Ellen Kittel-Wegner
Ellen Kittel-Wegner
In der Rückschau ist für uns als Grüne sowohl Grundsätzliches als auch ganz Konkretes positiv erwähnenswert: Mit der Flensburg Strategie sind auch viele Grüne Ziele verbunden: Zentral ist für uns die Beteiligung und das Zuhausefühlen ALLER Einwohnerinnen und Einwohner. Ebenso wichtig ist der Anspruch einer Verkehrspolitik, die ÖPNV und Radverkehr in den Vordergrund rückt. Dem Anspruch der Strategie müssen in der Zukunft konkrete Taten folgen.

Es geht voran bei Transparenz und Beteiligung von EinwohnerInnen: Mit dem Beschluss, eine Richtlinie zur Beteiligung der FlensburgerInnen an politischen Entscheidungen zu erarbeiten ebenso wie mit verschiedenen Beschlüssen zur Dokumentation und Veröffentlichung (etwa von Aufwandsentschädigungen von Aufsichtsgremien).







Ein Schritt in Richtung Willkommenskultur war die Resolution zur Flüchtlingspolitik, die sich auf faktisches Verwaltungshandeln auswirken soll.

Flensburg wird außerdem von den Veränderungen des Kommunalen Finanzausgleichs profitieren.

Ganz konkrete greifbare positive Entwicklungen: Es ist gelungen, eine Mehrheit für einen Bücherbus zu finden und zugleich viele EinwohnerInnen einzubeziehen, die mit unterschiedlichsten Aktionen die erforderliche finanzielle Unterstützung leisten.

Nach Jahren der Skepsis und des Misstrauens gibt es nun Beschlüsse in Flensburg und Nachbarkommunen zu einem gemeinsamen Tourismusmarketing, einer LTO (Lokalen Tourismusorganisation).
Für uns als Grüne ganz konkret war das Ergebnis der Kommunalwahl mit nun fünf Ratsmandaten ein Erfolg – ein Mehr an Möglichkeiten, unsere Ideen umzusetzen.

Gelungen ist es, die Gefährdung von FußgängerInnen und RadfahrerInnen an der Bahnbrücke Heinrichstraße durch ein einfaches Provisorium zu beenden. Wir erhoffen uns hier vernunftorientierte, unbürokratische Lösungen auch für die Zukunft.

Sehr wichtig ist uns, dass die „Rettung“ des Campusbades gelungen zu sein scheint und die damit verbundenen Negativschlagzeilen der Vergangenheit angehören.

Zum Jahresende ist bereits eine deutliche Verbesserung des ÖPNV feststellbar durch Ringführung der Linie 5, die Stadtteile im Osten Flensburgs miteinander verbindet.

Trotz aller guten Entwicklungen Flensburgs: Wir betrachten weiterhin mit Sorge die Armutsentwicklung in der Stadt, insbesondere die Probleme, die Alleinerziehende, alleinerziehende und einkommensschwache EinwohnerInnen haben sowie das sich verschärfende Thema Energiearmut.

Auch 2014 werden wir deshalb weiter genau hinschauen und die Probleme fokussieren.

Es geht gut los im Jahr 2014: Bereits im Januar erfolgt endlich die Aufstellung des „Deserteursdenkmals“ (Denkmal zu Ehren der Deserteure, die sich nicht missbrauchen ließen für einen verbrecherischen Krieg), für das seit vielen, vielen Jahren gestritten wurde.

Einsetzen werden wir uns konkret in jedem Fall für die Sicherung der Verbraucherberatung. Die Weiterentwicklung der Harniskaispitze ist ein weiteres sensibles Thema, das mit BürgerInnenbeteiligung angegangen werden sollte.

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