Mit der Ankündigung, ein städtisches Grundstück verkaufen und damit das Grundkapital für einen DLRG-Neubau legen zu wollen, waren CDU, SPD und Grüne im Finanzausschuss vom Donnerstag erfolgreich. Mit klarer Mehrheit stimmte der Ausschuss für den Verkauf der Fläche Fahrensodde 16 an die Seglervereinigung Flensburg (SVF), die diese bereits heute pachtet. „Damit entsprechen wir einem lang gehegten Wunsch der SVF, und wir stärken damit zugleich den Segelstandort Flensburger Förde“, sagte Grünen-Fraktionschefin Ellen Kittel-Wegner nach der Ausschusssitzung.

Über den Grundstücksverkauf war, wie gesetzlich vorgesehen, in nichtöffentlicher Sitzung beraten worden. Zuvor hatten CDU, SPD und Grüne angekündigt, einen Teil des Erlöses als Anschubfinanzierung für einen Neubau der DLRG-Unterkunft in Fahrensodde 20 vorsehen zu wollen. „Der Deal ist noch nicht perfekt, aber die große Zustimmung zum Verkauf darf die DLRG auch als Signal werten: Wir sagen eine starke Beteiligung der Stadt zu“, kündigt CDU-Planungspolitiker Arne Rüstemeier an. Und SPD-Ausschussmitglied Stephan Kienaß ergänzt: „Die Details müssen wir mit allen Fraktionen, der SVF und der DLRG sowie der Verwaltung abstimmen. Das schaffen wir hoffentlich vor der Sommerpause.“











In gleicher Sitzung wurde der Auftrag an die Verwaltung erteilt, ein gleiches Vorgehen auch dem Flensborg Yacht Club (FYC) vorzuschlagen. Aus Sicht von Stephan Kienaß ist der Verkauf auch wirtschaftlich vernünftig: „Eine langfristige Verpachtung sichert einen nur geringen Pachtzins, der nicht ansatzweise für notwendige Investitionen auskömmlich ist.“

Am Dienstag hatte bereits der Planungsausschuss grünes Licht für den Bebauungsplan in Fahrensodde 20 gegeben, der kommende Woche noch durch die Ratsversammlung beschlossen werden muss. Damit besteht für die Fläche, auf der die DLRG ansiedeln will, Baurecht. Mit der Zusage, für einen großen Teil der Finanzierung zu sorgen, folgte damit ein schneller zweiter Schritt, nachdem es in Fahrensodde lange Zeit gar nicht vorangegangen war.

Erst ein Eklat im September 2014 hatte die Mehrheiten der Ratsversammlung verändert und den Weg frei gemacht für die jetzt abgeschlossene Planung (Fördeschnack berichtete).

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