Die IHK Flensburg begrüßt den Entschluss, für den Ausbau der Bundesfernstraßen in Schleswig-Holstein drei Milliarden Euro einzuplanen, ebenso wie die Einstufung der Fortführung der Bundesautobahn A 20 mit westlicher Elbquerung bei Glückstadt als „vordringlichen Bedarf“.

Grundsätzlich ist die IHK Flensburg zufrieden damit, dass 260 Millionen Euro für den Ausbau der Oststrecke, weitere 12,4 Millionen Euro für die Begradigung der Saatsee-Kurve bei Rendsburg und 263,4 Millionen Euro für die Vertiefung des Nord-Ostsee-Kanals zur Verfügung gestellt werden. Für die Umsetzung der Projekte ist es jedoch erforderlich, dass zusätzliche Planungskapazitäten vorgehalten werden.











Handlungsbedarf, der nicht berücksichtigt wurde, besteht außerdem bei der Beseitigung des Schienenengpasses im nördlichen Abschnitt zwischen Klanxbüll und Westerland/Sylt der hier eingleisig verlaufenden Marschbahn. Vor dem Hintergrund der großen Zahl an Berufspendlern und Touristen ist dies aus Sicht der Wirtschaft nicht nachvollziehbar. Ausdrücklich befürwortet die IHK das Bestreben der Landesregierung, den Entwurf zugunsten des zweigleisigen Ausbaus sowie der Elektrifizierung nachzubessern.

Auch die Planungen der Bundesstraße 5 wurden nicht insgesamt wie gefordert berücksichtigt. Zwar sind die Ortsumgehungen im Bereich Hattstedt-Bredstedt im vordringlichen Bedarf enthalten, jedoch fehlt der dreispurige Ausbau der B 5. Positiv zu bewerten ist die Entscheidung der Bundesregierung, den Bau der Ortsumgehung Handewitt (B199) in der Kategorie „Vordringlicher Bedarf und Vordinglicher Bedarf-Engpassbeseitigung“ zu berücksichtigen.

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