Achim Anhut – ein wahrer Freund und Helfer
Achim Anhut – ein wahrer Freund und Helfer
Wer kennt ihn nicht, den Begriff „Die Polizei – Dein Freund und Helfer“? Auf die meisten Polizisten trifft der Spruch mehr oder weniger tatsächlich zu – in stets anderer Ausprägung, abhängig davon, wie der jeweilige Beamte in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, ob als Tatortkommissar, Wachgänger im Großstadtrevier, als Streifenpolizist vor Ort (nicht mehr so zahlreich wie früher), oder in größeren Gruppen bei öffentlichen Großveranstaltungen in Sport oder Politik. Es gibt aber vermutlich nicht gar so viele, auf die es in besonderem Maße so zutrifft wie auf unseren jetzigen „Flensburger Kopf“ Hans-Joachim Anhut.

Eine Kindheit und Jugend in den 50er-Jahren











Doch der Reihe nach: Hans-Joachim – kurz Achim – Anhut ist Ur-Flensburger, hier geboren im Jahre 1955, seine ersten Kindheitsjahre verlebte er im Elternhaus auf der Westlichen Höhe, in der kuscheligen Straße An der Reitbahn. Wie viele seiner Altersgenossen spielte Achim eigentlich immer draußen, verspürte stets einen unbändigen Bewegungsdrang, und spielte dabei am liebsten mit den vielen Nachbarskindern Fußball. Seine ständigen Bitten zuhause, ihn doch in einem Fußballverein anzumelden, fanden anfangs überhaupt kein väterliches Gehör; doch lebte zufällig in unmittelbarer Nachbarschaft der damalige Erste Vorsitzende des städtischen Sportvereins DJK Flensburg, Harald Lehmann. Achim war von Haus aus katholisch, so passte es perfekt, ihn bei DJK anzumelden, denn DJK war und ist ein katholisch geprägter Sportverein. Irgendwann gab der Vater nach, und Achim durfte – schon mit 6 Jahren – in der Knabenmannschaft von DJK Flensburg Fußball spielen. Bei DJK lernte Achim alsbald den ebenso fußballverrückten Michael Bickmann kennen; mit Michael verbindet ihn bis heute eine lebenslange und intensive Freundschaft: „Michael ist von Anfang an bis heute mein bester Freund geworden und geblieben!“

Eine Fotocollage über Highlights im Dienst
Eine Fotocollage über Highlights im Dienst
Mit dem Übergang auf die weiterführende Schule verließ Achim sein geliebtes Flensburg, er ging aufs Internat nach Niebüll, blieb natürlich auch dort dem Fußball treu und spielte bis zur späteren Rückkehr nach Flensburg für den örtlichen Klub Rot-Weiß Niebüll. Nach bestandener Mittlerer Reife und dem damit verbundenen Schulabschluss stand der Rückkehr nach Flensburg nichts mehr im Wege; als erste Amtshandlung zuhause stand die erneute Anmeldung in einem Fußballverein an: Achim entschied sich für den Polizei SV, und spielte dort alsbald in der sehr erfolgreichen Jungmannen-Mannschaft mit, die sogar damals Meister in ihrer Spielklasse wurde. Beruflich hatte er anfangs keinen rechten Plan, nach einigen Praktika bei diversen Firmen konnte er sich für keinen der möglichen Berufe erwärmen, bis ihm erneut der Zufall zu Hilfe kam: Er hatte in einer Zeitung eine Stellenanzeige der Polizei gelesen, fühlte sich davon angesprochen, und mit Unterstützung eines ihm bekannten Polizeibeamten füllte er die Bewerbungsunterlagen aus und schickte sie auf die Reise zur Annahmezentrale. Nach geraumer Zeit wurde er zur Tauglichkeitsprüfung in die Landespolizeischule nach Eutin einbestellt, absolvierte dort zahlreiche Tests, von der körperlichen Fitness über Deutschkenntnisse bis hin zu vielfältigen anderen Prüfungsaufgaben durchlief er die gesamte Palette, und am Ende des Tages war er einer von nur zwei Probanden, die aus den zeitgleich angetretenen 14 Kandidaten ausgewählt wurden.

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