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	<title>Nachgefragt Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Agentur für Arbeit Flensburg – weit mehr als nur ein „Arbeitsamt“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 00:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachgefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Agentur für Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg .]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche&#160;Aufgaben&#160;hat&#160;eigentlich die&#160;Arbeitsagentur?&#160;&#8230; Die Arbeitsagentur erfüllt für Bürger und Unternehmen umfassende Aufgaben rund um den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Die wichtigsten Aufgaben sind die Vermittlung von Lehrstellen und Jobs, die Berufsberatung und die Förderung der Berufsausbildung.Die Agentur für Arbeit – korrekt heißt sie Bundesagentur für Arbeit – bringen viele Menschen zuerst in Zusammenhang mit den Schlagworten Arbeitslosengeld, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Welche&nbsp;Aufgaben&nbsp;hat&nbsp;eigentlich die&nbsp;Arbeitsagentur?&nbsp;&#8230;</strong></p>



<p>Die Arbeitsagentur erfüllt für Bürger und Unternehmen umfassende Aufgaben rund um den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Die wichtigsten Aufgaben sind die Vermittlung von Lehrstellen und Jobs, die Berufsberatung und die Förderung der Berufsausbildung.<br>Die Agentur für Arbeit – korrekt heißt sie Bundesagentur für Arbeit – bringen viele Menschen zuerst in Zusammenhang mit den Schlagworten Arbeitslosengeld, Arbeitslosigkeit, Hartz 4 oder dem immer noch weit verbreiteten Begriff „Arbeitsamt“.<br>Wieso die Agentur für Arbeit viel mehr als das ist und wie sie mit ihren zahlreichen Förder- und Beratungsprogrammen die Menschen für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt der Zukunft bereits seit Jahren fit macht und weiterhin fit machen möchte, hat dem Flensburg Journal Hans-Martin Rump in einem sehr interessanten Gespräch nahegebracht.<br>Die hiesige Agentur für Arbeit gehört – wie zwölf andere gleichartige Einrichtungen – zur Regionaldirektion Nord, mit Sitz in Kiel. Zum Agenturbezirk Flensburg wiederum gehören neben der Stadt Flensburg die Landkreise Schleswig-Flensburg sowie Nordfriesland. Die Hauptagentur Flensburg ist in der Waldstraße 2 im Stadtteil Duburg zuhause, daneben gibt es noch in sechs weiteren Städten des Agenturbezirks örtliche Einrichtungen.<br>Hans-Martin Rump ist Vorsitzender der Geschäftsführung und Leiter der Agentur für Arbeit Flensburg.<br><br><strong>FLJ:&nbsp;Welche&nbsp;Einflüsse&nbsp;hat&nbsp;die&nbsp;bald&nbsp;seit 2&nbsp;Jahren&nbsp;andauernde&nbsp;Corona-Pandemie&nbsp;mit ihren bekannten Einschränkungen auf die Flensburger Agentur für Arbeit genommen?</strong></p>



<p>HMR: Ich glaube, um das Ausmaß der Auswirkungen der Pandemie auf unsere Agentur einordnen zu können, müssen wir auf den ersten Lockdown im März/April 2020 zurückblicken. Drei wesentliche Aspekte möchte ich dazu benennen. Corona hat dazu geführt, dass normale saisonale Entwicklungen durchbrochen wurden. Wir konnten uns stets darauf verlassen, dass im Frühjahr die Arbeitslosigkeit sinkt. 2020 wurden wir mit einer deutlich steigenden Arbeitslosigkeit konfrontiert.<br>Gleichzeitig haben Betriebe das Instrument Kurzarbeit intensiv in Anspruch genommen. Hier mussten wir quasi von Null auf Hundert hochfahren. Um das in Zahlen auszudrücken: Unmittelbar vor der Pandemie wurde nur in Einzelfällen in unserer Region kurzgearbeitet. Schon im April 2020 haben 32.300 Menschen Kurzarbeitergeld bezogen.<br>Daneben spielte der Gesundheitsschutz von Mitarbeitern und Kunden eine zentrale Rolle. Wir haben für den laufenden Publikumsverkehr geschlossen, um Ansteckungen zu vermeiden, und wollten trotzdem in dieser für unsere Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkunden schwierigen Zeiten erreichbar sein.<br><br><strong>FLJ:&nbsp;Wie&nbsp;sind&nbsp;Sie&nbsp;mit&nbsp;diesen Herausforderungen&nbsp;umgegangen?</strong></p>



