Nach dem Fehlstart der vieldiskutierten Tourismusabgabe wurde diese in der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses gekippt. Im Beisein von Oberbürgermeisterin Simone Lange und Bürgermeister Henning Brüggemann wurde eine Änderung der Beherbergungsabgabe auf den Weg gebracht, welche zu einer höheren Belastung der ansässigen Hotelerie und Beherbergungsunternehmen führt.

Auf der Facebookseite des Fördeschnack wurde zu dieser Thematik ein Kommentar geschrieben, welchen wir mit Genehmigung des Schreibers hier veröffentlichen:







Da ist noch nicht der letzte Drops gelutscht… ganz bestimmt nicht wink …… optimiert hört sich auch lustig an…. von 1,50€ pro Übernachtung auf 3,50€ pro Nacht, bei einem zu Grunde gelegten Zimmerpreis von 50€ Brutto, sehe ich eher eine Erhöhung der bisherigen Abgabe von schlapp 130%. Das nennt man nicht optimiert, sondern Amtsmissbrauch. Auch ein 4 Sternehaus wird darüber nicht mehr lachen. Waren es im Vorfeld 4,00€ bei einem Zimmerpreis von angernommen 150,00€, werden es nach der OPTIMIERUNG, mit 7,5%, mal eben 10,50 vom Zimmerpreis.

Der angeblich für die anderen Branchen zu hohe Arbeitsaufwand, zur Ermittlung einer Abgabe in Bezug auf die Tourismusabgabe, spielte bei der Einführung der Beherbergungsabgabe keine Rolle. Da ist der Aufwand, unabhängig von der Belästigung der einzelnen Gäste durch die Ausfragerei nicht in Betracht gezogen worden.

Das Gleichheitsprinzip bleibt mal wieder auf der Strecke. Auch seitens einiger Politiker angesprochene Branchen, wie der Dachdecker, der natürlich im Grunde nichts mit dem Tourismus zu tun hat, kann im Grunde nicht als Argument herhalten, eine Tourismusabgabe nicht einzuführen. Während die gesamte Gastroszene, der gesamte Einzelhandel, inkl. der EKZ`s auf der grünen Wiese, Fahrdienste wie Taxen, Tankstellen, ect. außen vor gelassen werden. Es gibt nicht wenige Touristen, die 60-70€ für eine Übernachtung bezahlen, jedoch für 200€ oder mehr einkaufen und essen gehen.

Selbst die IHK machte deutlich, in Verbindung mit der Dehoga, dass man sich einer vernünftig ausgearbeiteten Tourismusabgabe nicht verschließe. Jedoch verhallten diese Aussagen fast im leeren Raum, denn es stehen ja auch Wahlen an. Es ist einfacher, sich mit rund 140 Firmen anzulegen, anstatt mit mehreren tausend Unternehmern. Abscheinend wird auch gerne vergessen, das auch Hoteliers Unternehmer sind. Es teilten nicht alle Fraktionen die Meinung der CDU, SPD, oder WIF… fanden aber naturgemäß kein Gehör.

Ich bin mir sicher, so einfach wie man es sich jetzt seitens der Stadtpolitik gemacht hat, wird das Pferd nicht in den Stall laufen, das ist einfach zu viel, des einseitigen abkassierens.

Flensburger CDU-Ratsfraktion optimiert BeherbergungsabgabeDie Unsicherheit um die Flensburger Tourismusabgabe ist…

Posted by Fördeschnack Flensburg on Freitag, 27. Januar 2017

 

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