Sie kamen mit dem ersten Zug aus Hamburg, fast 130 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak saßen im Zug in Richtung Dänemark. Die Bundespolizei stellte die große Personengruppe im Flensburger Bahnhof fest und brachte die Flüchtlinge für eine Erstversorgung auf das Gelände des Technischen Hilfswerks. Hier wurde binnen kurzer Zeit seitens des THW Ortsverbandes Flensburg die Logistik für die Versorgung der Flüchtlinge bereitgestellt.

Auch der THW Ortsverband Husum unterstützte die Maßnahme und übernahm die Verpflegung. Wie es für die 130 Flüchtlinge nun weitergeht ist noch nicht ganz klar – ihr Ziel war es wohl, nach Schweden zu gelangen.











Einsatzkräfte der Bundespolizei aus der ganzen Region sind nun in Flensburg mit der Erfassung der Flüchtlinge beschäftigt. Möglicherweise werden sie dann am Nachmittag mit Bussen in die Erstaufnahmeeinrichtung nach Neumünster gebracht. Nach Informationen von Bundespolizei Pressesprecher Hanspeter Schwartz sind alle Flüchtlinge wohl auf. „Unter den Flüchtlingen sind auch 25 Kinder und Jugendliche, denen es den Umständen entsprechend aber gut geht, die Kinder spielen hier zum Beispiel im Hintergrund auf dem Hof des THW mit Bällen.“

Für Bundespolizei und Technisches Hilfswerk sind außerplanmäßige Einsätze wie diese eine Herausforderung. Man rechnet in den kommenden Stunden und Tagen mit weiteren Flüchtlingen, die auf eigene Faust versuchen über Deutschland und Dänemark nach Schweden zu gelangen. Erst gestern wurden in Dänemark rund 100 Flüchtlinge in einem Zug gestoppt, ein Teil der Flüchtlinge wird nun voraussichtlich wieder zurück nach Deutschland gebracht.

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