<p>HMR: Wir haben das geschafft, indem wir klar gesagt haben: „Die Leistung muss stehen“. Heißt, Menschen die sich arbeitslos melden mussten, sollten schnell und zuverlässig ihr Arbeitslosengeld ausgezahlt bekommen und für Arbeitgeber, die Kurzarbeit in Anspruch nehmen mussten, wollten wir sicherstellen, dass Kurzarbeitergeld zügig und verlässlich ausgezahlt wird. Dies hat sich als wirkungsvolle Prävention vor Arbeitslosigkeit herausgestellt. Menschen mussten nicht entlassen werden und durch die schnelle Auszahlung von Kurzarbeitergeld an die Betriebe konnten wir gewährleisten, dass die Vorverauslagung von Gehaltszahlungen nicht zu Liquiditätsengpässen geführt hat.<br>Dass wir gleichzeitig für unsere Kunden erreichbar waren, haben wir durch Schaltung einer regionalen Telefonhotline erreicht. Wer uns nicht direkt erreicht hat, hat zügig einen Rückruf bekommen, soweit auf den Anrufbeantworter gesprochen wurde. Beratungen wurden im wesentlich telefonisch durchgeführt, aber auch Videoberatungen konnten wir anbieten. Und wichtig: Wir hatten nie ganz für persönliche Anliegen geschlossen. In wirklich dringenden Einzelfällen waren wir auch persönlich ansprechbar. Natürlich unter Beachtung aller Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen.<br>Das alles war nur machbar, weil sich die Kolleginnen und Kollegen schnell und flexibel auf veränderte Aufgabenstellungen eingelassen haben, um unseren Kunden zur Seite zu stehen. Ich möchte mich dafür auch an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken. Das war eine tolle Leistung und Zusammenhalt!<br><br><strong>FLJ:&nbsp;Wie&nbsp;ging&nbsp;es&nbsp;weiter?</strong></p>



<p>Die Coronazeit hat sich ja als wellenartige Bewegung von Lockerungen und Lockdowns dargestellt. Entsprechend haben sich die Arbeitslosenzahlen und die Kurzarbeiterzahlen entwickelt. Mit Lockerungen ging eine stete Abnahme der Arbeitslosenzahlen einher. Auch die Zahlen der Kurzarbeiter haben sich in diesen Phasen deutlich reduziert. Mit neuerlichen Lockdowns stiegen beide Zahlen wieder. Den bisherigen Höchststand der Arbeitslosigkeit während der Pandemie hatten wir dann in der Lockdownphase zum Jahreswechsel 2020 zu 2021. Konkret im Februar letzten Jahres. Mit den Lockerungen im Frühjahr sank die Arbeitslosigkeit dann wieder. Im Dezember 2021 lag sie dann auf dem Niveau wie vor der Pandemie. Die durchgängig hohe Nachfrage nach Arbeitskräften hat hier sehr geholfen.<br>In allen Phasen haben wir unsere Dienstleistungen angepasst, um entsprechend der Kontaktmöglichkeiten für unsere Kunden da zu sein.<br><br><strong>FLJ: Sie bezeichnen Ihre Klientel, die Nutzer der Agentur für Arbeit, als Kunden?</strong></p>



<p>HMR: Ja, für uns sind unsere Besucher und Nutzer unserer Angebote keine Bittsteller, sondern wir betrachten sie als unsere Kunden, denen wir in den eingangs beschriebenen Kompetenzbereichen ein zielgerichtetes und passendes Angebot machen. Wir sehen uns als Dienstleister, die mit ihren Kunden stets auf „Augenhöhe“ in Kontakt treten und Hilfe zur Selbsthilfe anbieten.</p>



