vereinsleben, im Clubheim pulsierte das Leben, die Menschen saßen vor und nach dem Sport in geselliger Runde beisammen, feierten gemeinsam und tranken gern ein Kaltgetränk – oder auch mehr – nach vollbrachter sportlicher Betätigung. Unsere heutige Gesellschaft entwickelt sich dagegen immer mehr zu einer Ego-Kultur. In der aktuellen Zeit haben es Sportvereine deshalb ungleich schwerer. Sie müssen sich viel intensiver um Mitglieder und Sportangebote bemühen. Der Verein wird von immer mehr Menschen in erster Linie als Dienstleister wahrgenommen, nach dem Motto: Was bekomme ich für meinen Mitgliedsbeitrag geboten?“, gibt er Einblicke ins heutige Vereinsleben. Trotzdem ist er stolz auf seinen Club: „Knapp 1.000 Mitglieder zählt der Verein, es sind mehr als 70 Trainer und Übungsleiter, zwei Festangestellte und sechs Mitarbeiter für die Pflege der Sportanlagen und Mitglieder für den SVA im Einsatz.“<br>Und Volker Eddiks kennt sie alle, na ja &#8211; fast alle. Und er kennt jede Sparte des Vereins, weiß um die jeweiligen Besonderheiten. Er hat in vielen Gesprächen und Sitzungen mit den Zuständigen der Stadtverwaltung die Hallenbelegungen organisiert, kann die einzelnen Hallenzeiten fast punktgenau aufzählen. „Das kann sich für den Verein schon mal zu einem Problem auswachsen, denn wir haben Hallenzeiten in zahlreichen hiesigen Sporthallen – nicht nur in den Hallen der Grundschule oder der nahegelegenen KTS Adelby. So ist es für manch eine Sparte bzw. Sportart schwierig, sich in der jeweiligen Sporthalle zu Hause zu fühlen. Doch typischen Hallensportarten bleibt ja nichts anderes übrig, als das in Anspruch zu nehmen, was ihnen angeboten wird. Auf unserer heimischen Sportanlage an der Ringstraße sind ja naturgemäß bei der sportlichen Betätigung nur die Fußballer, die diversen Ausgleichssportgruppen und die Leichtathleten zu Hause.“<br>„Und natürlich auch die Eisstockschützen, die seit 1995 auf ihrer eigens für ihren Sport errichteten Sportanlage im Stadionrund ihren Sport betreiben“, sagt Eddiks.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/4.jpg" alt="" class="wp-image-71614" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/4.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/4-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/4-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/4-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/4-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Sportverein Adelby heute</h2>



