Büge Autoteile
Büge Autoteile

Nichts für Stubenhocker, nichts für Fußlahme und nichts für Eigenbrötler. Die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann, zur Groß- und Außenhandelskauffrau fördert und fordert Multitalente, schnell im Denken, schnell auf den Füßen und zuweilen auch schnell mit dem Mundwerk.

Bei Myrielle Pechner-Carstens hat BÜGE Personalchef Iver Nils Hansen offensichtlich den richtigen Riecher gehabt. In Wahrheit macht es die Erfahrung bei der Personalauswahl und die Beobachtung während eines Praktikums, die Tops von Flops trennt.







Tops und Flops aus der Sicht beider Beteiligten. Nichts ist frustrierender, als erst nach Wochen, Monaten oder gar Jahren zu erkennen, dass der gewählte Beruf nicht Traum sondern Alptraum ist. Auch der Betrieb investiert während der dreijährigen Ausbildung nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Personal. Ein Scheitern am Ende ist ein doppelter Verlust: Fehlinvestierte drei Jahre und fehlendes Personal für die Zukunft.

Deshalb schaut Iver Nils Hansen genau hin, wer sich bei ihm für einen Ausbildungsplatz bewirbt. Seine Checkliste trifft sicherlich nicht nur auf diese Berufswahl zu:

• Guter Real-, Fachabitur- oder Abiturabschluss
• Spaß am direkten Kundenkontakt
• Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und eine selbständige, sorgfältige, umsichtige und zuverlässige

Arbeitsweise

• gutes Ausdrucksvermögen
• Interesse an kaufmännischen Vorgängen

Beim Arbeitgeber BÜGE kommt noch ein Anspruch dazu: Interesse an Kfz-Technik, denn BÜGE ist in der Region bekannt und führend im Großhandel mit Autoteilen und Kfz-Zubehör.

Bei der letzten Forderung denkt man natürlich an Jungs, die glauben, schon mit dem Schraubenschlüssel in der Hand geboren worden zu sein.
Myrielle Pechner-Carstens entspricht so gar nicht diesem Bild. Sie gesteht, zu Beginn keinerlei Interesse an Autos gehabt zu haben. Trotzdem hat sie sich gegen zig Bewerber durchgesetzt und die Geschäftsleitung von ihren Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten überzeugt.

Personalchef Iver Nils Hansen bringt es auf den Punkt: „Wir sehen während eines Praktikums, vier Wochen sind besser als zwei, wer zu uns passt und wessen Fähigkeiten ausbaufähig sind.“

Der Geschmack kommt beim Essen. So auch bei der Auszubildenden. Jetzt, im zweiten Ausbildungsjahr, kennt sie sich bestens aus mit Abgasanlagen, Bremsen, Kupplungsteilen, Stoßstangen und Wasserpumpen. Das riesige Lager an der Bleiche in Flensburg ist in mehreren Etagen gefüllt mit zehntausenden von Ersatzteilen und Zubehör für die Autowerkstätten. Streng nach einem logischen System geordnet wird hier immer noch per Hand ins Regal gegriffen und die Ware kommissioniert. All dies geschieht ohne Hektik, aber wie Iver Nils Hansen betont, unter Zeitdruck. Die Werkstätten erwarten meist am Tag der Bestellung auch die Auslieferung.

Das ist nur zu leisten, wenn das Team in Flensburg und Lübeck und den sieben Filialen im Land reibungsfrei miteinander arbeitet. So sagt Myrielle Pechner-Carstens auf die Frage, wem von ihren Freunden sie einen solchen Job empfehlen würde: „Er muss kontaktfreudig sein, teamfähig und auch mal einen Spruch wegstecken können.“

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