<p><strong>FLJ:&nbsp;Wie&nbsp;hat&nbsp;sich&nbsp;die&nbsp;Situation&nbsp;auf Arbeitsroutinen&nbsp;ausgewirkt?</strong></p>



<p>HMR: Dadurch, dass wir viel personelle Kapazität in die Gewährung von Kurzarbeitergeld gesteckt haben, haben wir uns in der Beratung konzentrieren müssen. Uns war wichtig, jedem Kunden möglichst zügig ein Erstgespräch unterbreiten zu können.<br>Je länger Arbeitslosigkeit dauert, desto größer wird das Risiko, keine neue Beschäftigung zu finden. Es war uns deshalb daneben wichtig, Kunden spätestens nach rund sechsmonatiger Arbeitslosigkeit ein Unterstützungsangebot zukommen zu lassen.<br>Kontakte haben sich in der Regel auf telefonischem Weg realisieren lassen. Solche Angebote konnten aber beispielsweise auch digital unterbreitet werden.<br>Was uns sehr geholfen hat, ist die Tatsache, dass sich Menschen auch über ein Onlinetool arbeitslos melden konnten. Seit Anfang des Jahres gibt es diese Möglichkeit dauerhaft.<br>Für persönliche Kontaktformen haben unsere Kollegen kreative Wege gefunden. Um einer Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen zu entgehen, wurde beispielsweise im Rahmen von Spaziergängen beraten. Immer vorausgesetzt, die Kunden sind einverstanden.<br><br><strong>FLJ:&nbsp;Welche&nbsp;Arbeitsabläufe&nbsp;im&nbsp;Bereich&nbsp;der Digitalisierung&nbsp;wurden&nbsp;in&nbsp;Ihrem&nbsp;Hause vorangebracht?</strong></p>



<p>HMR: Die Pandemie hat tatsächlich die technische Weiterentwicklung unserer Arbeitsplätze beschleunigt. Die Videoberatung oder die Möglichkeit, sich digital arbeitslos zu melden habe ich bereits erwähnt. Darüber hinaus ist es möglich, Arbeitslosen- und Kurzarbeitergeld 24/7 online zu beantragen. Über eine mobile App können beispielsweise Infos über den Bearbeitungsstand von Arbeitslosengeld bezogen oder Dokumente hochgeladen werden. Auch Termine können online vereinbart werden.<br>Was viele gar nicht wissen, unsere Akten werden schon seit einiger Zeit elektronisch geführt. Aus meiner Sicht eine ganz zentrale Voraussetzung dafür, dass wir in der Krise so flexibel und schnell reagieren konnten.<br><br><strong>FLJ: Wie hat sich für Sie die Situation auf dem Ausbildungsmarkt dargestellt?</strong></p>



<p>HMR: Wir haben auch in der Berufsberatung die bereits erwähnten technischen und digitalen Hilfsmittel gut nutzen können. Dennoch stellt sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt schwierig dar. Vielfach waren größere Veranstaltungen, die zur Information und Orientierung von Jugendlichen beitragen, nicht möglich. Dazu gehören zum Beispiel Messen oder Bewerbernächte. Auch Berufsorientierungsveranstaltungen in unserem Berufsinformationszentrum konnten nicht durchgeführt werden. Ein weiterer wichtiger Baustein, die Praktika in den Betrieben, ließen sich häufig nicht realisieren. Wenn man weiß, dass es über 350 Ausbildungsberufe gibt, kann man sich vorstellen, welche Lücke diese fehlenden Informations- und Orientierungsmöglichkeiten hinterlassen. Die Kolleginnen und Kollegen der Berufsberatung haben versucht, überall wo es möglich war, ihre Dienstleistung in den Schulen anzubieten. Es wurden viele kreative Möglichkeiten unterbreitet, mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen oder zu bleiben. Das hat auch wirklich gut geklappt. Mir ist auch wichtig zu erwähnen, dass es ein enges Zusammenwirken mit allen Akteuren auf dem Ausbildungsmarkt wie IHK und HWK, den Berufsschulen und innerhalb der verschiedenen Jugendberufsagenturen im Agenturbezirk gegeben hat. Trotzdem ist festzustellen, dass sich die Zahl der jungen Menschen, die sich für eine Ausbildung interessieren, zurückgegangen ist.<br><strong><br>FLJ:&nbsp;Was&nbsp;hat&nbsp;Corona&nbsp;mit&nbsp;dem&nbsp;Arbeitsmarkt gemacht?</strong></p>