<p>Der SV Adelby hat, wie viele andere Vereine auch, die hierzulande üblichen und gängigen Sparten wie Fußball, Leichtathletik, Kinderturnen und Volleyball in seinem Angebot, von A bis Z reihen sich die 16 Sparten auf – genauer von A bis V: von „Ausgleichssport“ bis „Volleyball“. Es gibt mittlerweile eine große Abteilung mit Angeboten aus dem Reha-Bereich, wie Rückenschule, Koronar-Sport oder Nordic Walking. Im Verein haben zudem selbstverständlich auch sogenannte „Exoten“ wie die Eisstockschützen, die Radballer oder die Rollstuhl-Basketballer längst ihr Zuhause gefunden.<br>Das freut besonders den jetzigen und aktuellen Vereinsvorsitzenden Heiko Kaletta, der seit gut drei Jahren, seit 2019, die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender leitet. Heiko Kaletta steht seit vielen Jahren beispielhaft für „seine Sportart“: das Eisstockschießen! Für diese in unseren Breitengraden zugegebenermaßen selten anzutreffende Sportart ist er gewissermaßen das Aushängeschild, das Gesicht. „Der aktuelle Mannschaftskader der Eisstockschützen des SVA besteht derzeit aus fünf Damen und zwei Herren. Eine gute Mischung aus Neueinsteigern und langjährig erfahrenen Spielern macht dabei den Reiz aus und sorgt für einen harmonischen Spielbetrieb, bei dem der Spaß auch nicht zu kurz kommt. Als „echte Naturburschen“ trainieren die Spieler und Spielerinnen das ganze Jahr über draußen auf der Eisstockschützenbahn des SV Adelby“, erwärmt sich Kaletta für seine „coole“ Sportart.<br>Und er übernimmt Verantwortung: „Eigentlich wollte ich gar nicht Vorsitzender werden, doch als mich mein Verein rief, habe ich nicht lange gezögert, und letztlich den vakanten Posten des 1. Vorsitzenden übernommen. Es war für mich die Zeit gekommen, etwas zurückzugeben, auch wenn ich dadurch jetzt wesentlich mehr im Ehrenamt zu leisten habe, der Posten eines Vereinsvorsitzenden ist „nicht ohne“!“<br>Und er ergänzt: „Meine Laufbahn als Sportler beim SV Adelby begann schon vor gut 30 Jahren, als ich als junger Bursche in der damals erfolgreichen B-Jugend des SVA Fußball spielte, als Torwart seinerzeit unter dem Trainer Horst Dieter Adler. Die damalige Zeit als Jugendfußballer hat mir sehr viel gebracht, sowohl sportlich als auch menschlich habe ich viel in jenen Jahren gelernt“, zieht Kaletta ein durchaus positives Fazit seiner Anfänge beim SVA. „Als junger Mann habe ich beruflich bedingt für einige Jahre der Heimat den Rücken gekehrt, kam jedoch später wieder zurück ins beschauliche und schöne Flensburg, habe recht schnell, im Jahr 2010, wieder zum Sport gefunden, allerdings ist seit jener Zeit das Eisstockschießen meine Leidenschaft; ich bin seit dem Jahr 2011 Spartenleiter der Sparte Eisstockschießen im SVA. Gegründet wurde die Sparte 1984 von Sybille und Emil Scheibner, damals Flensburger Eissportclub. 1995 sind sie zum SV Adelby gewechselt.“ Die Eisstockschützen sind weit über die Landesgrenzen erfolgreich und bekannt. „In Bayern weiß heute jeder, wo Adelby liegt!“, schmunzelt Kaletta, der als Eisstockschütze an etlichen Deutschen Meisterschaften teilgenommen hat, und verweist auf den größten Erfolg der Sparte: die Deutsche Vizemeisterschaft im Jahre 2019!</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Die Vereinsphilosophie</h2>



<p>Der SV Adelby hat sich auf die Fahne geschrieben, in erster Linie den Breitensport zu fördern, und dabei insbesondere der Jugend eine möglichst breit aufgestellte sportliche Plattform zu bieten. „Wichtig ist uns die Vielfalt unseres Sportangebots, deshalb ist es so erfreulich, dass wir ein breit gefächertes Angebot an Sparten im Verein haben. Bei uns ist jede und jeder willkommen, völlig unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, oder eigenem Leistungsvermögen.“ Sport soll verbinden, gerade Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Entwicklung gefördert werden, ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachkommen. Erzielte Leistungen, gewonnene Medaillen und Pokale sind dabei zweitrangig – auch wenn beim Sport persönlich errungene Siege für die Beteiligten stets das Sahnehäubchen sind. Man kann mit Fug und Recht sagen: Der SV Adelby hat sich dem Breitensport verschrieben.</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Bekannte Sportler</h2>



<p>Der Breitensport wird folgerichtig im Verein gelebt. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass nicht auch talentierte und erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler im SVA tätig waren oder sind. Den hiesigen Fußballfreunden ist sicherlich Max Christiansen bekannt, der seine ersten Schritte in den unteren Fußball-Jugendmannschaften des SVA tat und sich schon damals als guter Kicker zeigte. Sein Talent blieb nicht lange verborgen: Max ging seinen Weg von Flensburg über Rostock als Jugendlicher, spielte im Herrenbereich bei mehreren Profiklubs, in Bielefeld, Mannheim und Ingolstadt, und aktuell in der 1. Bundesliga bei Greuther Fürth, er wurde sogar in der U17-Nationalmannschaft eingesetzt, und spielte bei der Olympiade 2016 in Rio für die deutsche Olympia-Auswahl. Er hat seinen ersten Verein nicht vergessen, wie auf dem Bild dokumentiert …</p>