<p>HMR: Die Arbeitslosenzahlen bewegen sich, wie eingangs beschrieben, wieder auf dem Niveau wie vor der Pandemie. Es ist aber festzustellen, dass es einigen Kundinnen und Kunden gerade während der Erholungsphase nach dem ersten Lockdown nicht gelungen ist, wieder im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Als Folge ist zu erkennen, dass sich Langzeitarbeitslosigkeit erhöht hat. Es ist eine wichtige Aufgabe, dieser Verfestigungstendenz entgegenzuwirken.<br><br><strong>FLJ:&nbsp;Hat&nbsp;Corona&nbsp;die&nbsp;Nachfrage&nbsp;nach&nbsp;Arbeit negativ&nbsp;beeinflusst?</strong></p>



<p>HMR: Ein positiver Aspekt ist die Tatsache, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften trotz der Pandemie eben nicht nachgelassen hat. Bezogen auf den Bezirk der Arbeitsagentur Flensburg ist sogar eine stetige Steigerung erkennbar: Die Nachfrage nach Arbeit ist im Vergleich zum letzten Vorkrisenmonat und gemessen an der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um immerhin 2,1 Prozent gestiegen. Ein anderer Indikator dafür ist, dass uns im Jahr 2021 14,0 Prozent mehr offene Stellen zugegangen sind als im Vorjahr. Aber es gibt eine Kehrseite dieser Medaille. Viele Betriebe suchen händeringend nach Arbeitskräften. Und ich sage bewusst Arbeitskräfte, weil eben nicht nur Fachkräfte gesucht werden.<br><br><strong>FLJ:&nbsp;Die&nbsp;Agentur&nbsp;für&nbsp;Arbeit&nbsp;bietet&nbsp;auch&nbsp;für Beschäftigte diverse Maßnahmen an. Wie ist auf diesen Feldern die aktuelle Situation?</strong></p>



<p>HMR: Trotz Corona konnten wir für nahezu die gleiche Anzahl Menschen Unterstützung wie Weiterbildungen, Unterstützung bei der Arbeitssuche oder Coachings realisieren. Allein mit diesen beiden Instrumenten aus unserem Unterstützungskatalog haben wir in 2021 rund 1.900 Menschen unterstützt. Wichtig, auch aktuell stehen uns ausreichend Mittel zur Verfügung, um unseren Kunden die benötigte Hilfe anzubieten.<br>Was noch zu wenig bekannt ist, die Weiterbildung und Fortbildung von Beschäftigten ist ein Feld, das wir weiterhin intensiv bearbeiten und vorantreiben. 2021 konnten wir rund 140 Beschäftigten bei ihrer beruflichen Qualifizierung unter die Arme greifen. In Zeiten des schnellen Wandels auf dem Arbeitsmarkt soll das Menschen unterstützen, dauerhaft in Beschäftigung zu bleiben. Deshalb wollen wir diese Zahl steigern. Zu diesem Thema und auch einigen anderen Besonderheiten in unserem Hause werden wir Sie gern in weiteren Gesprächen informieren.</p>



<p>Das Flensburg Journal bedankt sich für ein aufschlussreiches und intensives Gespräch!</p>