<p><br>Die schon erwähnte B-Jugend-Fußballmannschaft von 1990/1991, die sogar schleswig-holsteinischer Vizemeister wurde, konnte sich damit für den norddeutschen Pokal qualifizieren. Das war damals eine große Überraschung im norddeutschen Raum, da Adelby sogar Mannschaften wie Holstein Kiel hinter sich gelassen hatte. In der Truppe spielte zusammen mit Heiko Kaletta neben anderen auch Tom Viebrock, der später im Herrenbereich sogar zeitweise bei den Amateuren von Werder Bremen und danach in der Oberliga bei TSB Flensburg aktiv war.</p>



<p><br>Und schließlich Britta Jänicke: Britta begann das Handballspielen beim SV Adelby, sattelte später auf Leichtathletik um, und nahm als Leichtathletin an den Paralympics 1988 in Seoul teil, gewann im Diskuswerfen und Speerwerfen jeweils die Goldmedaille – bei späteren Paralympics gelangen ihr weitere Medaillenerfolge. Im Jahr 1988 war übrigens für einige Tage die komplette Paralympics-Mannschaft, die nach Seoul fahren sollte, beim SVA zu Gast und hat sich auf die „Spiele“ vorbereitet. Dass sich das deutsche Team ausgerechnet im Norden dazu traf, hing damit zusammen, dass die wohl erfolgreichste Sportlerin des SV Adelby, Britta Jänicke, eben jener Mannschaft angehörte.<br>Doch auch andere Sparten haben durchaus auf Landesebene und im lokalen Bereich Erfolge erzielt, wie etwa in den 1970er und 1980er Jahren die Volleyballer des Vereins. Apropos Volleyball: Die Sparte befindet sich gerade im Neuaufbau, nachdem die jahrelang erfolgreiche Spielgemeinschaft mit dem TSB Flensburg aufgekündigt wurde.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/8.jpg" alt="" class="wp-image-71624" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/8.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/8-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/8-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/8-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/8-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Unabhängig davon, wie viel Unterstützung der Verein von der Stadt, vom Land, dem Landessportverband oder anderen bekommt: Ganz sicher werden sich auch in der Zukunft der 1. Vorsitzende mit seinem gesamten Vorstand, der Geschäftsführer, die Spartenleiter und alle Übungsleiter und Trainer weiter mit Herzblut um ihren Verein, seine Mitglieder und deren Belange kümmern. So konnten zwar wegen der Corona-Pandemie keine offiziellen Feierlichkeiten zum 70jährigen Vereinsjubiläum in 2020 veranstaltet werden, doch wird man garantiert auch in den kommenden Jahren an gewohnten Events wie dem jährlichen Osterfeuer oder dem Laternelaufen am Martinstag festhalten. Auch die regelmäßig im Sommerhalbjahr stattfindenden Fußballturniere und Fußballschulen für die jungen Kicker werden wieder ausgerichtet werden. Der SV Adelby ist seit 2021 Kooperationspartner des FC St. Pauli, erneut wird die Fußballschule des St. Pauli im Juli 2022 wieder zu Gast auf der Sportanlage an der Ringstraße sein, und den zahlreichen jungen Kickern eine besondere Freude bereiten.<br>Längst hat sich der Vorstand intensiv darum bemüht einen Kunstrasenplatz auf die Anlage zu bekommen. Man ist daneben – im Tagesgeschäft – permanent damit befasst, die immer wiederkehrenden Probleme bei der Akquise von Übungsleitern in den Griff zu bekommen …</p>



<p>Wir sind uns sicher: Ganz bestimmt wird der SV Adelby auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein Verein bleiben, der sich stark macht für den Breitensport, und der ein lohnenswerter Anlaufpunkt sowohl für die Sportbegeisterten aus der Nachbarschaft sein wird, aber auch für alle anderen Sportfreunde, die in einem gut geführten Sportverein eine Heimat suchen!</p>


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<p><em>Mit dem 1. Vorsitzenden des SVA sprach Peter Feuerschütz<br>Fotos: Benjamin Nolte, privat </em></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<p></p>
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		<title>Der TSV Oeversee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 22:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein fester Bestandteil der Geest-Gemeinde 100 Jahre TSV Oeversee – besser und ganz korrekt gesagt: sogar 102 Jahre TSV Oeversee. Ein Jubiläum, das man nicht einfach mal soeben erreicht, sondern das Ergebnis jahrzehntelangen Engagements, Gemeinschaftssinns und Kooperation. Was 1920 noch als reiner Männerverein mit Turnen und Schlagball begann, ist heute im Jahre 2022 ein Verein [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Ein fester Bestandteil der Geest-Gemeinde</h2>



<p>100 Jahre TSV Oeversee – besser und ganz korrekt gesagt: sogar 102 Jahre TSV Oeversee. Ein Jubiläum, das man nicht einfach mal soeben erreicht, sondern das Ergebnis jahrzehntelangen Engagements, Gemeinschaftssinns und Kooperation. Was 1920 noch als reiner Männerverein mit Turnen und Schlagball begann, ist heute im Jahre 2022 ein Verein für alle, mit einem für die ländliche Lage attraktiven und breiten Sportangebot. Mit acht Sparten von Bowling, Handball, Fußball, Volleyball, Fitness, Badminton, Tischtennis und einem sehr großen Turnangebot bietet der Verein für alle Sportbegeisterten, von 0 bis aktuell 94 Jahren, seinen heute rund 750 Mitgliedern vielfältige Möglichkeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-71039" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1024x576.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1068x601.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><br>So stützt heute der TSV Oeversee im Wesentlichen den Breitensport, ohne den es aus Sicht des rührigen Vereinsvorstands niemals Leistungs- oder Spitzensport geben kann, wobei der Verein, in einzelnen Sparten, durchaus Spitzenleistungen bieten und vorzeigen kann: Zahlreiche überregionale und sogar nationale Titel konnte insbesondere die Turnsparte verzeichnen, aber auch im Handball gab es bereits große Erfolge zu feiern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-71038" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1-1024x576.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1-1068x601.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><br>So treten im Juni die Turnmannschaften bei der Landesmeisterschaft an, im Handball spielen die männliche B- und die weibliche C-Jugend um die Qualifikation für die Schleswig-Holstein-Liga.<br>So wie der Breitensport das unabdingbare Fundament für den Leistungssport ist, so sind der Gemeinschaftssinn und das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder das Fundament jedes Vereins. Ohne diese engagierten Vereinsmitglieder gäbe es überhaupt kein gefühltes und gelebtes Vereinsleben, sondern nur einen reinen Dienstleistungsbetrieb.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="675" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/6-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-71043" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/6-1024x576.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/6-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/6-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/6-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/6-1068x601.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/6-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/6.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Das Wesen des heutigen und modernen Sportvereins</h3>



<p>Würde man dagegen allen ehrenamtlich Engagierten einen entsprechenden Lohn zahlen, wäre das Sportangebot überhaupt nicht darstellbar. Neben dem nicht unerheblichen finanziellen Aspekt ist es aber gerade das, was es nicht zu kaufen gibt, was den entscheidenden Unterschied in einem funktionierenden (Sport-)Verein ausmacht: Gemeinschaft und Zusammenhalt. Vom Nikolaus-Auftritt beim Kinderturnen, über den Klönschnack im Clubheim, bis hin zu den gemeinsamen Erlebnissen auf Touren, Turnieren und Wettkämpfen – und es gäbe wohl noch so viel mehr. Das wahre Vereinsleben spiegelt sich auch in dem notwendigen ehrenamtlichen und freiwilligen Engagement vieler Mitglieder wider. Hierzu zählen eben weit mehr Menschen als nur die Vorstandsmitglieder, sondern insbesondere die Übungsleiter<em>innen und Trainer</em>innen, die Aufsichten im Fitness-Bereich, alle Tresenkräfte im Clubheim, Platzwart und Spartenleiter<em>innen. Aber auch alle anderen Engagierten, die Training, Spiele, und andere Veranstaltungen z. B. durch Kuchenverkauf, Auf- und Abbauhilfen, Kampfgericht und vieles mehr unterstützen und damit leistbar machen, sind unverzichtbar. Leider spürt auch der TSV Oeversee immer mehr den Wandel innerhalb der Gesellschaft, hin zu einer Gesellschaft der Konsumenten. So wird es zunehmend schwerer, für viele Bereiche Übungsleiter</em>innen zu finden. Wenn der Verein künftig nur noch als Dienstleistungsbetrieb, als reiner Konsumbetrieb, wahrgenommen wird, dann fehlen irgendwann die engagierten und ehrenamtlichen Kräfte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/5-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-71042" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/5-1024x576.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/5-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/5-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/5-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/5-1068x601.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/5-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/5.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><br>Längst wurden schon in den Mannschaftssparten und Sportarten wie Fußball und Handball Kooperationen mit Nachbarvereinen eingegangen, so wurde schon 1999 mit den Nachbarn vom TSV Tarp der eigenständige Fußballverein FC Tarp-Oeversee gegründet: Heute können alle Kinder und alle Jugendliche in diesem ortsübergreifenden Verein kicken – ohne nun sehr viel weiter zum Lieblingssport fahren zu müssen. Auch die örtliche Handball-Spielgemeinschaft SG Oeversee-Jarplund-Weding ist mit prallem Leben gefüllt, sie besteht aus den Stammvereinen TSV Oeversee und dem benachbarten TSV Jarplund-Weding.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/4-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-71041" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/4-1024x576.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/4-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/4-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/4-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/4-1068x601.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/4-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/4.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Ausblick</h3>