<p><em>flj</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Demenz geht uns alle an –  Aktivitäten der Alzheimer  Gesellschaft Flensburg e.V.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2018 16:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachgefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer Gesellschaft Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[highlight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 1994 findet am 21. September der Welt-Alzheimertag statt. In aller Welt werden vielfältige Aktivitäten durchgeführt, um die Öffentlichkeit auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Auch die Alzheimer Gesellschaft Flensburg nutzt den September, um in besonderem Maße auf die Möglichkeiten hinzuweisen, die es in Flensburg und Umgebung gibt, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1994 findet am 21. September der Welt-Alzheimertag statt. In aller Welt werden vielfältige Aktivitäten durchgeführt, um die Öffentlichkeit auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen.<br />
Auch die Alzheimer Gesellschaft Flensburg nutzt den September, um in besonderem Maße auf die Möglichkeiten hinzuweisen, die es in Flensburg und Umgebung gibt, um Unterstützung zu bekommen oder auch selber aktiv zu werden.<br />
Der September beginnt mit einer interessanten Veranstaltung im Audimax der Hochschule. Unter dem Namen Flensburg und Gesundheit (FleGe) geht es am 7. September von 14:00 bis 17:30 Uhr um das Thema Pflegerische Versorgung aus Angehörigenperspektive . Die Alzheimer Gesellschaft ist mit einem Vortrag dabei: „Demenz – nicht nur ein Pflegethema! Mehr Unterstützung für Angehörige.“<br />
Am Donnerstag, den 13. September lädt die Kirchengemeinde St. Nikolai zu einer Fragestunde Demenz ein.<br />
Dr. Marie Luise Strobach hält einen Vortrag, im Anschluss gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich über die Arbeit der Alzheimer Gesellschaft zu informieren.<br />
Am Samstag, dem 15. September geht es auf dem Flensburger Wochenmarkt auf dem Südermarkt hoch her. Gemeinsam mit den Marktbeschickern möchte die Alzheimer-Gesellschaft Flensburg und Umgebung e. V. auf die Krankheit Demenz aufmerksam machen und über ihre Arbeit und Angebote informieren. Darüber hinaus können die MarktbesucherInnen an den Stationen eines Demenzparcours die Erfahrung machen, mit welchen Handicaps Menschen mit Demenz leben müssen.<br />
Mit dieser Aktion möchten wir aber auch für unser neues Angebot „Treffpunkt Demenz“ Werbung machen. Alle, die ihre an Demenz erkrankten Angehörigen in die Stadt und auf den Wochenmarkt zum Einkaufen mitnehmen wollen/müssen, wissen wie stressig das werden kann. Sie haben ständig die Sorge, dass ihre Begleitung bei einer kleinen Unaufmerksamkeit plötzlich verschwunden ist. Um sie zu entlasten, bieten wir ihnen an, ihre an Demenz Erkrankten in der Friesischen Straße 10 von ehrenamtlichen Mitgliedern der Alzheimer-Gesellschaft während ihres Einkaufs betreuen zu lassen. Dieses Angebot steht ihnen samstags von 10.00 – 12.00 Uhr zur Verfügung.<br />
Wie in jedem Jahr lädt die Alzheimer Gesellschaft auch wieder zum Tanzcafé ein: Sonny &amp; Frank spielen zum Tanz auf und der Seniorentanzkreis Weding sorgt für unterhaltsame Show-Einlagen. Dieser Nachmittag verspricht erfahrungsgemäß viel Spaß und Unterhaltung für Menschen mit und ohne Demenz, mit und ohne Rollator/Rollstuhl. NichttänzerInnen oder Nicht-mehr-TänzerInnen sind zum Zuschauen und Schunkeln eingeladen. Es findet im Freienwill-Krug in Freienwill statt, Kosten 11 EUR incl. Kaffee und Kuchen. Anmeldung bitte bis zum 10.9. unter 0160/4829093!<br />