<p>Um einen Verein heutzutage mit Leben zu erfüllen und damit der Gemeinde ein wertvoller, tragender Bestandteil zu sein, bedarf es somit weiterhin der Unterstützung vieler. Mit viel Einsatz hat der Festausschuss ein vielfältiges Programm anlässlich des bemerkenswerten Vereinsjubiläums erstellt. Der Vorstand des Vereins hofft auf rege Teilnahme an den Festveranstaltungen in der Festwoche vom 17. bis 26. Juni 2022: „Wir freuen uns auf Ihren Besuch“, lädt die 1. Vorsitzende des TSV Oeversee, Antje Voß, ein.</p>



<p><em>flj</em></p>
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		<title>Der TV Grundhof &#8211;  mehr als  „nur&#8220; ein Sportverein</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 00:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Förderverein]]></category>
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<p>Im landschaftlich so wunderschönen Angeln ist der Turnverein Grundhof von 1911 e. V. zu Hause. Der TV Grundhof ist der Verein im nördlichen Angeln für die Ortschaften im Gebiet Streichmühle, Dollerup, Langballig, Westerholz – und natürlich auch Grundhof. Seine Heimstatt liegt direkt an der Nordstraße (B199) in Streichmühle. Neben den beiden großen Sportplätzen und vier Tennisplätzen gehören auch zwei Beach-Volleyballfelder und die (zu kleine) Sporthalle zur Anlage dazu – und das schöne, noch recht neue Sportheim.<br>Der Sportverein TV Grundhof mit seinen Sparten Turnen, Tanzen, Judo, Tennis, Volleyball und Fußball war schon in den zurückliegenden Jahren stets beliebter Anlaufpunkt und Ziel der bewegungshungrigen und sportbegeisterten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen der Region. Die Kids – natürlich auch die Erwachsenen – kickten, turnten, tanzten, spielten allein oder in Gruppen, und gesellschaftliches Leben fand auch regelmäßig statt – wie in vielen anderen gleich gearteten Vereinen auch.<br>Mit den zunehmenden vielfältigen Freizeitmöglichkeiten ging in den letzten Jahrzehnten eine gesellschaftliche Wandlung einher: Sport war nicht mehr konkurrenzlos, zudem stieg die Mobilität der Menschen. Mit Beginn der 90er Jahre kamen zusätzlich vermehrt Menschen aus anderen Ländern in die Region, insbesondere seit der Flüchtlingskrise im Spätsommer 2015.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Verein ändert seine Strukturen</h2>



<p>Der Wandel brachte im TV Grundhof einen bemerkenswerten Generationswechsel mit sich. Zahlreiche mittlerweile erwachsen gewordene Vereinsmitglieder waren bereit, Verantwortung im Verein zu übernehmen, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Hoch motiviert gingen diese jungen Ehrenamtler ans Werk, brachten zahlreiche neue Ideen mit, die sie – von den alteingesessenen Mitgliedern gut unterstützt – umgehend in die Tat umsetzten.<br>War der Verein schon jahrelang stets mit einer recht großen Delegation am Scheersbergfest beteiligt, wurde jetzt das „grunZ“ ins Leben gerufen: Das Grundhofer Zeltlager, seit 2015 ein absoluter Renner im jährlichen Vereinskalender. Wenn dann rund 140 Kinder und Jugendliche gemeinsam mit 40 Betreuern eine Woche lang das Vereinsgelände bevölkern und dort bei Spaß und Spiel eine coole Zeit verleben, geht jedem Sportfreund das Herz auf.<br>Gerade dieses Event war und ist besonders gut dafür geeignet, ein Zusammengehörigkeitsgefühl aller Teilnehmer und Beteiligten herzustellen.<br>Mittlerweile ist der Vorstand des Vereins mit Ehrenamtlern aus allen Altersklassen besetzt, wobei die Doppelspitze mit den beiden Vorsitzenden Hauke Lassen (38) und Lewe Twist (29) eher zur jungen Generation zu zählen ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-67210" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-1024x768.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-1536x1152.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-2048x1537.jpg 2048w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-1068x801.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/06/TV-Grundhof-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Leif Nielsen (Vorstand Förderverein) und Lewe Twist (Vorstand Hauptverein) freuen sich über die neue TVG-Vereinskollektion und suchen noch Sponsoren für die einheitlichen  „Grün.Weiß.Bunt!“-Trikots für die Fußballsparte</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">„Grün. Weiß. Bunt!“</h2>



<p>In recht kurzer Zeit ist es dem aktuellen Vorstand und Vereinsbeirat gelungen, eine vereinseigene Philosophie zu entwickeln, die in dieser Form wohl in hiesigen Sportvereinen einmalig ist. So wurde definiert, für was der TVG eigentlich steht:<br>Farbe bekennen für Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung – diese Haltung vertritt der Verein TV Grundhof. „Unter Federführung von Lennart Goldbach und Sören Riechmann wurde diese Initiative ins Leben gerufen. Wir wollen Flagge zeigen, mit anderen Menschen und Sportlern ins Gespräch kommen und unseren Verein durch verschiedene Aktionen noch deutlicher positionieren. Uns ist es wichtig, ein Anlaufziel für alle zu sein und zu bleiben, an dem Gemeinschaft und Vielfalt einen Platz zur Entfaltung finden“, beschreibt Lewe Twist, und er ergänzt: „Wir empfinden es als richtig und wichtig, dies auch deutlich zu zeigen. Deswegen setzen wir mit der Initiative „Grün. Weiß. Bunt!“ ein klares Zeichen!“<br>Auch das schon länger geltende Vereinsmotto „TV Grundhof. Wahre Liebe.“ prägt bereits seit Jahr und Tag das Miteinander in allen Sparten und bei außersportlichen Aktivitäten. So sind die „TVGer“ längst dafür bekannt, dass Sportbegeisterte aller Altersgruppen, aus unterschiedlichsten Berufsfeldern und diversen Nationen in diesem Verein Tag für Tag in einem freundlichen und respektvollen Miteinander Sport treiben. Das bestätigen zum Beispiel gern die erwachsenen Fußballer aus eigener Erfahrung: „Unsere 3. Männermannschaft ist doch so ein Paradebeispiel für gelebte Vielfalt. Es fühlt sich toll an, ein Teil dieser bunt gemischten Truppe zu sein.“<br>Damit das auch so bleibt, verleiht die Initiative „Grün. Weiß. Bunt!“ genau diesen Vereinswerten Ausdruck. Auf Veranstaltungen präsent zu sein, im Verein aufzuklären, klare Zeichen zu setzen, etwa mit Kapitänsbinden und Shirts, und in den sozialen Medien Stellung zu beziehen, ist für das Aktionsbündnis dabei selbstverständlich geworden.&nbsp;Das entsprechende Trikot (siehe auch auf dem Foto…) ist Beweis und Beleg dieser Einstellung, mit Stolz und selbstbewusst tragen die Vereinsmitglieder dieses Markenzeichen auch gern in ihrer privaten Umgebung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„TVG trotz(t) Corona“</h2>