Am gleichen Tag findet im Kulturhof eine der regelmäßigen Veranstaltungen statt: Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörige treffen sich an jedem dritten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr im Kulturhof Flensburg/Brasseriehof/Große Str. 40-42, Hinterhof. Hier, im Klöncafé, besteht die Gelegenheit, andere Erkrankte, An- und Zugehörige sowie MitarbeiterInnen der Alzheimer Gesellschaft zu treffen und bei Kaffee und Kuchen Erfahrungen auszutauschen und eine gute Zeit miteinander zu verbringen.<br />
Die Stadtbibliothek Flensburg weist mit einem Medientisch im Eingangsbereich der Bibliothek in der Zeit vom 14.9. bis 2.10. auf ihr außerordentlich großes Sortiment an Medien rund um das Thema Demenz hin: Bücher, Filme, CDs, Spiele, Kinderbücher etc. Dank der Unterstützung des Fördervereins und des großen Engagements einzelner MitarbeiterInnen ist hier für jeden etwas dabei: Für Erkrankte, Angehörige, Fachkräfte und alle, die sich für das Thema interessieren. An einzelnen Tagen sind Mitarbeiterinnen der Alzheimer Gesellschaft mit einem Infostand in der Bibliothek anzutreffen.<br />
Die Buchhandlung Westphalen in der Nikolaistraße in der Flensburger Innenstadt weist im September mit einem interessanten Schaufenster auf das Thema Demenz hin. Die Alzheimer Gesellschaft wird gelegentlich auch mit einem Infostand dort anzutreffen sein.<br />
Mit einem Vortrag der niedergelassenen Neuropsychologin Frau Birthe Popp geht es im Oktober weiter. „Demenz im Frühstadium“ ist hier das Thema: Was muss man wissen, was kann man tun? Der Vortrag findet im Büro der Alzheimer Gesellschaft in der Friesischen Straße 10 statt. Anmeldung ist erforderlich unter 0160/4829093.<br />
Am 2.11. beginnt eine 30 Stunden umfassende Schulung für ehrenamtliche Helfer in der Begleitung von Menschen mit Demenz im Rahmen alltagsentlastender Maßnahmen (§45 SGB XI) sowie Nachbarschaftshelfer. Die 30 Stunden sind auf 5 Termine im November verteilt, auch eine gemeinsame Exkursion nach Norderstedt ist Teil des Programms.<br />
Die Dozentinnen (Anneke Wilken und Anna Jannes) gehören zum Team des Kompetenzzentrums Demenz in Norderstedt.<br />
Folgende Themen werden bearbeitet:</p>
<ul>
<li>Krankheitsbild Demenz: Symptome, Verlauf, Ursachen und Erscheinungsformen</li>
<li>Demenzkranke verstehen: Auswirkungen auf Verhalten und Erleben der Betroffenen, Auswirkungen auf Familie und Umfeld</li>
<li>Umgang und Methoden der Betreuung, Kommunikation und Beschäftigung demenziell Erkrankter</li>
<li>Pflegerische Grundlagen</li>
<li>Umgang mit schwierigen Verhaltensweisen, hilfreiche Reaktionsweisen in problematischen Situationen</li>
<li>Rechtliche Aspekte, weitere Hilfsangebote</li>
</ul>
<p>Ein Zertifikat wird am letzten Tag der 30 Stunden Schulung ausgehändigt. Die Kosten von 160,- Euro werden in der Regel nach SGB XI §45 von der jeweiligen Krankenkasse des Teilnehmers erstattet.<br />
Die Alzheimer Gesellschaft Flensburg und Umgebung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der die Interessen der Menschen mit Demenz und ihrer An- und Zugehörigen vertritt.<br />
Hauptaufgaben sind: Information und Sensibilisierung, Beratung und Begleitung sowie Netzwerkaufbau und -pflege.<br />
Wer sich für die Arbeit und die Angebote des Vereins interessiert, kann sich unter unten genannten Kontaktdaten melden:</p>
<ul>
<li>um mitzuarbeiten (Mithilfe bei Veranstaltungen, Beratungen durchführen, Flyer verteilen, Projekte anschieben und umsetzen u.v.m.),</li>
<li>um Mitglied zu werden oder natürlich</li>
<li>um Unterstützung zu erhalten.</li>
</ul>
<p>Alzheimer Gesellschaft Flensburg und Umgebung e.V., Friesische Straße 10, 24937 Flensburg, Tel: 0160/4829093<br />
e-mail: info@alzheimer-flensburg.de<br />
Text und Fotos: Alzheimer Gesellschaft Flensburg und Umgebung e. V.</p>
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