<p>Die Corona-Pandemie hat auch den TVG hart getroffen – wie alle anderen Sportvereine auch! Doch ist der Vorstand deshalb nicht untätig geblieben, hat diese Entwicklung nicht einfach tatenlos hingenommen, sondern sich Gedanken gemacht, wie man aus dieser verordneten Isolation ausbrechen könnte. Es wurde die Plattform „TVG trotz(t) Corona“ entwickelt, Ideen eingebracht, diese weiter vorangetrieben wie zum Beispiel der Aufruf „Wir wollen jeder für sich allein und doch gemeinsam eine Strecke von 1.911 km laufen“ (1911, das Gründungsjahr des Vereins).<br>Mit diesen Aktionen wurden die zum Stillstand verdonnerten Vereinsmitglieder aufgerufen und motiviert, für sich selbst – aber auch für die Gemeinschaft – etwas zu unternehmen, und … siehe da: Die Mitglieder zogen überraschend gut mit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Förderverein</h2>



<p>Die vielfältigen Aktivitäten, speziell die Errichtung von Sportanlagen, die Anschaffung von Sportgeräten oder die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen, insbesondere des Jugendsports, sind nicht umsonst zu haben, und so wurde ein „Förderverein für den TV Grundhof von 1911 e.V.“ schon 1993 für eben jene Zwecke gegründet. Diesem Förderverein steht Leif Nielsen vor, der nebenbei auch noch eine Jugendmannschaft trainiert. Leif ist das TVG Gen quasi in die Wiege gelegt worden, bereits sein Vater und Großvater waren hier sehr aktiv. Durch den Umzug der Familie nach Flensburg war Leif zwischendurch jahrelang in einem Flensburger Verein tätig, ist jedoch schon längst wieder zu seinen sportlichen Wurzeln zurückgekehrt. Für das aktuelle Jahr 2021 hat sich der Förderverein viel vorgenommen, so wird aktuell für alle Vereinsmitglieder eine eigene Vereinskollektion in „Grün-Weiß“ entwickelt, Muster gibt es bereits – jetzt geht es darum, die Bestellung, Beschaffung und Ausstattung aller Mitglieder in die Tat umzusetzen.<br>Neben der Vereinskollektion plant der rührige Förderverein ein sogenanntes Panini-Album aller Sparten und Vereinsmitglieder zu erstellen, Einzelheiten zu diesem Projekt sind beim Förderverein zu erfragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gegenwart und Zukunft</h2>



<p>Aktuell verfügt der Verein TV Grundhof über einen Mitgliederbestand von 870 Mitgliedern, vor Corona waren es rund 910 Personen. Der Vorstand ist sich recht sicher, diese corona-bedingte Delle in relativ kurzer Zeit wieder ausgeglichen zu bekommen. Schon heute herrscht wieder emsiger Trainingsbetrieb auf der Sportanlage, alle Menschen gieren nach Bewegung, Sport und sozialen Kontakten – so wie früher vor „Corona“!<br>Im Jahr 2022 feiert der TV Grundhof seinen 111. Geburtstag. „Bei den zahlreichen Feiern und Gelegenheiten wollen wir insbesondere das Motto „Grün. Weiß. Bunt!“ aufgreifen“, kündigt Lewe Twist an. „Sexismus, Homophobie und Intoleranz haben nun einmal keinen Platz im TV Grundhof.“<br>Der Verein nahm mit der Initiative „Grün. Weiß. Bunt!“ vor Jahresfrist an der landesweiten Kampagne „Sterne des Sports“ teil. Die „Sterne des Sports“-Jury zeichnete die Kampagne mit dem zweiten Platz auf Landesebene aus. Damit ist eigentlich alles gesagt … obwohl die Initiative nach Meinung des Flensburg Journals durchaus den ersten Platz verdient gehabt hatte!<br>Das Flensburg Journal wünscht den TVGern weiterhin viel Erfolg auf dem eingeschlagenen Weg! Ihr seid eine Bereicherung für eure Region, ein tolles Vorbild für den Sport und die gesellschaftliche Entwicklung in Schleswig-Holstein! Weiter so!!</p>



<p><em>Text: Peter Feuerschütz<br>Fotos: TV Grundhof</em></p>
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